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Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes

Vorlagentyp: ECDU
3 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag sieht vor, die Anzahl der Plätze in den Frankfurter Frauenhäusern zu erhöhen und die Anmietung von Wohnungen mit Notbetten für junge volljährige Frauen zu fördern. Dies ist notwendig, da während der Pandemie die Anfragen und Aufnahmen von Frauen und Mädchen in Notlagen zugenommen haben.

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Angebot an Plätzen in den Frankfurter Frauenhäusern muss erhöht werden und die Anmietung von Wohnungen mit Notbetten für junge volljährige Frauen muss weiter gefördert werden. Initiativen, die zum Ziel haben, junge Frauen in Wohngruppen unterzubringen und psychologisch eng zu begleiten, sollen unterstützt werden.

Daher wird in der Produktgruppe 18.01 der Zuschuss für Frauenhäuser

von 202.394 € um 100.000 € auf 302.394 €

aus vorhandenen Mitteln erhöht. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im Haushaltsjahr 2022 erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordnetenversammlung binnen sechs Monaten zu berichten.

Begründung

Vielfach waren und sind es die Frauen und Mädchen, die während der Pandemie besonders zu leiden hatten. Anlaufstellen und Einrichtungen für Mädchen und Frauen, die in den Bereichen Beratung und Zuflucht aktiv sind, bestätigen, dass in 2021 die Anfragen und die Aufnahmen von Mädchen und Frauen zugenommen haben. Armut, enger Wohnraum und die allgemeine Unsicherheit haben die Konflikte im häuslichen Umfeld verstärkt. Mädchen und Frauen waren verstärkt häuslicher Gewalt ausgesetzt. Durch den Wegfall sozialer Räume (Schule, Vereine etc.) unter Peers waren vor allem jungen Mädchen und Frauen zu Hause gefangen. Sie mussten sehr viel Verantwortung für die Familie übernehmen und konnten Aggressionen nicht entkommen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 2. April 2022 brachte CDU diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 02.06.2022 im Haupt- und Finanzausschusses angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 8 · 24.05.2022
TO I, TOP 44
Abgelehnt
Es dient zur Kenntnis, dass die Vorlage E 169 nicht die erforderliche Mehrheit erhalten hat und somit abgelehnt ist.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Linke
Ablehnung:
4 Grüne2 SPDFDPVoltCDUAfDÖkoLinX-ELFFRAKTION
Sonstige:
BFF-BIG (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: 4 GRÜNE, 2 SPD, FDP und Volt (= Annahme im Rahmen der Vorlage E 48) CDU, AfD und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) LINKE. (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) FRAKTION (= Annahme)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 8 · 24.05.2022
TO I, TOP 37
Angenommen
Der Vorlage E 169 wird im Rahmen der Vorlage E 48 zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDUAfDLinkeFRAKTION
Sonstige:
BFF-BIG (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU und AfD (= Annahme ohne Zusatz) sowie LINKE. (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (= Annahme) BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) FRAKTION (= Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 11 · 02.06.2022
TO II, TOP 19
Angenommen
Der Vorlage E 169 wird im Rahmen der Vorlage E 48 zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONGartenpartei
Ablehnung:
CDULinkeAfDBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE. und AfD (= Annahme ohne Zusatz) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme ohne Zusatz)

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