Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Produktbereich: 19 Gesundheit Produktgruppe: 19.05 Drogen-, Sucht- und Präventionsthemen Stärkung der Frankfurter Suizidprävention

Vorlagentyp: E
2 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Dieser Etatantrag schlägt vor, einmalig 100.000 Euro für die Frankfurter Suizidprävention bereitzustellen, um insbesondere Altersdepressionen und Suizid im Alter zu adressieren. Das Ziel ist es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit von über 75 Institutionen im Bereich der Suizidprävention zu stärken und somit die Zahl der Suizide in Frankfurt zu senken.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Zur Stärkung der in Frankfurt laufenden Bemühungen im Bereich der Suizidprävention durch das Frankfurter Netzwerk für Suizidprävention (FRANS) werden einmalig 100.000 Euro in den Haushaltsplan 2026 für das Haushaltsjahr 2026 eingestellt. Beim Einsatz der Mittel soll ein besonderer Fokus auf die Auseinandersetzung mit Altersdepressionen und Suizid im Alter gelegt werden. Der Magistrat informiert unverzüglich nach Beschluss des Haushaltsplans 2026 in der Stadtverordnetenversammlung die Zuwendungsempfangenden über den Zuwendungsgrund und Zuwendungsbetrag des Etatantrags. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in dem Haushaltsjahr 2026 erfolgt, hat ein Budgetübertrag zu erfolgen. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushaltsplans 2026 jährlich zum 30.06. in einer zusammengefassten Übersicht.

Begründung

In Deutschland sterben jedes Jahr etwa 10.000 Menschen durch Suizid. Die Zahl der Suizidversuche liegt dabei noch um ein Vielfaches höher. Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besagen, dass jede suizidale Handlung zwischen 6 und 23 weitere Personen - Freund:innen, Angehörige, Berufskolleg:innen, Zeug:innen - mitbetrifft. In Frankfurt nehmen sich jährlich ca. 90 Personen das Leben. Das Frankfurter Netzwerk für Suizidprävention (FRANS) wurde 2014 auf Initiative des Gesundheitsamtes Frankfurt a. M. gegründet. FRANS ist ein Zusammenschluss von mehr als 75 Institutionen und Organisationen, in deren beruflichem Alltag suizidales Verhalten und das Thema Suizidprävention eine Rolle spielen und welche gemeinsam eine Verringerung von Suiziden und Suizidversuchen in Frankfurt erreichen möchten. Die Ausrichtung des Netzwerks ist bewusst interdisziplinär, um möglichst alle potentiell betroffenen Personen zu erreichen. Zu seinen Zielen gehören: - Entstigmatisierung und Enttabuisierung des Themas Suizid und psychischer Erkrankungen im Allgemeinen, Schaffung von mehr Aufmerksamkeit - Sensibilisierung von Bevölkerung, Gatekeepern und Profis für das Thema - Aufklärung über Hilfs- und Bewältigungsangebote in Frankfurt a. M. und Umgebung - Verbesserung der Datenlage bezüglich Suiziden in Frankfurt a. M. Diese sehr wichtige Arbeit soll weiter gestärkt werden, insbesondere in der Betrachtung von Erkrankungen wie Altersdepressionen, da die Gruppe der über 65-jährigen einem besonderen Gefährdungspotential beim Thema Suizid unterliegt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Januar 2026 wurde diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.03.2026 im Haupt- und Finanzausschusses angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

19.05 Drogen-, Sucht- und Präventionsthemen

Ausgaben 2025: 13 Mio €

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 42 · 19.02.2026
TO I, TOP 72
Abgelehnt
Die Vorlage E 239 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
FDPAfDÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
BFF-BIGFRAKTION
Sonstige:
Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)SPD (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Linke (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Volt (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: FDP und AfD; GRÜNE, CDU, SPD, Linke und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme) ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 45 · 03.03.2026
TO II, TOP 28
Angenommen
Der Vorlage E 239 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeBFF-BIGVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUFDPAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, BFF-BIG, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP und AfD (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung