Produktbereich: 19 Gesundheit Produktgruppe: 19.03 Kinder- und Jugendmedizin Kidstime - Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern
Zusammenfassung
Der Vorschlag sieht die Bereitstellung von 20.000 Euro im Haushaltsplan 2026 für das Projekt "Kidstime" vor, das Kinder psychisch kranker Eltern unterstützen soll. Ziel ist es, die Bindung zwischen Eltern und Kindern zu stärken und die Resilienz der Kinder zu fördern.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Für das Projekt "Kidstime", werden in den Haushaltsplan 2026 für das Haushaltsjahr 2026 20.000,- Euro eingestellt.
Der Magistrat informiert unverzüglich nach Beschluss des Haushaltsplans 2026 in der Stadtverordnetenversammlung die Zuwendungsempfangenden über den Zuwendungsgrund und Zuwendungsbetrag des Etatantrags. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in dem Haushaltsjahr 2026 erfolgt, hat ein Budgetübertrag zu erfolgen. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.
Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushaltsplans 2026 jährlich zum 30.06. in einer zusammengefassten Übersicht.
Begründung
Nach wie vor gibt es nur wenige Projekte, in denen die ganze Familie, welche durch die psychische Erkrankung eines Elternteils betroffen ist, gemeinsam betreut wird. Oft sind die Eltern durch ihre Erkrankung in engmaschiger Behandlung. Selten wird dabei an die Kinder gedacht, welche durch die sich schnell verändernde Lage der Eltern unter einer psychischen Erkrankung oft völlig hilflos dem Geschehen ausgeliefert sind.
Sogenannte "Kidstime Workshops" fördern die Bindung zwischen psychisch erkrankten Eltern und ihren Kindern. Auch Beziehungen zu anderen Familien entstehen, was eine Entstigmatisierung ermöglicht. In Gruppen von 4 - 6 Familien wird in den Treffen gemeinsam und dann nach Eltern und Kindern getrennt an "Alltagsthemen" gearbeitet. Vor allem die Kinder stehen dann im Mittelpunkt, sie werden in ihrer Resilienz gestärkt. Das Reden über die tabubehaftete psychische Erkrankung wird erleichtert. Entlastung und das Wahrnehmen von Gemeinsamkeiten in den betroffenen Familien werden so für alle Beteiligten erlebbar.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Januar 2026 brachten GRÜNE, SPD, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.03.2026 im Haupt- und Finanzausschusses angenommen.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: FDP gegen AfD (= Annahme); GRÜNE, CDU, SPD, Linke und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme) ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, BFF-BIG, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU und FDP (= Ablehnung)