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Produktbereich: 19 Gesundheit Produktgruppe: 19.05 Drogen-, Sucht- und Präventionsthemen

Vorlagentyp: EGRÜNESPDFDPVolt
2 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Etatantrag sieht vor, zusätzliche Mittel in Höhe von 200.000 Euro für die Drogenhilfe im Bahnhofsviertel in den Haushaltsplan 2024/25 einzustellen. Dies ist notwendig, um die bestehenden Herausforderungen in der Drogenpolitik zu adressieren und neue Ansätze in der Drogenhilfe zu fördern.

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Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Für zusätzliche Leistungen der im Bahnhofsviertel arbeitenden Träger der Drogenhilfe werden in den Haushaltsplan 2024/25 in das Haushaltsjahr 2024 200.000 Euro und in das Haushaltsjahr 2025 200.000 Euro zusätzlich eingestellt.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in den Haushaltsjahren 2024/2025 erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2024/2025 regelmäßig halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht.

Begründung

Die kommunale Drogenpolitik ist derzeit und vermutlich auch in Zukunft stark abhängig von Entscheidungen der Landes- und Bundespolitik sowie den Entscheidungen der Europäischen Union. Vielversprechende Ansätze in der Drogenhilfe wie bspw. das sogenannte Drug-Checking sind in Frankfurt zwar seit Jahren politisch gewollt, aber aufgrund fehlender Verordnungen oder rechtlicher Regelungen der höheren Ebenen gar nicht oder nicht in dem Umfang möglich, wie es nötig wäre. Zudem fehlt es an Möglichkeiten für Pilotprojekte wie bspw. zur Behandlung von Crackabhängigkeit, die mittelweile in allen Großstädten die Drogenszenen dominieren. Die mangelhafte Ausstattung der Drogenhilfe bspw. in Bayern verstärkt diese Probleme noch zusätzlich, da viele Unterversorgte aus anderen Regionen Deutschlands deswegen nach Frankfurt kommen. Erfreulicherweise haben die Träger der Drogenhilfe in Frankfurt jahrzehntelange Erfahrung, viele Kämpfe um Fortentwicklungen und Verbesserungen in der Behandlung von Suchterkrankungen durchgefochten und gewonnen. Daher ist es wichtig, Mittel zur Verfügung zu stellen, um auch neue Ideen zu verfolgen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 6. Juni 2024 brachten GRÜNE, SPD, FDP, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 28 · 27.06.2024
TO I, TOP 54
Angenommen
Der Vorlage E 115 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUAfD
Sonstige:
BFF-BIG (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke und Volt gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) und AfD (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung)

OBR 1
Sitzung 31 · 02.07.2024
TO I, TOP 67
Zur Kenntnis
Die Vorlage E 115 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeDie Partei
Ablehnung:
BFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke und Die Partei gegen BFF (= Prüfung und Berichterstattung)

Mitdiskutieren

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