Tag der Stadtteilgeschichte einführen
Zusammenfassung
Es wird vorgeschlagen, einen Tag der Stadtteilgeschichte in Frankfurt einzuführen, um historische Orte und lokale Besonderheiten der Stadtteile sichtbar zu machen. Dies soll die Bürgerbeteiligung, den sozialen Zusammenhalt und die Identifikation mit den Stadtteilen stärken, während es auch bildungspolitisch für Kinder und Jugendliche förderlich ist.
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Thema Kultur verfolgenBericht
Frankfurt als vielfältige und zugleich wachsende Stadt bietet mit ihren verschiedenen Stadtteilen historisch bedeutende Orte. Lokale Besonderheiten können mit einem Tag der Stadtteilgeschichte sichtbar gemacht und gestärkt werden. Ein Tag der Stadtteilgeschichte an wechselnden Orten fördert eine breite Teilhabe, Chancengleichheit und Identifikation mit allen Quartieren der Stadt. Ebenso können sozialer Zusammenhalt, Kommunikation und intergenerationaler Austausch gefördert werden. Ein Tag der Stadtteilgeschichte kann auch aus bildungspolitischer Perspektive für Kinder und Jugendliche als konkrete Erfahrung im eigenen Lebensraum demokratische Bildung erfahrbar machen. Es bietet sich an, hierfür bereits ressourcenschonend bestehende Strukturen und Kooperationen in den einzelnen Stadtteilen zu nutzen. In vielen Stadtteilen sind bereits engagierte Vereinsstrukturen, wie Heimat- und Geschichtsvereine, Vereinsringe sowie aktive Sportvereine vorhanden. Besondere Stadtteilfeste, wie ein Sommerfest oder ein Adventsmarkt bieten gute Möglichkeiten, um an bestehende Netzwerke anzuknüpfen. Der Magistrat - Kulturamt - ist gerne bereit, Fördermöglichkeiten auf Antrag zu prüfen und steht darüber hinaus für eine Beratung zur Verfügung. Auch das Institut für Stadtgeschichte ist gerne bereit, die Initiativen von Bürger-, Geschichts- oder Heimatvereinen mit stadtgeschichtlicher Expertise zu beraten und mit Beständen des Archivs zu unterstützen. Bei der Vorbereitung von Tagen der Stadtteilgeschichte sollte das "Stadtteil-Historiker"-Projekt der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Beachtung finden. Seit 2007 fördert die Stiftung alle zwei Jahre eine Gruppe von 25 engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die ehrenamtlich Aspekte der Frankfurter Stadt- und Stadtteilgeschichte bearbeiten und anschließend der Öffentlichkeit vorstellen. Die Ergebnisse der "Stadtteil-Historiker" bilden einen Fundus für die angedachten Tage der Stadtteilgeschichte. Der Magistrat empfiehlt, den Schwerpunkt auf den kulturell-historischen Anlass zu legen und den Verkaufscharakter nachrangig zu betrachten. Eine Durchführung als städtische Veranstaltung ist nicht vorgesehen. Eine abschließende Entscheidung setzt daher eine konkrete Ausgestaltung der Veranstaltung sowie einen entsprechenden Antrag durch Vereine oder Initiativen aus dem jeweiligen Stadtteil voraus.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 13. Mai 2011BB 243Tag der StadtteilgeschichteMagistratsbericht
- 11. November 2025NRNR 1440Tag der Stadtteilgeschichte einführenSTVV-Antrag · FDP
- 13. März 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 774 WochenBB 95Tag der Stadtteilgeschichte einführenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf17 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, Linke, AfD und BFF gegen GRÜNE (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme bei Enthaltung Linke
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung SPD
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, Linke, AfD, Volt, FDP und ÖkoLinX-ELF-PARTEI Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-DFRA-FREIE WÄHLER und BSW (= Kenntnis)