Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Housing First der MainWeg gGmbH
Zusammenfassung
Der Antrag sieht die einmalige Bereitstellung von 200.000 Euro für das Housing First-Projekt der MainWeg gGmbH vor, um Menschen aus der Obdachlosigkeit zu helfen. Diese Mittel sollen alle anfallenden Kosten decken und die erfolgreiche Fortführung des Projektes sichern.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Gesundheit und Soziales verfolgenAntrag
Zur Förderung des Housing First-Projektes der MainWeg gGmbH werden in den Haushaltsplan 2026 für das Haushaltsjahr 2026 einmalig 200.000 Euro eingestellt. Dieser Betrag dient der Übernahme sämtlicher anfallender Kosten, wie Lohn, Lohnnebenkosten, Mieten oder Arbeitsmittel. Der Magistrat wird außerdem gebeten, die MainWeg gGmbH dabei zu unterstützen, eine Regelförderung zu beantragen. Der Magistrat informiert unverzüglich nach Beschluss des Haushaltsplans 2026 in der Stadtverordnetenversammlung die Zuwendungsempfangenden über den Zuwendungsgrund und Zuwendungsbetrag des Etatantrags. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in dem Haushaltsjahr 2026 erfolgt, hat ein Budgetübertrag zu erfolgen. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushaltsplans 2026 jährlich zum 30.06. in einer zusammengefassten Übersicht.
Begründung
Housing First ist ein bewährter sozial-innovativer Ansatz, um Menschen zielgerichtet und dauerhaft aus der Obdachlosigkeit zu helfen. Das Housing First-Projekt von MainWeg gGmbH in Frankfurt konnte bereits knapp zwei Dutzend ehemals obdachlose Menschen in eigenen Wohnungen unterbringen und sozialarbeiterisch begleiten. Um diese Arbeit in Anbetracht weiterer zur Verfügung stehender Wohnungen so erfolgreich fortführen zu können, wird erneut ein städtischer Zuschuss benötigt. Der Personalschlüssel konnte zwischenzeitlich deutlich verbessert werden, inzwischen sind 4 Teil- bzw. Vollzeitbeschäftigte bei der MainWeg gGmbH für die Belange ihrer Klient*innen im Einsatz.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Januar 2026 brachten GRÜNE, SPD, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.03.2026 im Haupt- und Finanzausschusses angenommen.
18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes
Ausgaben 2025: 1.452 Mio €
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: FDP und AfD; GRÜNE, CDU, SPD, Linke und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme) ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, BFF-BIG, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP und AfD (= Ablehnung)