Hitzemonitoring an Frankfurter Schulen
Zusammenfassung
Der Antrag sieht die Durchführung eines Hitzemonitorings und die Erstellung von Hitzeschutzplänen an Frankfurter Schulen vor, um den Auswirkungen des Klimawandels und steigenden Temperaturen entgegenzuwirken. Ziel ist es, insbesondere Kinder in Schulen vor Hitzeschäden zu schützen und durch gezielte Maßnahmen eine bessere Lernumgebung zu schaffen.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenAntrag
Zur Durchführung eines Hitzemonitorings an allen Frankfurter Schulen während der Schulzeit - insbesondere in den Monaten Juni bis August - sowie eines Pilotprojektes zur Erstellung von Hitzeschutzplänen an Frankfurter Schulen mit anschließender Evaluation und Erarbeitung eines Rahmenkonzeptes werden in den Haushaltsplan 2026 für das Haushaltsjahr 2026 einmalig 50.000,- Euro eingestellt. Das Pilotprojekt zur Erstellung von Hitzeschutzplänen soll alle Schulformen mit je einer Pilotschule umfassen. Das aus der Evaluation hervorgehende Rahmenkonzept soll für alle Schulen eine sinnvolle Orientierung und Flexibilität bieten, um für die eigene Schule einen Hitzeschutzplan zu erstellen. Aus diesem sollen jeweils Handlungsanleitungen für den Umgang mit Hitze in der Schule, Hinweise zur Vermeidung zusätzlicher Hitze im Schulgebäude sowie Möglichkeiten der Abkühlung beinhalten. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in dem Haushaltsjahr 2026 erfolgt, hat ein Budgetübertrag zu erfolgen. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushaltsplans 2026 jährlich zum 30.06. in einer zusammengefassten Übersicht.
Begründung
Aufgrund des Klimawandels ist immer häufiger mit immer höheren Temperaturen zu rechnen. Kinder, insbesondere im Grundschulalter, sind eine besonders vulnerable Gruppe für Hitze. Neben Risiken für deren Gesundheit aufgrund noch nicht gänzlich ausgebildeter Thermoregulation und mangelnder Wahrnehmung oder Mitteilung körperlicher Hitzesymptome ist bei großer Hitze auch die Funktion der Bildungseinrichtung an sich beeinträchtigt. Bei großer Hitze und einhergehender Erschöpfung ist ein konzentrierter Lernprozess kaum möglich. Deshalb ist es dringend nötig, ein Hitzemonitoring an allen Frankfurter Schulen in den Sommermonaten Juni bis August durchzuführen. Hierbei sollen die Schulen den oder die Räume für das Monitoring bestimmen, in denen diese das größte Risiko für starke Hitze erwarten. An allen Frankfurter Schulen sollte ein Hitzeschutzplan bestehen. Denjenigen Schulen, die aktuell noch keinen Hitzeschutzplan erarbeitet haben, soll der Magistrat durch Bereitstellung eines Rahmenplans, den die Schulen an ihre örtlichen Bedingungen anpassen können, bereitstellen. Dafür wird ein Pilotprojekt mit drei ausgesuchten Schulen gestartet. Aus den Ergebnissen des Pilotprojektes heraus soll der Magistrat eine Priorisierungsliste erstellen und ein Konzept entwickeln, an welchen Schulen mit welchen Maßnahmen die Hitze in den Sommermonaten zu lindern.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Januar 2026 brachten GRÜNE, SPD, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 18 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.03.2026 im Haupt- und Finanzausschusses angenommen.
20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben
Ausgaben 2025: 420 Mio €
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf18 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke und fraktionslos gegen FDP (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke und fraktionslos gegen CDU und FDP (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: FDP und AfD gegen FRAKTION (= Annahme); GRÜNE, CDU, SPD, Linke und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Annahme) ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD und FDP gegen Linke und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung CDU
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung CDU und FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD und fraktionslos gegen farbechte/Linke (= Ablehnung); CDU, FDP und BFF (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: WBE, GRÜNE, Linke, SPD, FDP und BFF gegen CDU (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, Volt und ÖkoLinX-ARL gegen FDP (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, BFF-BIG, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP und AfD (= Ablehnung)