Produktbereich: 13 Stadtplanung Produktgruppe: 13.01 Stadtplanung Rekonstruktion der historischen Garküchenhäuser am Weckmarkt
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Stadtplanung Produktgruppe: 13.01 Stadtplanung Rekonstruktion der historischen Garküchenhäuser am Weckmarkt Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 199 vom 02.11.2018, Entwurf Haushalt 2019 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2019 - 2022. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 28.02.2019, § 3734, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat möge den äußerlich originalgetreuen Wiederaufbau der historischen Garküchenhäuser am Weckmarkt beschließen. Hierfür möge er 400.000 Euro zur Verfügung stellen. Alternativ steht es dem Magistrat frei, einen Investor suchen, der sich bereit erklärt, den äußerlichen Wiederaufbau der Häuser auf eigene Kosten zu übernehmen und diese danach als Kindertagesstätte oder Wohnhaus zu nutzen. Begründung: Die historischen Garküchenhäuser aus dem 16. Jahrhundert dienten der Verköstigung von Messebesuchern. Sie wurden im zweiten Weltkrieg zerstört. Die nachträglich barock gestalteten Häuser gehörten zu den Sehenswürdigkeiten der einstigen Frankfurter Altstadt. Auf zahlreichen Fotografien wurden sie abgelichtet. Durch eine äußerliche Rekonstruktion würde Frankfurt eine Sehenswürdigkeit zurückerhalten, somit an touristischer Attraktivität auch an der Ostseite des Doms im Übergang zur Fahrgasse gewinnen. Außerdem würde die Maßnahme zu einer Belebung der derzeit als Parkplatz genutzten Fläche beitragen. Wenige Kurzzeit-Parkplätze würden durch die Baumaßnahme dauerhaft entfallen. Doch diese waren zum Teil ohnehin seit Jahren durch Baucontainer für das Dom-Römer-Areal belegt. Als zukünftige Nutzung bietet sich vorzugsweise eine Einrichtung für Kinder an. Die pittoresken Häuser wären ein guter Ort für einen liebevollen Start der kleinen Menschen in ihr junges Leben. Der auch im Altstadtbereich vorhandene Mangel an Kita-Plätzen könnte dadurch gemildert werden, indem in den Garküchenhäusern eine Kindertagesstätte eingerichtet wird. Alternativ hierzu eine Nutzung als Wohngebäude denkbar. Für den Fall, dass ein Investor gefunden wird, müssten mit diesem Details der von ihm angestrebten Nutzung abgesprochen werden. Aktuelle Schätzungen gehen von einer Bausumme in Höhe von 400.000 Euro inklusive Schieferdach aus. Hinsichtlich der Größe wird auf einer Grundfläche von 80,3 m2 von zwei Einheiten in den beiden Obergeschossen von 72 und 76 m2 ausgegangen. Im Erdgeschoss würden bei zwei ausreichend geräumigen Treppenanlagen zudem zwei Räume von jeweils 23 m2 und 27 m2 entstehen. Frankfurt am Main - Garkuechenplatz 1906 Quelle: www.altfrankfurt.com
Inhalt
Etatantrag vom 23.01.2019, E 176
Betreff: Produktbereich: 13 Stadtplanung Produktgruppe: 13.01 Stadtplanung Rekonstruktion der historischen Garküchenhäuser am Weckmarkt Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 199 vom 02.11.2018, Entwurf Haushalt 2019 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2019 - 2022. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 28.02.2019, § 3734, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat möge den äußerlich originalgetreuen Wiederaufbau der historischen Garküchenhäuser am Weckmarkt beschließen. Hierfür möge er 400.000 Euro zur Verfügung stellen. Alternativ steht es dem Magistrat frei, einen Investor suchen, der sich bereit erklärt, den äußerlichen Wiederaufbau der Häuser auf eigene Kosten zu übernehmen und diese danach als Kindertagesstätte oder Wohnhaus zu nutzen.
Begründung: Die historischen Garküchenhäuser aus dem 16. Jahrhundert dienten der Verköstigung von Messebesuchern. Sie wurden im zweiten Weltkrieg zerstört. Die nachträglich barock gestalteten Häuser gehörten zu den Sehenswürdigkeiten der einstigen Frankfurter Altstadt. Auf zahlreichen Fotografien wurden sie abgelichtet. Durch eine äußerliche Rekonstruktion würde Frankfurt eine Sehenswürdigkeit zurückerhalten, somit an touristischer Attraktivität auch an der Ostseite des Doms im Übergang zur Fahrgasse gewinnen. Außerdem würde die Maßnahme zu einer Belebung der derzeit als Parkplatz genutzten Fläche beitragen. Wenige Kurzzeit-Parkplätze würden durch die Baumaßnahme dauerhaft entfallen. Doch diese waren zum Teil ohnehin seit Jahren durch Baucontainer für das Dom-Römer-Areal belegt. Als zukünftige Nutzung bietet sich vorzugsweise eine Einrichtung für Kinder an. Die pittoresken Häuser wären ein guter Ort für einen liebevollen Start der kleinen Menschen in ihr junges Leben. Der auch im Altstadtbereich vorhandene Mangel an Kita-Plätzen könnte dadurch gemildert werden, indem in den Garküchenhäusern eine Kindertagesstätte eingerichtet wird. Alternativ hierzu eine Nutzung als Wohngebäude denkbar. Für den Fall, dass ein Investor gefunden wird, müssten mit diesem Details der von ihm angestrebten Nutzung abgesprochen werden. Aktuelle Schätzungen gehen von einer Bausumme in Höhe von 400.000 Euro inklusive Schieferdach aus. Hinsichtlich der Größe wird auf einer Grundfläche von 80,3 m2 von zwei Einheiten in den beiden Obergeschossen von 72 und 76 m2 ausgegangen. Im Erdgeschoss würden bei zwei ausreichend geräumigen Treppenanlagen zudem zwei Räume von jeweils 23 m2 und 27 m2 entstehen. Frankfurt am Main - Garkuechenplatz 1906 Quelle: www.altfrankfurt.comZuständige Ausschüsse: Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Beratung im Ortsbeirat: 1 Versandpaket: 28.01.2019
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. Januar 2019 brachte BFF diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 19.02.2019 im OBR 1 abgelehnt.
13.01 Stadtplanung
Ausgaben 2025: 39 Mio € · im Antragsjahr 2019 20 Mio € — preisbereinigt +57 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FRAKTION gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF und FRANKFURTER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, CDU, GRÜNE, LINKE., FDP, Die PARTEI und U.B. gegen BFF (= Zustimmung)