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Produktbereich: 10 Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.04 Gleichberechtigung für Bürgerinnen Etablierung der Woche der Menschenrechte

Vorlagentyp: EGRÜNESPDFDPVolt
3 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Magistrat wird beauftragt, 40.000 Euro für die Etablierung der Woche der Menschenrechte in den Haushalt einzustellen. Dies soll menschenrechtsbezogene Aktivitäten in den Stadtteilen unterstützen. Die Maßnahme zielt darauf ab, das Engagement für Menschenrechte vor Ort zu fördern.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, für die Woche der Menschenrechte 40.000 Euro in den Haushalt einzustellen. Im Rahmen dieser Woche werden menschenrechtsbezogene Aktivitäten in den Stadtteilen unterstützt. Dabei werden 10 Projekte jährlich mit jeweils 3.000 Euro unterstützt. In einem Projekt schließen sich mehrere Akteur*innen eines Stadtviertels zusammen, beispielsweise Initiativen, Schulen und andere Bildungseinrichtungen. 10.000 Euro werden für die allgemeine Organisation der Woche der Menschenrechte veranschlagt. Der Betrag wird dem Haushalt zugesetzt.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Über die Umsetzung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2022 jeweils halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht nach Produktgruppen.

Begründung

Menschenrechte sind immer umkämpft, es braucht Institutionen, die bereit sind, sie immer wieder für andere einzuklagen. Diese praktische Solidarität kann keine Grenzen kennen: Sie gilt, wenn an den Grenzen für das Recht auf Asyl und ein würdiges Leben gestritten, auf den Straßen die Stimme gegen antisemitische Anfeindungen erhoben wird und im Internet Strategien gegen die Bedrohung marginalisierter Menschen entwickelt werden. Genau dafür braucht es ein breites Engagement vieler Beteiligten in den Stadtteilen, die sich mit dem Thema Menschenrechte direkt vor Ort beschäftigen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 4. Mai 2022 brachten GRÜNE, SPD, FDP, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 02.06.2022 im Haupt- und Finanzausschusses angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 8 · 24.05.2022
TO I, TOP 7
Abgelehnt
Es dient zur Kenntnis, dass die Vorlage E 13 nicht die erforderliche Mehrheit erhalten hat und somit abgelehnt ist.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUAfDBFF-BIG
Ablehnung:
4 Grüne2 SPDFDPVoltLinkeÖkoLinX-ELFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: 4 GRÜNE, 2 SPD, FDP und Volt (= Annahme mit der Maßgabe, dass die Produktgruppe auf 10.03 korrigiert wird) CDU und AfD (= Ablehnung) LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Ablehnung) FRAKTION (= Annahme)

Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa
Sitzung 8 · 02.06.2022
TO I, TOP 55
Angenommen
Der Vorlage E 13 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass die Produktgruppe auf 10.03 korrigiert wird.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltFRAKTION
Ablehnung:
CDUBFF-BIGFRAKTIONSPDFDP
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU und BFF-BIG (= Ablehnung) sowie FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Bericht: Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Vorlage E 13 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass die Produktgruppe auf 10.03 korrigiert wird. Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU und BFF-BIG (= Ablehnung) sowie FRAKTION (= Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 11 · 02.06.2022
TO II, TOP 19
Angenommen
Der Vorlage E 13 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass die Produktgruppe auf 10.03 korrigiert wird.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONGartenpartei
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIGLinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Annahme ohne Zusatz) sowie LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme ohne Zusatz)

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