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Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.01 Wohnen Wohnungen für Auszubildende

Vorlagentyp: ECDU
1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Förderung des Baus von Wohnungen für Auszubildende im Rahmen des Frankfurter Programms für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen. Dies soll dem Mangel an Wohnraum entgegenwirken und die Gewinnung von Auszubildenden unterstützen. Ziel ist es, die Lebensbedingungen für Fachkräfte in Frankfurt zu verbessern.

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Thema Wohnen verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, im Rahmen des Förderprogramms "Frankfurter Programm für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen: Förderweg 2" auch den Bau von Wohnungen für Auszubildende zu fördern und dazu das Förderprogramm zu ergänzen.

Dazu sollen die in 2022 nicht abgerufenen Mittel aus dem Förderprogramm "Frankfurter Programm für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen: Förderweg 2" zweckgebunden für die Förderung des Baus von Wohnungen für Auszubildende genutzt werden.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordnetenversammlung binnen sechs Monaten zu berichten.

Begründung

So, wie die Menschen in Frankfurt an dem Mangel an bezahlbaren Wohnraum leiden, leiden zahlreiche Arbeitgeber an Personal- bzw. Fachkräftemangel. Dies beginnt schon mit der Ausbildung - immer mehr Ausbildungsbetrieben fehlt der Nachwuchs und die Betriebe versuchen händeringend, Lehrlinge zu finden und anzuwerben. Dabei ist der Mangel an Wohnraum eine Ursache, denn angemessener Wohnraum ist mitentscheidend für die Wahl, wo man seinen Job ausübt. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum entwickelt sich zunehmend zum Nachteil im Wettbewerb um die dringend benötigten Auszubildenden. Wenn der Stadt Frankfurt ernsthaft daran gelegen ist, dass Fachkräfte nach Frankfurt kommen, müssen auch die Bedingungen geschaffen werden, dass sie hier leben können. Indem der Bau von Wohnungen für Auszubildende unterstützt und gefördert wird, kann nicht nur dem Mangel an Wohnraum entgegengewirkt werden, sondern insbesondere auch die Gewinnung von Auszubildenden, also den künftigen Arbeits- bzw. Fachkräften gestärkt werden. Hierzu braucht es nicht nur eine enge Kooperation zwischen Arbeitgebern, Stadt und den großen Wohnungsbaugesellschaften, sondern auch eine Freigabe von Mitteln aus dem 2. Förderweg.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 13. Mai 2023 brachte CDU diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 11.07.2023 im Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 19 · 11.07.2023
TO I, TOP 21
Angenommen
Der Vorlage E 193 wird im Rahmen der Vorlage E 53 zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltGartenpartei
Ablehnung:
CDUAfDFRAKTIONÖkoLinX-ELFBFF-BIGLinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme) sowie LINKE. (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)

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