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Produktbereich: 10 Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.04 Gleichberechtigung für Bürgerinnen

Vorlagentyp: EGRÜNESPDFDPVolt
1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Im Rahmen des Etatantrags wird vorgeschlagen, 80.000 Euro für das Projekt "ComIn Women 4.0" bereitzustellen, um geflüchteten Frauen in Frankfurt am Main Unterstützung bei berufsbezogenen Themen zu bieten. Ziel ist es, die Integration dieser Frauen in den Arbeitsmarkt zu fördern und ihnen Zugang zu wichtigen Informationen und Beratungsangeboten zu ermöglichen.

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Im Haushalt 2023 werden für die Durchführung des Projektes "ComIn Women 4.0" durch den Verein für berufliche Integration "beramí e.V." 80.000 € eingestellt. Hierfür werden die im Haushalt 2023 für den Verein "beramí e.V." eingestellten Mittel in Höhe von 271.600 Euro um 80.000 Euro auf 351.600 Euro erhöht.

Der Betrag wird dem Haushalt zugesetzt. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2023 regelmäßig halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht.

Begründung

ComIn Women ist ein niedrigschwelliges Informations- und Beratungsangebot zu berufsbezogenen Themen für Frauen mit Fluchterfahrung. Inhalte des Projektes sind Einzel- und Gruppenberatungen, sowie Informationsveranstaltungen in den jeweiligen Herkunftssprachen zu Themen wie z.B.: - Deutsch lernen und Vermittlung in Deutschkurse - Schul- und Berufsbildungssystem in Deutschland - Zugang zum Arbeitsmarkt - Anerkennung von Abschlüssen aus dem Ausland - Unterstützung bei der Suche nach Praktika, Qualifizierungen usw. Bei der Integration von geflüchteten Frauen in den Arbeitsmarkt handelt es sich um einen sehr komplexen und langwierigen Prozess. Der Bedarf an Unterstützung und mehrsprachiger Informationsweitergabe ist besonders groß, da die Sprachhürde hoch ist und die Frauen sich kaum selbständig informieren und orientieren können. Manche Frauen, die bereits über fortgeschrittene Deutschkenntnisse verfügen, befinden sich eher in einer Phase der beruflichen Orientierung oder Anerkennung ihrer Abschlüsse. Seit der Neuausrichtung von ComIn 4.0 werden digitale Angebote, Formate und Social Media verstärkt genutzt, um auch geflüchtete Frauen außerhalb von Unterkünften zu erreichen und die digitalen Kompetenzen der Frauen zu fördern. Zielgruppe des Projektes sind erwachsene Migrantinnen mit Fluchterfahrung aller Nationalitäten, Altersstufen, mit und ohne Bildungs- oder Berufsabschlüssen, auf allen Niveaus der deutschen Sprache, die Informations- und Beratungsbedarf in berufsbezogenen Fragen haben. Im Rahmen des Projektes sollen die Teilnehmerinnen sich über ihre beruflichen Möglichkeiten orientieren, das bestehende Beratungs- und Qualifizierungsangebot in Frankfurt kennenlernen, ihre digitalen Kompetenzen ausbauen, berufsspezifische Themen vertiefen, langfristige berufliche Perspektiven erarbeiten und Eigeninitiative entwickeln. Darüber hinaus ist eine gute Netzwerk- und Vermittlungsarbeit erforderlich, um den Frauen weiterführende individuelle Hilfen wie Traumaberatung, rechtliche oder psychosoziale Beratung, Informationen zu Gesundheitsfragen o.ä. anbieten zu können.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 16. Juni 2023 brachten GRÜNE, SPD, FDP, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 04.07.2023 im Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 19 · 04.07.2023
TO I, TOP 11
Angenommen
Der Vorlage E 20 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltFRAKTIONÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie AfD und BFF-BIG (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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