Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.02 Betrieb städtischer Kitas Kita-App-Check für KITA Frankfurt
Zusammenfassung
Der Antrag sieht die Prüfung der Etablierung einer Kita-App für KITA Frankfurt vor. Ziel ist es, die interne Verwaltung und die Kommunikation mit Eltern zu verbessern, sowie die Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen voranzutreiben. Die dafür vorgesehene Mittelhöhe beträgt einmalig 35.000 Euro im Haushaltsjahr 2026.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Zur Prüfung der Etablierung einer Kita-App werden einmalig in den Haushaltsplan 2026 für das Haushaltsjahr 2026 35.000 Euro eingestellt. Dabei ist zu berücksichtigen:
- Der städtische Eigenbetrieb Kita Frankfurt prüft die Etablierung einer Kita-App analog den Anwendungen zum Beispiel im Hochtaunuskreis oder München und berichtet den Stadtverordneten über entstehende Kosten und logistische, gesetzliche und organisatorische Anforderungen, um diese erfolgreiche App auch in Frankfurt zum Einsatz zu bringen.
- Für diese Prüfung, die ggf. extern unterstützt wird, werden für Kita Frankfurt einmalig für das Haushaltsjahr 2026 35.000 Euro eingestellt. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in dem Haushaltsjahr 2026 erfolgt, hat ein Budgetübertrag zu erfolgen. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushaltsplans 2026 jährlich zum 30.06. in einer zusammengefassten Übersicht.
Begründung
Um sowohl die interne Verwaltung als auch die Kommunikation mit den Eltern zu verbessern, soll die Etablierung einer Kita-App für KITA-Frankfurt extern geprüft werden. Das Angebot einer KITA-App ist nicht nur ein wichtiger Schritt bei der allgemeinen Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen auf dem Weg zu einem modernen, bürgernahen und serviceorientierten Verwaltungsstandort, sondern bietet zahlreiche weitere Vorteile für Eltern und Betreuungseinrichtungen. Es findet eine verbesserte Kommunikation statt: Die App schafft einen direkten und datenschutzkonformen Kommunikationskanal zwischen der Kita und den Eltern. Echtzeit-Informationen wie Termine, Speisepläne, Krankmeldungen und andere Neuigkeiten werden in Echtzeit über Push-Nachrichten an die Eltern versendet. Viele Verwaltungsvorgänge, wie das Personalmanagement werden dadurch beschleunigt. Wichtige Daten lassen sich übersichtlich und datenschutzkonform verwalten. Wichtige organisatorische Angelegenheiten wie Abholerlaubnisse können sauber digital dokumentiert werden. Das Personal wird von administrativen Aufgaben entlastet, sodass es sich stärker auf die pädagogische Arbeit konzentrieren kann. Die App ermöglicht eine bessere Planung von Veranstaltungen, Schließtagen und Personalressourcen. Alle Informationen sind jederzeit und von einem Endgerät in diversen Sprachen abrufbar. Einige APP-Anbieter bieten sogar Übersetzungsservice an, was die Organisation für Eltern auch ohne Deutschkenntnisse enorm erleichtert. Für die Prüfung der Etablierung einer KITA-App für den städtischen Träger KITA-Frankfurt werden im Haushaltjahr 2026 35.000 Euro eingestellt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Januar 2026 brachten GRÜNE, SPD, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.03.2026 im Haupt- und Finanzausschusses angenommen.
20.02 Betrieb städtischer Kitas
Ausgaben 2025: 212 Mio €
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: AfD und FRAKTION gegen FDP (= Ablehnung); GRÜNE, CDU, SPD, Linke und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP (= Ablehnung)