Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Paradieshof

Vorlagentyp: B
14 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

E-Mail-Abo einrichten

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 21.09.2018, B 318

Betreff: Paradieshof Vorgang: A 365/18 FRAKTION Zu 1.: Im Ergebnis des 2016 durchgeführten zweistufigen Nutzerauswahlverfahrens wurde das Konzept der ESOD als aus stadtplanerischer Sicht wünschenswertestes Modell ausgewählt und Mietvertragsverhandlungen aufgenommen. Es hat sich gezeigt, dass das Konzept einen Umbau durch die Stadt Frankfurt entsprechend der Planung der ESOD und eine anschließende Anmietung der sanierten Liegenschaft durch die ESOD vorsieht. Auch wenn für den geplanten Umbau aufgrund des vordringlichen städtischen Interesses an einer Aufwertung des Standorts Mittel grundsätzlich bereitstehen, wären diese durch die angebotene Miete nicht annähernd zu refinanzieren. Es bestünde damit für die Stadt Frankfurt die Gefahr, bei Beendigung des Mietverhältnisses eine für mehrere Millionen auf eigene Kosten umgebaute Spezialimmobilie zu besitzen, die für eine Anschlussnutzung erneut umgebaut werden müsste. Aus diesem Grund wurde alternativ die Vergabe eines Erbbaurechts in Betracht gezogen, für das die ESOD als Vertragspartner aufgrund der langfristigen und eigentümerähnlichen Stellung eines Erbbauberechtigten mit allen Verpflichtungen nicht als Vertragspartner zur Verfügung steht. Aus diesem Grund wird derzeit das Modell der Vergabe eines Erbbaurechts an einen Investor mit anschließender Vermietung durch den Investor intensiv geprüft.

Zu 2.: Die Revitalisierung des Paradieshofs durch eine wirksam und positiv in den Stadtteil ausstrahlende Nutzung ist ein wesentlicher Bestandteil der Aufwertungsbestrebungen im Rahmen des Förderprogramms Alt-Sachsenhausen. Auch in den Ausschreibungsunterlagen zum Nutzerauswahlverfahren wurde die Bedeutung dieser Maßnahme nochmals besonders herausgestellt. Der anhaltende Leerstand der Liegenschaft wirkt sich kontraproduktiv auf die Entwicklung im Stadtteil und die Ziele der Stadterneuerung sowie die Investitionsbereitschaft einzelner Eigentümer in Alt-Sachsenhausen aus.

Zu 3.: Das Gebäude wird laufend in seiner Substanz erhalten, Schäden behoben. Der Leerstand hat daher bislang keine negativen Auswirkungen.

Zu 4. bis 6.: Zunächst wurden die Gespräche mit dem Erstplatzierten geführt, da dieser im Ergebnis des Wettbewerbs der wünschenswerte Nutzer war. Nur wenn beispielsweise starke und nicht überwindbare wirtschaftliche Gründe gegen die Umsetzung des Konzepts sprechen, kämen Alternativkonzepte zum Tragen. Sollte also die Vergabe des derzeit in Rede stehenden Erbbaurechtsmodells ebenfalls scheitern, werden selbstverständlich auch Gespräche mit den Zweit- und ggf. Drittplatzierten geführt, um zu prüfen, ob diese Konzepte tragfähig sind.

Zu 7.: Sollte sich keines der ausgewählten Konzepte als umsetzungsfähig erweisen, muss eine erneute Vergabe geprüft werden. Ein erneutes Nutzerauswahlverfahren in der gleichen Form wird dabei als wenig zielführend erachtet. Die Qualität der vorliegenden Nutzungsvorstellungen aus dem vorangegangenen Verfahren ist sehr hoch und auch die beabsichtigte positive Wirkung in den Stadtteil hinein kann von den drei erstplatzierten Bewerbern gewährleistet werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 12. Juni 2018AA 365ParadieshofSTVV-Anfrage · FRAKTION
  2. 21. September 2018Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 14 Wochen
    BB 318Paradieshof
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 5
Sitzung 26 · 02.11.2018
TO I, TOP 76
Beraten
Die Vorlage B 318 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 5
Sitzung 27 · 23.11.2018
TO I, TOP 18
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 318 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 26 · 03.12.2018
TO I, TOP 27
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 318 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeBFFFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
FDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., BFF, FRAKTION und FRANKFURTER gegen FDP (= Zurückweisung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen