Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädagogische Aufgaben Bildungscampus Gallus endlich realisieren

Vorlagentyp: ECDU
2 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Etatantrag sieht die Aufstockung der Mittel für den Bildungscampus Gallus vor, um die Planung und Realisierung zu beschleunigen. Dies ist notwendig, da die bestehenden Institutionen in unzureichenden Bedingungen arbeiten und die Umsetzung des Projekts seit Jahren verzögert wird.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Stadtplanung verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die Planungs- und Baumittel für den Bildungscampus Gallus werden gegenüber anderen Schulbauprojekten priorisiert. Deshalb werden in der Projektdefinition 5.007171 ("Bildungscampus Gallus, 8 zügige Gymnasiale Oberstufe, 2 Kindertageseinrichtungen, Jugendhaus, Eltern-Kind-Treff") für das Jahr 2022 die Projektmittel

von 1.000 000 € um 500.000 € auf 1.500 000 €

aufgestockt, um die Planung und Realisierung des Bildungscampus zu beschleunigen.

Der Architektenwettbewerb muss nun zeitnah erfolgen. Parallel dazu sollen die bestehenden Institutionen auf dem geplanten Bildungscampus Gallus ausgelagert und deren Gebäude abgerissen werden. Für die Auslagerungen werden in Abstimmung mit den Leitungen der Einrichtungen und dem zuständigen Ortsbeirat umgehend geeignete Ausweichquartiere gesucht.

Die Maßnahme wird aus den Restmitteln des Investitionshaushalts Bildung aus dem Jahr 2021 finanziert. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im Haushaltsjahr 2022 erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordnetenversammlung binnen sechs Monaten zu berichten.

Begründung

Der Bildungscampus Gallus, der einst das Vorzeigeprojekt der Bildungsdezernentin und ein Leuchtturmprojekt für den Frankfurter Westen werden sollte, darbt seit Jahren vor sich hin. Bereits 2017 war die Planungsphase 0 abgeschlossen, seitdem hat sich so gut wie nichts bewegt. 2021 wurde dann endlich die Durchführung des Architektenwettbewerbs ausgeschrieben. Wann endlich der Architektenwettbewerb starten soll, ist jedoch immer noch unklar, das Bildungsdezernat spricht von 2022. Derweil müssen die Institutionen, die sich bereits jetzt am Bildungscampus Gallus befinden (Paul-Hindemith-Schule, Stadtbücherei, Jugend- und Kinderhaus, Kitas), in zum Teil baulich sehr schlechten Verhältnissen weiterarbeiten und warten auf ihre Auslagerung. Insbesondere die Paul-Hindemith-Schule leidet unter hohem Sanierungsstau und großer Raumnot. Eine Auslagerung könnte mithilfe einer Priorisierung und zeitnah eingestellter Mittel schon früher und parallel zum Architektenwettbewerb vorangetrieben werden. Da die Gebäude des Kinderhauses, des Jugendhauses und der Kita mit Eltern-Kind-Treff aufgrund baulicher Mängel sowieso abgerissen werden müssen, könnten diese Arbeiten bereits erfolgen und sind nicht von den Ergebnissen des Architektenwettbewerbs abhängig. Von den insgesamt geplanten 48.084.000 Euro sollen laut aktuellem Haushaltsentwurf in den Jahren 2022 = 1.000.000 2023 = 2.000.000 2024 = 2.000.000 2025 = 41.177.000 Euro abfließen. Nach jahrelangen Verzögerungen des Projekts, von dem neben der Zukunft der Paul-Hindemith-Schule auch die Schaffung weiterer Kinderbetreuungs- und Gymnasialplätze für die Stadt und wichtige Synergieeffekte für den Stadtteil Gallus abhängig sind, sollte das Bildungsdezernat die Umsetzung nun endlich priorisieren und dafür auch die benötigten Mittel zeitnah zur Verfügung stellen. Die für die Umsetzung der Maßnahme erforderliche Gesamtsumme erhöht sich infolge der Priorisierung des Projekts nicht. Aufgrund kontinuierlicher Baukostensteigerungen könnten durch einen rascheren Baubeginn im Gegenteil weitere Mehrkosten verhindert werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 2. April 2022 brachte CDU diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 30.05.2022 im Ausschusses für Bildung und Schulbau abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben

Ausgaben 2025: 420 Mio € · im Antragsjahr 2022 289 Mio € — preisbereinigt +31 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 1
Sitzung 11 · 24.05.2022
TO I, TOP 65
Beraten
Die Vorlage E 175 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
CDULinkeBFFDie Partei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, LINKE., BFF und Die PARTEI (= Kenntnis)

Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 8 · 30.05.2022
TO I, TOP 23
Abgelehnt
Die Vorlage E 175 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeBFF-BIGAfDÖkoLinX-ELFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE. und BFF-BIG (= Annahme) sowie AfD und ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung