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Produktbereich: 18 Soziales, Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes

Vorlagentyp: E
2 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag sieht vor, 80.000 Euro im Haushaltsplan 2026 für das Projekt Kinderlotsen in der Kinderarztpraxis einzustellen. Ziel ist es, Familien mit kleinen Kindern frühzeitig Zugang zu psychosozialer Unterstützung zu ermöglichen und präventiv Überforderungssituationen zu vermeiden. Dies wird durch eine niedrigschwellige Vermittlung in den Arztpraxen erreicht.

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Für das Projekt Kinderlotsen in der Kinderarztpraxis, werden in den Haushaltsplan 2026 für das Haushaltsjahr 2026 80.000,- Euro eingestellt.

Der Magistrat informiert unverzüglich nach Beschluss des Haushaltsplans 2026 in der Stadtverordnetenversammlung die Zuwendungsempfangenden über den Zuwendungsgrund und Zuwendungsbetrag des Etatantrags.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in dem Haushaltsjahr 2026 erfolgt, hat ein Budgetübertrag zu erfolgen. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushaltsplans 2026 jährlich zum 30.06. in einer zusammengefassten Übersicht.

Begründung

"Kinderlotse - Lotsendienst in der Kinderarztpraxis" ist ein Projekt, das 2022 über das Corona Aktionsprogramm der Bundesstiftung Frühe Hilfen gefördert und 2023 über Restmittel des Jugend- und Sozialamtes gefördert wurde. Das Projekt ist Teil des Programms "Frühe Hilfen" und schließt sich an das erfolgreiche und in Frankfurt gut etablierte Projekt "Babylotsen" an. Durch Kinderlots*innen in Praxen von Kinderärzt*innen können diese einen frühzeitigen Zugang von Familien mit kleinen Kindern zu psychosozialer und stabilisierender Unterstützung sicherstellen. Sie bieten eine niedrigschwellige Überleitung aus dem Gesundheitswesen zu den "Frühe Hilfen" Angeboten an. Zielgruppen sind vor allem Familien oder Personen mit Säuglingen und Kleinkindern, die tendenziell davon bedroht sind in eine Überforderungssituation zu rutschen oder sich bereits in diesen befinden. Durch die niedrigschwellige Begegnung in einer Kinderarztpraxis, die grundsätzlich bei Familien hohe Akzeptanz genießt, können gefährdete Familien besser an ein Hilfesystem angebunden werden. Diese Beratungen der Kinderlotsen sind daher ein Türöffner für weitergehende Hilfsangebote. Ziel ist es durch Clearig, Gespräche und passgenaue Vermittlung in psychosoziale Angebote der Familienhilfe, frühzeitige Entwicklungsauffälligkeiten, frühkindliche Regulationsstörungen, Bindungsstörungen und Überforderungen in den Familien aufgefangen werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Januar 2026 wurde diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.03.2026 im Haupt- und Finanzausschusses angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes

Ausgaben 2025: 1.452 Mio €

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 42 · 19.02.2026
TO I, TOP 40
Abgelehnt
Die Vorlage E 207 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
FDPAfDBFF-BIGÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
FRAKTION
Sonstige:
Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)SPD (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Linke (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Volt (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: FDP und AfD; GRÜNE, CDU, SPD, Linke und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) FRAKTION (= Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 45 · 03.03.2026
TO II, TOP 28
Angenommen
Der Vorlage E 207 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUFDPBFF-BIGAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP, BFF-BIG und AfD (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung