Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.01 Wohnen Programm .Seniorengerechtes Wohnen in Frankfurt am Main.
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
Produktgruppe: 17.01 Wohnen Programm "Seniorengerechtes Wohnen in Frankfurt am Main" Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats vom 19.09.2014, M 158, Haushalt 2015/2016 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2015 - 2018. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 18.12.2014, § 5379, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, ein Programm "Seniorengerechtes Wohnen in Frankfurt am Main" zu erstellen, das bevorzugt in den städtischen und stadtnahen Wohnungsgesellschaften umgesetzt wird und sich mit der seniorengerechten Umrüstung beziehungsweise Renovierung des Altbaubestands befasst, sowie bereits bei der Planung von Neubauten seniorengerechtes Wohnen zwingend berücksichtigt. Begründung: Das statistische Jahrbuch 2011 der Stadt Frankfurt am Main spricht eine deutliche Sprache. Um nur drei Zahlen daraus zu zitieren: Das Durchschnittsalter der in Frankfurt lebenden Menschen beträgt 41,42 Jahre. Die Bevölkerungsgruppe ab dem 55. Lebensjahr macht 28 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. In Frankfurt sind 53,3 Prozent Einpersonenhaushalte. Hinzu kommt noch, dass jeder zehnte Frankfurter schwerbehindert ist, beziehungsweise einen Schwerbehindertenausweis besitzt (statistik aktuell Nr. 32/2011). Am 8. August 2012 stellten Oberbürgermeister Peter Feldmann und Stadtrat Volker Stein die neuste Bevölkerungsstatistik vor und wiesen voller Stolz darauf hin, dass Frankfurt am Main die 700.000-Marke übersprungen habe, doch trotzdem setzt sich der gesellschaftliche Alterungs-prozess unaufhörlich fort. Neben den hiermit zusammenhängenden gesamtgesellschaftlichen Problemen, wie Versorgung, Pflege etc., wird sich dies vor allem auch in der städtischen Wohnungsversorgung und Wohnraumausstattung niederschlagen. Nur ein geringer Teil des städtischen Wohnraums in Frankfurt ist seniorengerecht ausgestattet. Weder mit relativ niedrigschwelligen Angeboten, wie beispielsweise seniorengerechten Bädern / Nasszellen (Dusche statt Wanne, höhere seniorengerechte Toiletten) oder doppeltseitigen Hand-läufen in Treppenhäusern, noch mit barrierefreien Zugängen (Aufzüge, Rampen statt Treppen). Oberbürgermeister Peter Feldmann hat die allgemeine Wohnungsproblematik Frankfurts bereits im Vorfeld thematisiert und sich erfreulicherweise zu Beginn seiner Amtszeit, zusammen mit dem Magistrat, ein recht umfassendes Wohnungsbauprogramm zur Aufgabe gemacht. Doch zu einem entsprechenden zukunftsorientierten und ambitionierten Wohnungsbauprogramm gehört auch, bezogen auf die demoskopische Entwicklung, der spezielle Aspekt des seniorengerechten Wohnens in Frankfurt am Main.
Inhalt
Etatantrag vom 03.11.2014, E 142
Betreff: Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.01 Wohnen Programm "Seniorengerechtes Wohnen in Frankfurt am Main" Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats vom 19.09.2014, M 158, Haushalt 2015/2016 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2015 - 2018. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 18.12.2014, § 5379, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, ein Programm "Seniorengerechtes Wohnen in Frankfurt am Main" zu erstellen, das bevorzugt in den städtischen und stadtnahen Wohnungsgesellschaften umgesetzt wird und sich mit der seniorengerechten Umrüstung beziehungsweise Renovierung des Altbaubestands befasst, sowie bereits bei der Planung von Neubauten seniorengerechtes Wohnen zwingend berücksichtigt.
Begründung: Das statistische Jahrbuch 2011 der Stadt Frankfurt am Main spricht eine deutliche Sprache. Um nur drei Zahlen daraus zu zitieren: Das Durchschnittsalter der in Frankfurt lebenden Menschen beträgt 41,42 Jahre. Die Bevölkerungsgruppe ab dem 55. Lebensjahr macht 28 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. In Frankfurt sind 53,3 Prozent Einpersonenhaushalte. Hinzu kommt noch, dass jeder zehnte Frankfurter schwerbehindert ist, beziehungsweise einen Schwerbehindertenausweis besitzt (statistik aktuell Nr. 32/2011). Am 8. August 2012 stellten Oberbürgermeister Peter Feldmann und Stadtrat Volker Stein die neuste Bevölkerungsstatistik vor und wiesen voller Stolz darauf hin, dass Frankfurt am Main die 700.000-Marke übersprungen habe, doch trotzdem setzt sich der gesellschaftliche Alterungs-prozess unaufhörlich fort. Neben den hiermit zusammenhängenden gesamtgesellschaftlichen Problemen, wie Versorgung, Pflege etc., wird sich dies vor allem auch in der städtischen Wohnungsversorgung und Wohnraumausstattung niederschlagen. Nur ein geringer Teil des städtischen Wohnraums in Frankfurt ist seniorengerecht ausgestattet. Weder mit relativ niedrigschwelligen Angeboten, wie beispielsweise seniorengerechten Bädern / Nasszellen (Dusche statt Wanne, höhere seniorengerechte Toiletten) oder doppeltseitigen Hand-läufen in Treppenhäusern, noch mit barrierefreien Zugängen (Aufzüge, Rampen statt Treppen). Oberbürgermeister Peter Feldmann hat die allgemeine Wohnungsproblematik Frankfurts bereits im Vorfeld thematisiert und sich erfreulicherweise zu Beginn seiner Amtszeit, zusammen mit dem Magistrat, ein recht umfassendes Wohnungsbauprogramm zur Aufgabe gemacht. Doch zu einem entsprechenden zukunftsorientierten und ambitionierten Wohnungsbauprogramm gehört auch, bezogen auf die demoskopische Entwicklung, der spezielle Aspekt des seniorengerechten Wohnens in Frankfurt am Main.Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Versandpaket: 17.11.2014
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 3. November 2014 brachte RÖMER diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 08.12.2014 im Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau abgelehnt.
17.01 Wohnen
Ausgaben 2025: 30 Mio €
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) RÖMER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) Piraten (= Ablehnung)