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Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 22.09 Grün- und Freiflächen Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit der Gemüseheldinnen Frankfurt

Vorlagentyp: EGRÜNESPDFDPVolt
1 Sitzung

Zusammenfassung

Der Antrag sieht vor, im Haushaltsplan 2023 einmalig 140.000 € für die Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit der Gemüseheldinnen in Frankfurt bereitzustellen. Dies soll die Finanzierung ihrer gärtnerischen Projekte ermöglichen und das wachsende Interesse an Urban Farming fördern.

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Status nicht sicher bestimmbar

Diese Vorlage stammt aus der vorherigen Wahlperiode. Aus den vorhandenen Daten lässt sich nicht zuverlässig erkennen, ob der für § 21 maßgebliche Beschluss schon vorlag.Warum?

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

In den Haushaltsplan 2023 werden in das Haushaltsjahr 2023 einmalig 140.000 € eingestellt, um sie den Frankfurter Gemüseheldinnen bereit zu stellen.

Mit den Mitteln sollen die vielfältigen, gärtnerischen Projekte des Vereins Gemüseheldinnen e.V. finanziert werden. Sie können als Sachmittel oder für befristete Stellen zur Projektarbeit und Betreuung an den bestehenden privat zur Verfügung gestellten Flächen im Frankfurter Stadtgebiet, beziehungsweise von der Stadt zur Zwischennutzung zur Verfügung gestellten bestehenden Flächen (z.B. Günthersburghöfe) genutzt werden.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2023 regelmäßig halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht.

Begründung

Das Interesse an Urban Farming und den Projekten des Vereins in Frankfurt wächst stetig. Zu diesen vielfältigen Angeboten gehören u.a. Freizeitangebote im Grünen, Naturlernen, Permakultur-Lehrpfade, Bildungsangebote für Frankfurter Schulklassen und Lehrpersonal, Workshops in und Projektberatung für Universitäten, Frankfurter Unternehmen und Initiativen, Internationale Bildungsangebote z.B. mit dem Goethe-Institut in Nancy oder der Erklär Film für Kinder zum Frankfurter Kompostkreislauf, in Kooperation mit dem Ernährungsrat und der FES. Die Erfahrung der Gemüseheldinnen fließt inzwischen in mehrere Kooperationen ein, z.B. mit der Goethe-Uni in den Campus-Garten, mit dem Frankfurter Verband in das Fechenheimer Pflegegärtchen für Senior*innen des Seniorenheims Heinrich-Schleich-Haus oder mit dem Internationalen Familienzentrum e.V. in den Jugendgarten für Bildungsangebote für Jugendliche. Die Gemüseheldinnen sind Ansprechpartner*innen für stadteigene sowie überregionale Initiativen. So nehmen sie an Diskussionsrunden, z.B. der Polytechnischen Gesellschaft teil, veröffentlichten ein Buch "Urban Farming" im Löwenzahl-Verlag, waren Teil der Ausstellung "Gärtnern Jetzt!" im Historischen Museum Frankfurt, gaben Interviews für Bioökonomie-Projekte des NABU e.V., oder trugen zur Ausstellung der Architekturgalerie München zum Thema "Erde-Regeneratives Design" bei. Eindrücklich zeigt die Arbeit der Gemüseheldinnen die Freude am Gärtnern und der Natur. Sie vermitteln, wie man nach dem Prinzip der Permakultur, ohne Agrarchemikalien und schwere Maschinen Gemüse und Obst anbauen kann. Das gemeinschaftliche und solidarische Konzept der Gärten bietet temporäre soziale Orte des Zusammenkommens, des Austauschs und des gemeinsamen Lernens in der Natur. Trotz der hohen Flächenkonkurrenz in Frankfurt am Main stellt die Stadt deshalb für solche besonderen Projekte immer wieder Flächen zur Zwischennutzung zur Verfügung, z.B. Bauerwartungsland oder Flächen für geplante, noch nicht realisierte Grünanlagen. Damit die Gemüseheldinnen perspektivisch die nötigen Mittel für ihr ehrenamtliches Engagement erwirtschaften und ihre Sachkosten zunehmend bestreiten können, unterstützt die Stadt Frankfurt sie 2023 erneut mit zusätzlichen Mitteln, um den Ausbau des Bildungsangebotes und die Vernetzung und den Wissenstransfer der Stadt Frankfurt am Main über Urban Farming zu stärken.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 16. Juni 2023 brachten GRÜNE, SPD, FDP, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

22.09 Grün- und Freiflächen

Ausgaben 2025: 72 Mio € · im Antragsjahr 2023 55 Mio € — preisbereinigt +26 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 19 · 06.07.2023
TO I, TOP 24
Beraten
Abstimmung: GRĜNE, SPD, FDP, LINKE., Volt und ĖkoLinX-ELF gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDFDPLinkeVolt
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIG
Sonstige:
FRAKTION (Annahme)Gartenpartei (Annahme)
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: GRĜNE, SPD, FDP, LINKE., Volt und ĖkoLinX-ELF gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)

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