Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben

Vorlagentyp: ECDU
2 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag sieht die Einrichtung eines pädagogischen Suizidpräventionstags für alle Frankfurter Schulen vor, um psychotherapeutische Unterstützung und Behandlung für Kinder und Jugendliche zu verbessern. Dies ist besonders wichtig, da die Nachfrage nach solchen Angeboten seit der Corona-Pandemie gestiegen ist. Die Umsetzung soll in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen erfolgen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Schulen und Bildung verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit und aufbauend auf der Arbeit des Gesundheitsamtes (Webseite "FRANS-hilft"), des StadtschülerInnenrates und der Puhl Foundation, einen pädagogischen Suizidpräventionstag als abrufbares Angebot der Stadt für alle Frankfurter Schulen zu implementieren.

Dafür werden in der Produktgruppe 20.01 ("Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben") Projektmittel in Höhe von

30.000 €

für eine Anschubfinanzierung bereitgestellt. Die Gegenfinanzierung erfolgt aus den mit der Aufhebung des Beschlusses § 3273 vom 11.05.2023 frei gewordenen Mitteln des Produktbereichs 20. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im Haushaltsjahr 2023 erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordnetenversammlung binnen sechs Monaten zu berichten.

Begründung

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind mehr Kinder und Jugendliche bzw. deren Erziehungsberechtige auf der Suche nach Angeboten für psychotherapeutische Unterstützung und Behandlung. Der StadtschülerInnenrat hat 2021 und 2022 erfolgreich mit einem Peer-to-peer-Ansatz einen Suizidpräventionstag durchgeführt, der sich großer Nachfrage erfreute. Auch die Puhl Foundation bringt immer wieder Mitstreiter aus Medizin, Schulen, Wissenschaft, Politik und Stadtgesellschaft zusammen, mit dem Ziel, eine Plattform für einen Austausch über psychische Krankheiten zu schaffen und die Angebote für Kinder und Jugendliche im Bereich "Mental Health" zu verbessern. Auch das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt hat die Wichtigkeit des Themas längst erkannt und mit der Webseite "FRANS-hilft" eine digitale Informationsplattform geschaffen, die sich an Betroffene, Angehörige und Hinterbliebene richtet und mit Hinblick auf die speziellen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ausgebaut werden soll. All diese Projekte sind richtig und wichtig, für weitergehende oder koordinierende Ansätze fehlen jedoch personelle und finanzielle Ressourcen. Der Stadt Frankfurt sollte es ein Anliegen sein, Initiativen zu dem Thema zusammenzuführen und gemeinsam mit dem Frankfurter StadtschülerInnenrat, dem Stadtelternbeirat und der Puhl Foundation weiterzuentwickeln und zu verstetigen. Schulen sind hier wichtige Anlaufstellen mit Multiplikatorenfunktion. Im Rahmen der Einrichtung eines pädagogischen Suizidpräventionstages, der nicht nur einzelnen, sondern allen Frankfurter Schulen offensteht, sollen Informations- und Beratungsangebote nach Altersgruppen ausdifferenziert sowie um weitere Peer-Ansätze zur Thematisierung und Enttabuisierung psychischer Erkrankungen ergänzt werden. Die Erfahrungen aus dem Projekt "PsychMobil" des Gesundheitsamtes sollen dabei einbezogen werden, Fachleute (z.B. des Netzwerkes "Frans" und des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes des Gesundheitsamtes) hinzugezogen werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 13. Mai 2023 brachte CDU diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 10.07.2023 im Ausschusses für Bildung und Schulbau abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben

Ausgaben 2025: 420 Mio € · im Antragsjahr 2023 303 Mio € — preisbereinigt +33 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 19 · 06.07.2023
TO I, TOP 46
Abgelehnt
Die Vorlage E 206 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPAfDVoltBFF-BIG
Ablehnung:
CDUFRAKTIONLinke
Sonstige:
ÖkoLinX-ELF (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD und Volt gegen CDU und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. (= Annahme) ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) BFF-BIG (= Ablehnung)

Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 19 · 10.07.2023
TO I, TOP 44
Abgelehnt
Die Vorlage E 206 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPAfDBFF-BIGVolt
Ablehnung:
CDULinkeFRAKTION
Sonstige:
ÖkoLinX-ELF (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD und BFF-BIG gegen CDU, LINKE. und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Volt (= Ablehnung) ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung