Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Aufsuchende Kinder- und Jugendarbeit stärken
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Ablehnung der Kürzungen für die Aufsuchende Kinder- und Jugendarbeit im Haushalt 2023. Die Begründung hebt hervor, dass die Einsparungen angesichts der Corona-Pandemie nicht gerechtfertigt sind und eine Stärkung der Angebote notwendig ist, um benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu helfen.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Die geplanten Kürzungen für Projekte der Aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit für den Haushalt 2023 von 792.467,56 Euro auf 685.672 Euro werden nicht umgesetzt. Stattdessen werden ausreichend Mittel für den Haushalt 2023 ff. bereitgestellt, um eine vollumfängliche Arbeit in den Projekten der Aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit sicherzustellen, und diese auszubauen.
Begründung
Begründung: Bei Projekten der Aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit sollen über 100.000 Euro pro Jahr im Vergleich zum Jahr 2021 eingespart werden. So wird die Summe von 792.467,56 Euro auf 685.672 Euro reduziert. Dies ist bezogen auf die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie für die Kinder und Jugendlichen nicht nachvollziehbar. Die Aufsuchende Jugendarbeit richtet sich gerade an alle Kinder und Jugendlichen im Stadtgebiet, die von Jugendfreizeiteinrichtungen nicht erreicht werden. Um die Lebenssituation dieser Kinder und Jugendlichen nachhaltig zu verbessern und diese in ihrer Entwicklung zu fördern, benötigt die Stadt vielmehr eine Stärkung und Ausbau der Aufsuchende Jugendarbeit. So kann diesen Kindern und Jugendlichen in schwierigen sozialen, persönlichen Lebenslagen, die durch die Folgen der Pandemie stark zugenommen haben, angemessen geholfen werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. Juni 2023 brachte LINKE. diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 06.07.2023 im Ausschusses für Soziales und Gesundheit abgelehnt.
18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes
Ausgaben 2025: 1.452 Mio € · im Antragsjahr 2023 1.353 Mio € — preisbereinigt +3 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Volt gegen FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) BFF-BIG (= Ablehnung)