Produktbereich: 16 Nahverkehr und ÖPNV Produktgruppe: 16.12 Verkehrsplanung A-Linien-Tunnel Eschersheim
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Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Prüfung und Berichterstattung über die notwendigen Mittel zur Planung des Ausbaus des Tunnels auf der A-Linie zwischen Dornbusch und Heddernheim. Dies ist notwendig, um die Sicherheit zu erhöhen und die Stadtteile besser zu verbinden. Die erwarteten Ergebnisse sind eine Verbesserung der Verkehrssituation und die Schaffung von Entwicklungspotenzialen.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten, welche Mittel zur Ermittlung von Möglichkeiten und zur Planung des Ausbaus des Tunnels auf der A-Linie der Frankfurter U-Bahn/Stadtbahn zwischen den Haltestellen Dornbusch und Heddernheim benötigt werden, um diese in der Folge entsprechend in den Haushaltsjahren 2020 und 2021 verfügbar zu machen.
Begründung
Seit Eröffnung der A-Strecke ist geplant, den Tunnel unter der Eschersheimer Landstraße von der "provisorischen" Rampe am Dornbusch bis nach Eschersheim zu verlängern. Die ebenerdige Führung auf dem Mittelstreifen der Straße war ursprünglich nur als Übergangslösung geplant. Diese Umsetzung teilt die Ortsteile Dornbusch und Eschersheim wie eine Wand und ist nicht nur stadtplanerisch mehr als ungünstig, sondern auch eine Gefahr - seit Bestehen dieser ebenerdigen Trasse starben über 30 Menschen auf der Eschersheimer Landstraße im Zusammenhang mit Stadtbahnen. Eine Fortführung der unterirdischen Trasse wäre wünschenswert. Dies sei mit einem hohen Kostenaufwand verbunden, wie der Magistrat vor 13 Jahren im Bericht B 521/2006 darlegte: "Nach groben Schätzungen auf der Grundlage von Erfahrungswerten würde ein Tunnel für die U-Bahn zwischen Dornbusch und Weißer Stein Kosten von rd. 300 Mio € verursachen." Mit dem Zuspruch von Förderungen seitens des Bundes oder des Landes nach GVFG/FAG war zum damaligen Zeitpunkt nicht auszugehen, "da den genannten Baukosten kein entsprechender Nutzen in erforderlicher Höhe gegenübersteht". Doch Zeiten ändern sich und große verkehrspolitische Entscheidungen werden das Stadtbild der Zukunft prägen, in der die Menschen der Stadt stärker in den Fokus rücken werden. Der Kosten-Nutzen-Faktor berücksichtigt, wie der Magistrat in der Stellungnahme ST 1049 aus dem Jahr 2008 darlegt, den gesamtwirtschaftlichen Nutzen. Ob dies im Jahr 2019 als alleiniges Kriterium gelten kann, ist fraglich. Eine Verkehrswende ist in großen Teilen der Gesellschaft gewollt und spiegelt sich mitunter in den jüngsten Entwicklungen im Rahmen des Radentscheides und der Vorlage NR 859 "Fahrradstadt Frankfurt am Main" der Stadtregierungskoalition von CDU, SPD und Grüne wieder. Unter diesen Gesichtspunkten scheint eine Neubewertung der Verlängerung des Stadtbahn-Tunnels ab der provisorischen Rampe (Haltestelle Dornbusch) eine Überlegung wert zu sein. Zur konsequenten Weiterentwicklung der Stadt scheint nun die Zeit für verkehrspolitische Visionen - die Fortführung des Tunnels der A-Linie ist es schon seit Jahrzehnten. Die unterirdische Führung der Trasse würde öffentlichen Raum freigeben, der zur Wiedervereinigung der beiden zerteilen Stadtteile führen wurde und Entwicklungspotentiale freilegen könnte: So könnten im Zuge einer Umgestaltung der Eschersheimer Landstraße Projekte wie die Einrichtung eines Fahrradschnellweges - beispielsweise zwischen Hauptwache/Eschersheimer Tor und Heddernheim - oder die Begrünung der Trasse umgesetzt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 10. Januar 2020 brachte FRAKTION diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 28.05.2020 im OBR 8 für erledigt erklärt.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme