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Förderung von künstlicher Intelligenz (KI) in Frankfurt

Vorlagentyp: EGRÜNESPDFDPVolt
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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Für die Förderung von "Künstlicher Intelligenz (KI)" werden in den Haushaltsplan 2024/25 in das Haushaltsjahr 2024 350.000 Euro und in das Haushaltsjahr 2025 350.000 Euro eingestellt.

Der Magistrat wird beauftragt hierfür ein Konzept inklusive Förderrichtlinien zu erarbeiten und vorzulegen.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat unter Federführung der Kämmerei der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2024/25 regelmäßig halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht.

Begründung

Künstliche Intelligenz (KI) hat für den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main eine bedeutende Rolle. Frankfurt ist nicht nur als Finanzzentrum bekannt, sondern hat sich auch als Technologie- und Innovationshub etabliert. Einige Wege, wie KI den Wirtschaftsstandort Frankfurt beeinflusst, sind:

  1. Banken und Finanzdienstleistungen: Frankfurt ist ein bedeutendes Zentrum für beides. KI-Technologien wie maschinelles Lernen und Datenanalyse werden eingesetzt, um Risikomanagement, Betrugserkennung, Handelsstrategien und Kundeninteraktion zu verbessern. Banken und Finanzinstitute investieren in KI, um wettbewerbsfähig zu bleiben und innovative Dienstleistungen anzubieten.
  2. Technologieunternehmen und Start-ups: Frankfurt beheimatet eine wachsende Anzahl von Technologieunternehmen und Start-ups, die sich auf KI spezialisieren. Diese Unternehmen entwickeln KI-Anwendungen für verschiedene Branchen, von Finanzen über Gesundheitswesen bis hin zu Einzelhandel und Logistik. Die Präsenz von KI-Start-ups trägt zur Schaffung eines dynamischen Ökosystems bei und zieht Talente sowie Investitionen an.
  3. Digitalisierung von Industrien: KI spielt eine entscheidende Rolle bei der Digitalisierung verschiedener Industrien. Frankfurt hat eine starke Basis in Branchen wie Automotive, Logistik und Pharma. Die Integration von KI in diese Sektoren verbessert die Effizienz, ermöglicht datengesteuerte Entscheidungen und fördert Innovationen.
  4. Arbeitsmarkt und Fachkräfte: Die wachsende Bedeutung von KI hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Frankfurt muss sicherstellen, dass es über ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte im Bereich der KI verfügt, um mit der Nachfrage nach Fachkräften Schritt zu halten. Dies erfordert Investitionen in Bildung und Ausbildung sowie die Schaffung eines attraktiven Umfelds für KI-Talente. Insgesamt kann KI als Treiber für Wachstum, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit für den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main betrachtet werden. Es ist begrüßenswert, dass es mittlerweile mehrere Initiativen gibt, die den Standort weiterbringen wollen. Frankfurt profitiert von diesen Initiativen bereits heute und es soll eine weitergehende Zusammenarbeit angestrebt und die Beteiligung ausgeschrieben werden. Es ist wichtig, dass Unternehmen, die Stadt bzw. der Magistrat und auch Bildungseinrichtungen zusammenarbeiten, um das volle Potenzial von KI zu erschließen und die Zukunftsfähigkeit der Region zu stärken. Um am Standort Frankfurt am Main das Kompetenzfeld "Künstliche Intelligenz" weiter auszubauen, werden Fördergelder für 2024 und 2025 bereitgestellt. Dieser Etatantrag soll einen Impuls für den Ausbau von KI durch die Stadt Frankfurt am Main bilden und entwickelt ein weiteres Zukunftsthema für die IT-Branche am Standort.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 6. Juni 2024 brachten GRÜNE, SPD, FDP, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 25.06.2024 im Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

36.01 Wirtschaftsförderung

Ausgaben 2025: 35 Mio € · im Antragsjahr 2024 49 Mio € — preisbereinigt -29 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 28 · 25.06.2024
TO I, TOP 37
Angenommen
Der Vorlage E 243 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltFRAKTION
Ablehnung:
CDUBFF-BIGAfDÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt und FRAKTION gegen CDU und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) sowie AfD und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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