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Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Arbeitsmarkt- und Integrationsberatung für Langzeitgeduldete und Geflüchtete

Vorlagentyp: EGRÜNESPDVolt
2 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag sieht vor, im Haushalt 2026 ein einmaliges Budget von 211.000 Euro für die Implementierung eines Beratungsangebots für Langzeitgeduldete und Geflüchtete bereitzustellen. Ziel ist die Förderung der Arbeitsmarktintegration dieser Menschen, um deren soziale Perspektiven nachhaltig zu verbessern.

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Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Zur Umsetzung des Projekts "Arbeitsmarkt‐ und Integrationsberatung für Langzeitgeduldete und Geflüchtete" werden in den Haushaltsplan 2026 einmalig 211.000 Euro eingestellt.

Begründung

In unserer Stadt leben Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus, insbesondere Geduldete oder diejenigen im laufenden Asylverfahren, die aufgrund ihrer Situation jahrelang ohne sichere Perspektive sind. Häufig bestehen große Hürden bei der Integration in den Arbeitsmarkt, beispielsweise wegen Beschäftigungsverboten, monatelange Wartezeiten auf die Arbeitserlaubnis, fehlende Identitätsnachweise, bürokratische Barrieren und Sprachhindernisse. Das ist für die Menschen eine immense Belastung, gleichzeitig entstehen den Kommunen dadurch dauerhafte Kosten, die bei einer erfolgreichen Arbeitsmarktintegration eingespart werden. Die Projekte der Stadt Wiesbaden oder auch der Stadt Köln zeigen, dass durch gezielte Beratung und Begleitung ein Weg aus der Warteschleife möglich ist.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Januar 2026 brachten GRÜNE, SPD, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.03.2026 im Haupt- und Finanzausschusses angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes

Ausgaben 2025: 1.452 Mio €

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 42 · 19.02.2026
TO I, TOP 19
Abgelehnt
Die Vorlage E 186 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
FDPAfDBFF-BIGÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
FRAKTION
Sonstige:
Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)SPD (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Linke (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Volt (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: FDP und AfD; GRÜNE, CDU, SPD, Linke und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) FRAKTION (= Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 45 · 03.03.2026
TO II, TOP 28
Angenommen
Der Vorlage E 186 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUFDPBFF-BIGAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU, FDP, BFF-BIG und AfD (= Ablehnung)

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