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Frankfurt am Main - die neue Zeil, Ergebnis des Zeil-Wettbewerbes

Vorlagentyp: B
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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 06.04.2001, B 288

Betreff:

Frankfurt am Main - die neue Zeil, Ergebnis des Zeil- Wettbewerbes

Vorgang:

Beschl. d. Stv.-V. vom 11.05.2000, § 6069 (M 58) - B 856/00 -

Der Magistrat hat mit Vortrag M 58 vom 07.04.2000 der Stadtverordneten.versammlung den Auslobungstext für den Zeil-Wettbewerb zur Beschlussfassung vorgelegt.

Mit Bericht B 856 vom 10.11.2000 ist die Stadtverordnetenversammlung über den Terminplan für den Zeil-Wettbewerb informiert worden.

Zum Ergebnis des Zeil-Wettbewerbes berichtet der Magistrat nunmehr wie folgt:

Das kooperative Wettbewerbsverfahren ist mit der Sitzung des Preisgerichtes am 15.12.2000 und Prämierung von vier Entwürfen abgeschlossen worden.

Eine öffentliche Ausstellung der 10 eingereichten Wettbewerbesbeiträge erfolgte in der Zeit vom 05.01 .-27.01.2001 im Palais Thurn&Taxis.

Das Preisgericht hat zwei gleichrangige zweite Preise, einen dritten und einen vierten Preis vergeben:

INDEX 2. Preis:

Schober und Knick, Architekten (München),

INDEX 2. Preis:

Bauer, Landschaftsarchitekt (Karlsruhe) in Zusammenarbeit mit Chestnutt, Niess, Architekten (Berlin),

INDEX 3. Preis:

Dummert, Kirschner, Sonek, Stotz, Architekten, Ingenieure, Stadtplaner (Darmstadt) mit A. Bezzenberger, Landschaftsarchitektin (Stuttgart/Darmstadt) und G. Stete, Verkehrsplanerin (Darmstadt),

INDEX 4. Preis:

Meurer Architekten (Frankfurt am Main).

Weitere Wettbewerbsteilnehmer waren:

. Dipl.Ing. Karin Bayer, Architektin (Waldkirch),

. M.E. Cattaruzza + Carlo Valorani, Architekten (Rom),

. Kees Christianse /ASTOC, Architects & Planners (Rotterdam, Köln),

. Fritz + Hilka, Architekten (Darmstadt),

. Hascher + Jehle, Architekten und Ingenieure (Berlin) mit Prof. Dipl. Ing. Hans J. Loidl, Landschaftsarchitekt (Berlin),

. Architektengruppe Lepère und Partner GbR. (Bremen).

Das Preisgericht hat die nachstehende Gesamtempfehlung zum Wettbewerb abgegeben:

Die weitere Entwicklung zur Gestaltung der Zeil und der angrenzenden Bereiche sollte unter Beteiligung der Verfasser der mit den 2. Preisen ausgezeichneten Arbeiten und unter Weiterführung ihrer Ideen erfolgen. Dabei sollten auch die Würdigungen in den schriftlichen Beurteilungen anderer Arbeiten zugrunde gelegt werden.

Der prägende Charakter der Zeil, einer mit dicht stehenden Bäumen bestandenen Geschäftsstraße sollte erhalten und weiterentwickelt werden.

Der Freiraum sollte weitestgehend von störenden Einbauten befreit, die 4 Cafepavillons sollten entfernt werden. Gastronomische Bethebe könnten rund um den Brockhaus-Brunnen angesiedelt werden.

Das Preisgericht sieht keine zwingende Notwendigkeit, die Pflasterung im Zentrum der Zeil zu entfernen.

INDEX Es sollte Ziel sein, den Raum an der Zeil auch mit kulturellen Einrichtungen zu bereichern.

Die Hauptwache sollte als Verteilerplatz aufgefasst werden. Ihre Höhlungen in der Platzmitte sollten aufgehoben, der Platz sollte völlig eben aufgepflastert und die U-Bahn-Zugänge sollten an den Platzrand verlegt werden.

Das Preisgericht empfiehlt ernsthaft zu prüfen, ob und wie der Durchgangsverkehr aus dem Platz herausgenommen werden kann.

Auf dem Platz der Konstablerwache sollte das vierstufige Podest heraus.genommen werden. Der Platz ist als Ort für den Bauernmarkt und diverse temporäre Veranstaltungen freizuhalten.

Wünschenswert ist ein dezenter, gestalterisch hochwertiger Abschluss am östlichen Rand. Seine Größe und Nutzung sollte behutsam entwickelt und mittels Modellen überprüft werden.

Das Preisgericht empfiehlt, die Ost-Zeil ebenerdig und über eine besondere räumliche Gestaltung mit der West-Zeil zu verbinden. *)

Der Magistrat erarbeitet zu dem Wettbewerb eine ausführliche Dokumentation, die der Stadtverordnetenversammlung nach Fertigstellung mit Vorschlägen zur Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses vorgelegt wird.

INDEX *) Zitat aus dem Protokoll der Preisgerichtssitzung vom 15.12.2000 (FAAG, 20.12.2000)

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis

Der Weg dieser Vorlage

Am 6. April 2001 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 1
Sitzung 1 · 08.05.2001
TO II, TOP 51
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 288 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Planen und Bauen
Sitzung 2 · 07.06.2001
TO I, TOP 49
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 288 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFAGREP
Sonstige:
BFF (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, F.D.P., FAG und REP Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Kenntnis)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 3 · 19.06.2001
TO II, TOP 122
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 288 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFAGREPE.l
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, F.D.P., FAG, REP, ÖkoLinX- ARL und E.L.

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