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Produktbereich: 36 Wirtschaftsförderung Produktgruppe: 36.01 Wirtschaftsförderung Start-up- und Scale-up-Ökosystem: Rahmenbedingungen für Wettbewerbsfähigkeit

Vorlagentyp: EGRÜNESPDFDPVolt
1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag sieht vor, 1.150.000 Euro für das Haushaltsjahr 2024 und 1.309.000 Euro für 2025 zum Ausbau des Start-up Systems in Frankfurt am Main bereitzustellen. Dies soll die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken und die Innovationskraft in verschiedenen Branchen fördern.

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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, zum Ausbau des Start-up Systems in den Haushaltsplan 2024/25 in das Haushaltsjahr 2024 1.150.000 Euro und in das Haushaltsjahr 2025 1.309.000 Euro einzustellen.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat unter Federführung der Kämmerei der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2024/25 regelmäßig halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht.

Begründung

In Frankfurt am Main gibt es mehrere Start-up- und Scale-up-Cluster, die sich auf verschiedene Branchen und Technologien konzentrieren. Einige Beispiele sind:

  1. FinTech: Frankfurt ist bekannt für sein starkes Finanzwesen; daher gibt es eine Vielzahl von FinTech-Start-ups und Scale-ups in der Region. Diese Unternehmen konzentrieren sich auf Innovationen im Bereich der Zahlungsabwicklung, Kreditvergabe, Investitionen, Versicherungen und mehr.
  2. Tech-Start-ups: Es gibt eine wachsende Anzahl von Technologie-Start-ups in Frankfurt, die sich auf Bereiche wie Künstliche Intelligenz, Datenanalyse, Blockchain, Internet der Dinge (IoT) und Cybersicherheit konzentrieren.
  3. Life Sciences: Frankfurt beheimatet Start-ups und Scale-ups im Bereich Life Sciences, insbesondere im Bereich Biotechnologie und Gesundheitswesen. Diese Unternehmen entwickeln innovative Lösungen für die Medikamentenentwicklung, Diagnostik, Gesundheitsversorgung und mehr. Um Frankfurt für Neugründungen und Innovationen attraktiver zu machen, könnten verschiedene Maßnahmen ergriffen werden:
  4. Förderung des Ökosystems: Die Zusammenarbeit zwischen Start-ups, etablierten Unternehmen, Investoren, Regierung und Bildungseinrichtungen ist entscheidend, um ein blühendes Ökosystem zu schaffen. Dies kann z.B. durch die Schaffung von Coworking Spaces, Inkubatoren, Accelerator-Programmen und Networking-Veranstaltungen gefördert werden.
  5. Zugang zu Finanzierung: Start-ups benötigen Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten, um zu wachsen und zu skalieren. Frankfurt könnte hier Anreize für Investoren schaffen, um in Start-ups in der Region zu investieren, und Finanzierungsinstrumente wie Risikokapital, Fördermittel und Darlehen bereitstellen.
  6. Förderung von Talenten: Frankfurt muss sicherstellen, dass es über ein qualifiziertes Talentpool verfügt, das Start-ups unterstützen kann. Dies kann durch die Zusammenarbeit mit Universitäten und Bildungseinrichtungen zur Förderung von Studiengängen im Bereich Unternehmertum und Innovation sowie durch Programme zur Förderung von Fachkräften aus dem Ausland erreicht werden.
  7. Regulatorisches Umfeld: Ein flexibles und innovationsfreundliches regulatorisches Umfeld kann dazu beitragen, dass Frankfurt attraktiver für Start-ups wird. Dies umfasst die Vereinfachung von Gründungsprozessen, die Reduzierung von bürokratischen Hürden und die Schaffung von Anreizen für Unternehmensgründungen und Innovationen. Solche Maßnahmen sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 6. Juni 2024 brachten GRÜNE, SPD, FDP, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 25.06.2024 im Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 28 · 25.06.2024
TO I, TOP 36
Angenommen
Der Vorlage E 242 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltFRAKTION
Ablehnung:
CDUBFF-BIGLinkeAfDÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) sowie Linke, AfD und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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