Produktbereich: 18 Soziales Frankfurter Familienbildungsstätten stärken
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Zuschüsse für Sach- und Personalkosten im Bereich der Familienbildung zu dynamisieren und an die jährlichen Vorgaben der hessischen Jugendhilfekommission anzupassen. Dies ist notwendig, um die finanzielle Sicherheit der Familienbildungsstätten in Frankfurt zu gewährleisten, insbesondere vor dem Hintergrund der hohen Inflation.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Die Zuschüsse für Sach-und Personalkosten werden im Bereich der Familienbildung dynamisiert und den jährlichen Vorgaben der hessischen Jugendhilfekommission angepasst.
Begründung
Viele Familien in Frankfurt sind auf ein bedarfsorientiertes Unterstützungssystem angewiesen. Einen wichtigen Baustein bilden hierbei die Familienbildungsstätten. Sie unterstützen die Familien durch Präventionsarbeit und durch konkrete individuelle Beratungs- und Bildungsangebote und gehen dabei auf die unterschiedlichen Lebensphasen, Lebensformen und Lebenssituationen ein. Seit 2008 hat die institutionellen Familienbildung keine strukturelle Erhöhung der Zuschüsse erfahren. Dies gefährdet gerade vor dem Hintergrund der hohen Inflation das Angebot dieser Einrichtungen. Die Familienbildung benötigt jedoch für ihre wertvolle Arbeit langfristige finanzielle Sicherheit. Darum müssen die Zuschüsse (Sach- und Personalkosten) dynamisiert werden, analog den jährlichen Vorgaben der hessischen Jugendhilfekommission.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. Juni 2023 brachte LINKE. diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 06.07.2023 im Ausschusses für Soziales und Gesundheit abgelehnt.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Volt gegen FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE., ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme)