Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Begegnungen und Partizipation fördern, Einsamkeit entgegenwirken -…

Vollständigen Titel anzeigen

Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Begegnungen und Partizipation fördern, Einsamkeit entgegenwirken - Treff.Punkt Lesben 57++ unterstützen

Vorlagentyp: EGRÜNESPDVolt
3 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Es wird vorgeschlagen, das Projekt "Treff.Punkt Lesben 57++" des Vereins Lesben-Informations- und Beratungsstelle e.V. (LIBS) in den Haushaltsplan 2026 mit 8.500 Euro zu fördern. Ziel ist es, älteren lesbischen und bisexuellen Frauen Unterstützung zu bieten, um Vereinsamung und Isolation entgegenzuwirken und ihre Teilhabe zu stärken.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Antrag

Für das Projekt "Treff.Punkt Lesben 57++" des Vereins Lesben-Informations- und Beratungsstelle e.V. (LIBS), werden in den Haushaltsplan 2026 für das Haushaltsjahr 2026 8.500,- Euro eingestellt.

Der Magistrat informiert unverzüglich nach Beschluss des Haushaltsplans 2026 in der Stadtverordnetenversammlung die Zuwendungsempfangenden über den Zuwendungsgrund und Zuwendungsbetrag des Etatantrags.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in dem Haushaltsjahr 2026 erfolgt, hat ein Budgetübertrag zu erfolgen. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushaltsplans 2026 jährlich zum 30.06. in einer zusammengefassten Übersicht.

Begründung

Ältere lesbische oder bisexuelle Frauen können von Mehrfachdiskriminierung und großer Isolation und Einsamkeit betroffen sein. Wie viele Senior*innen in Frankfurt leben viele von ihnen allein. Hinzu kommt für manche, dass der Kontakt zur eigenen Herkunftsfamilie aufgrund der gesellschaftlichen Diskriminierung ihrer sexuellen Orientierung abgebrochen ist. Andere haben ihre sexuelle Orientierung weder im Berufsleben noch im sozialen Umfeld offen gelebt. Oder haben sich weder in hetero-normativer Gesellschaft oder Kultur noch in der eigenen Community heimisch gefühlt.

Das Projekt "Treff.Punkt: Lesben 57++" hat zum Ziel, Teilhabe und Partizipation älterer, alter oder hochbetagter lesbischer oder bisexueller Frauen zu fördern und Vereinsamung und Isolation entgegenzuwirken. Dazu werden zielgruppenspezifische Austauschmöglichkeiten und Netzwerke aufgebaut. Stabilität soll durch begleitete Gruppenangebote, eine Veranstaltungsreihe sowie Kulturangebote erreicht werden: monatlich ein angeleitetes Gruppetreffen, jeden 2. Monat ein Brunch zum Austausch und Kennenlernen (im Café Anschluss des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe e.V.). Zusätzliche Veranstaltungen wie Film-, Lese- und thematische Gesprächsabende sollen gemeinsam mit den Teilnehmenden geplant und umgesetzt werden. Letztlich geht es darum, die Teilnehmenden zu empowern und ältere, alte und hochbetagte lesbische oder bisexuelle Frauen in der Community, aber auch in der Stadtgesellschaft sichtbarer zu machen.

Bislang fehlt unter den Einrichtungen und Projekten der Offenen Altenhilfe der Stadt Frankfurt/M. ein zielgruppenspezifisches Angebot für ältere, alte und hochbetagte lesbische oder bisexuelle Frauen. Es fehlt damit an der Förderung von Begegnung und Austausch, von Empowerment, von Vernetzung, an Diskussions-, gesellschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen.

Der Verein "Lesben-Informations- und Beratungsstelle e.V. (LIBS)" schließt in Kooperation mit dem Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe nun diese Lücke und hat das Projekt "Treff.Punkt Lesben 57++" für das Jahr 2024 auf den Weg gebracht. Der Träger "LIBS e.V." erhielt einmalig für 2024 im Rahmen des Corona-Aktionsplans die erforderlichen Mittel. Mit diesem Etatantrag wird die Fortführung des Projektes in 2025 mit 8.500 € für Honorar- sowie Sachkosten und Öffentlichkeitsarbeit gesichert.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Januar 2026 brachten GRÜNE, SPD, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.03.2026 im Haupt- und Finanzausschusses angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes

Ausgaben 2025: 1.452 Mio €

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 42 · 19.02.2026
TO I, TOP 22
Abgelehnt
Die Vorlage E 189 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
FDPAfDBFF-BIGÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
FRAKTION
Sonstige:
Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)SPD (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Linke (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Volt (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: FDP und AfD; GRÜNE, CDU, SPD, Linke und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) FRAKTION (= Annahme)

OBR 1
Sitzung 45 · 24.02.2026
TO I, TOP 62
Zur Kenntnis
Die Vorlage E 189 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeFraktionslos
Ablehnung:
CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke und fraktionslos gegen CDU (= Zurückweisung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 45 · 03.03.2026
TO II, TOP 28
Angenommen
Der Vorlage E 189 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUFDPBFF-BIGAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU, FDP, BFF-BIG und AfD (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung