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Produktbereich 17 Wohnen Produktgruppe 17.01 Wohnen Seniorengerechtes Wohnen in Frankfurt am Main

Vorlagentyp: EFRANKFURTER

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Erstellung eines Programms für seniorengerechtes Wohnen in Frankfurt am Main, um den Bedürfnissen einer älter werdenden Bevölkerung gerecht zu werden. Ziel ist es, sowohl bestehende Wohnräume anzupassen als auch bei Neubauten seniorengerechte Aspekte zu berücksichtigen.

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Thema Wohnen verfolgen

Antrag

Der Magistrat wird aufgefordert, ein Programm "Seniorengerechtes Wohnen in Frankfurt am Main" zu erstellen, das bevorzugt in den städtischen und stadtnahen Wohnungsbaugesellschaften umgesetzt wird und sich mit der seniorengerechten Umrüstung beziehungsweise Renovierung des Altbaubestands befasst, sowie bereits bei der Planung von Neubauten seniorengerechtes Wohnen zwingend berücksichtigt.

Begründung

Das statistische Jahrbuch der Stadt Frankfurt am Main spricht eine deutliche Sprache. Das Durchschnittsalter der in Frankfurt lebenden Menschen beträgt circa 40 Jahre. Die Bevölkerungsgruppe ab dem 55. Lebensjahr nimmt stetig zu und die Zahl der Einpersonenhaushalte ist weit über der Hälfte aller Haushalte. Hinzu kommt noch, dass fast jeder zehnte Frankfurter schwerbehindert ist, beziehungsweise einen Schwerbehindertenausweis besitzt. Nur ein geringer Teil des städtischen Wohnraums in Frankfurt ist seniorengerecht ausgestattet. Weder mit relativ niedrigschwelligen Angeboten, wie beispielsweise seniorengerechten Bädern / Nasszellen (Dusche statt Wanne, höhere seniorengerechte Toiletten) oder doppeltseitigen Handläufen in Treppenhäusern, noch mit barrierefreien Zugängen (Aufzüge, Rampen statt Treppen). Oberbürgermeister Feldmann hatte die allgemeine Wohnungsproblematik Frankfurts bereits im Vorfeld seiner Amtszeit thematisiert und sich erfreulicherweise zu Beginn seiner Amtszeit, zusammen mit dem Magistrat, ein recht umfassendes Wohnungsbauprogramm zur Aufgabe gemacht. Doch zu einem entsprechenden zukunftsorientierten und ambitionierten Wohnungsbauprogramm gehört auch, bezogen auf die demoskopische Entwicklung, der spezielle Aspekt des seniorengerechten Wohnens in Frankfurt am Main.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 2. Januar 2020 brachte FRANKFURTER diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

17.01 Wohnen

Ausgaben 2025: 30 Mio € · im Antragsjahr 2020 18 Mio € — preisbereinigt +35 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

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