Produktbereich: 16 Nahverkehr und ÖPNV Produktgruppe 16.11 Förderung Öffent. Personennahverkehr Verkehrswende durch besseren Busverkehr
Zusammenfassung
Der Antrag fordert ein Konzept zur Verbesserung des Busverkehrs in Frankfurt, um eine bessere Anbindung der Stadtteile ohne Schienenverkehr zu gewährleisten. Ziel ist es, die Mobilität der Bürger zu fördern und die Verkehrswende voranzutreiben.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Der Magistrat legt ein Konzept für den Ausbau eines attraktiven Busverkehrs in allen Frankfurter Stadtteilen vor.
Begründung
Nahverkehr und ÖPNV Produktgruppe 16.11 Förderung Öffentl. Personennahverkehr Verkehrswende durch besseren Busverkehr Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 210 vom 06.12.2019, Entwurf Haushalt 2020/2021 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2020 - 2023. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 26.03.2020, § 5436, dokumentiert. Es gibt in Frankfurt einige Stadtteile, die ohne direkte Anbindung an den städtischen Schienenverkehr auskommen müssen, zum Beispiel Bergen, Nieder-Erlenbach und Harheim - aber auch in anderen Stadtteilen ist teilweise der Weg zum Schienenverkehr weit. Um den Menschen eine autofreie Mobilität zu ermöglichen, bleibt in diesen Stadtgebieten nur der Bus. Doch diese fahren in Frankfurt zu selten, in den o.g. Stadtteilen fahren die Busse außerhalb der Pendlerzeiten und am Wochenende nur alle 30 Minuten. Aber auch Fahrgäste in anderen Stadtteilen beklagen die schlechte Anbindung. So fahren in Oberrad die Busse Sonntags erst ab 12 Uhr, was einen Gottesdienstbesuch für ältere und autofreie Bürger unmöglich macht, wie der Ortsbeirat beklagt. Forderungen nach Verbesserungen des Busverkehrs werden vom zuständigen Frankfurter Verkehrsunternehmen Traffiq in der Regel abschlägig behandelt - gerne mit dem Argument, die Kapazitäten reichten aus. Dass Busse, die nur alle 30 Minuten fahren, vom automobilen Bürger nicht angenommen werden und daher nicht ausgelastet sind, sollte einleuchten. Wenn Frankfurt die Verkehrswende will, dürfen die Innenstadtfernen Stadtteile nicht länger ver-nachlässigt werden. Frankfurt leistet sich mit der - vom Verkehrsdezernenten ehemals beklagten - Doppelstruktur von VGF und Traffiq eine kostspielige ÖPNV-Organisation, die aber mehr auf Einsparungen denn auf komfortablen Fahrgastservice setzt. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat legt ein Konzept für den Ausbau eines attraktiven Busverkehrs in allen Frankfurter Stadtteilen vor.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 2. Januar 2020 brachte FRANKFURTER diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein.
16.11 Förderung Öffentl. Personennahverkehr
Ausgaben 2025: 14 Mio € · im Antragsjahr 2020 25 Mio € — preisbereinigt -55 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.