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Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte

Vorlagentyp: ELINKE
1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag sieht vor, zusätzliche Mittel im Haushalt 2022 bereitzustellen, um die Digitalisierung und Provenienzforschung in städtischen Museen, Bibliotheken und Archiven zu fördern. Dies ist notwendig, um die Verantwortung für die Rückgabe von Kulturgütern zu übernehmen und die Interessen der Herkunftsgemeinschaften zu wahren.

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Thema Kultur verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Im Haushalt 2022 fortfolgende werden zusätzliche Mittel eingestellt, um die technischen und personellen Ressourcen zu schaffen, damit die städtischen Museen, Bibliotheken und Archive sowie das Institut für Stadtgeschichte neben der digitalen Langzeiterfassung und Darstellungsform ihrer Sammlungen zusätzlich auch die Provenienzforschung und die Restitution von Kulturgütern bewerkstelligen können.

Begründung

Das Kulturdezernat hat im Jahr 2021 eine eigene Digitalisierungsstrategie für Museen, Bibliotheken und Archive vorgelegt. Auch in der gesamtstädtischen Digitalisierungsstrategie ist der Kulturbereich angesprochen. Und viel wichtiger noch, die Digitalisierung ist im Kulturetat verankert. Dennoch besteht zusätzlicher Handlungsbedarf, denn nur vom Historischen Museum und vor allem vom Weltkulturen Museum war zu vernehmen, dass mit der Digitalisierung im eigenen Haus auch die Provenienzforschung als zusätzlicher Schwerpunkt mit einhergehen wird. Das digitale Sammlungsmanagement muss aber in allen Häusern auch auf die Provenienzforschung ausgerichtet sein. Nicht nur die Interessen und Bedürfnisse des Publikums und der Wissenschaft müssen bedacht werden, sondern auch die Herkunftsgemeinschaften. Dies auch in aller Konsequenz, also auch in Verantwortung, Vermittlung und Umsetzung von Restitutionen, der Rückgabe von Kulturgut kolonialer oder nationalsozialistischer Herkunft. Dafür sind zusätzliche Mittel und Ressourcen in den Etat einzustellen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 29. März 2022 brachte LINKE. diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 02.06.2022 im Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte

Ausgaben 2025: 91 Mio € · im Antragsjahr 2022 75 Mio € — preisbereinigt +10 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport
Sitzung 8 · 02.06.2022
TO I, TOP 45
Angenommen
Der Vorlage E 261 wird im Rahmen der Vorlagen E 94 und E 98 zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIGLinkeÖkoLinX-ELFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Ablehnung) sowie LINKE., ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme ohne Zusatz)

Mitdiskutieren

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