Nachhaltige Wirksamkeit des Pavillons der Demokratie
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E-Mail-Abo einrichtenBericht
Der Pavillon der Demokratie ist ein Projekt des Magistrats. Der Pavillon zieht planmäßig von der Paulskirche aus durch alle 16 Ortsbezirke - bislang machte der Pavillon Station in acht Stadtteilen. Die Antworten zu den einzelnen Fragen sind wie folgt: Zu 1) Es haben über 1000 Schüler:innen, etwa 300 Partner:innen in Form von Vereinen, Organisationen, Initiativen und religiösen Gemeinschaften teilgenommen. Im Schnitt haben am Tag rund 500 Personen den Pavillon besucht, entweder die Veranstaltungen selbst oder sie waren in den Häuschen mit den Storytelling-Formaten und Fragezetteln aktiv. Zu 2) 2024 gab es zwei Kick-off-Treffen, zu denen jeweils alle Stadtteile und Partner:innen eingeladen waren, an denen jeweils 150 Personen teilgenommen haben. Die Treffen fanden einige Monate vor dem Start des Pavillons statt. 2025 gab es für die einzelnen Stadtteile jeweils Vorbereitungstreffen. Zu 3) Keine. Der Pavillon ist ein offenes Format, teilweise wurden Veranstaltungen zeitlich parallel durchgeführt oder Initiativen miteinander vernetzt, um zusammen etwas auf die Beine zu stellen. Zu 4) Die Vernetzung hat durch das Pavillonprogramm bereits stattgefunden. Der Austausch der Initiativen geht größtenteils bilateral weiter. In einigen Fällen unterstützt der Magistrat Initiativen bei der Umsetzung von Maßnahmen oder bei Folgeveranstaltungen. Zu 5) Hier und da wurden Sachkosten ersetzt, etwa für Bastelmaterialien für Kinder und Jugendliche. Diese Kosten beliefen sich jeweils im zweistelligen Bereich. Zu 6) Die Dokumentation ist durch die Pavillon-Broschüre erfolgt. Weitere Auswertungen finden sich unter www.pavillon-der-demokratie.de. Zu 7) Ja, siehe Antwort 6. Zu 8) Viele Anregungen betrafen bereits laufende Prozesse innerhalb der Stadtverwaltung oder waren durch politische Entscheidungen abgedeckt. Einige wurden in den politischen verwalterischen Prozess eingespeist. Eine Übersicht ist auf der Website des Pavillons sichtbar. Zu 9) Das Sonderförderprogramm setzt direkt auf der Arbeit mit dem Pavillon auf und fördert die Vernetzung der Initiativen in den Stadtteilen. Zu 10) Das Pavillonprogramm 2026 war fest geplant, inklusive einer erneuten Teilnahme am Museumsuferfest Ende August - diesmal im Rahmen von World Design Capital. Aufgrund der Budgetkürzungen konnten die Veranstaltungen letztlich nicht wie geplant durchgeführt werden. Zu 11) Zu den Kosten hat der Magistrat bereits gegenüber der Stadtverordnetenversammlung am 6. November 2025 Auskunft gegeben. Die Veranstaltungen wurden aus laufenden Mitteln finanziert. Zu 12) Während der Veranstaltungszeit zwischen Februar und Oktober 2025 gab es wöchentliche Besprechungen der Mitarbeiter:innen im Dezernat mit den Mitarbeiter:innen des AmKA, die in die Vorbereitung eingebunden waren. Zu 13) Der Auf- und Abbau wurde durch externe Dienstleister erledigt. Die Mitarbeitenden haben die Aufgaben im Rahmen ihrer üblichen Arbeitszeit verrichtet. Eine Zeiterfassung für einzelne Aufgaben findet nicht statt. Zu 14) Die Erstellung hat etwa 30.000 Euro gekostet, der Druck 8.920 Euro. Zu 15) Es handelt sich um eine Veranstaltung der Stadt Frankfurt am Main, die sich vornehmlich an die Zivilgesellschaft richtete. Gleichwohl waren die Ortsbeiräte in ihrer Gesamtheit eingeladen und vorab eingebunden. Die Ortsvorsteher wurden für die Eröffnung und Gastbeiträge in der Broschüre beziehungsweise der Website angefragt. Zu 16) Der Beirat war in der konzeptionellen Phase sehr stark eingebunden und auch in der Moderation der Vorbereitungstreffen. Insgesamt hat es 14 Beiratssitzungen gegeben. Zu 17) Die Broschüre sollte wegen der Wahlkampfpause spätestens Anfang Oktober vorliegen. Der Redaktionsschluss war für die Veranstaltung im Gallus deswegen leider zu früh. Geplant ist ein ausführlicherer Rückblick für die Website. Zu 18) Die Veranstaltungen im Pavillon der Demokratie waren für die teilnehmenden Initiativen kostenfrei. Abseits der Aufstellungskosten für den Pavillon waren die Kosten für die Stadt Frankfurt sehr überschaubar, so wurden wie oben geschildert zum Beispiel teilweise Sachkosten für Materialien erstattet. Zu 19) Die Stadtteile wurden aufgrund ihrer Größe und Lage ausgewählt. So war das Ziel, jedes Jahr zentralere Stadtteile wie das Nordend oder Sachsenhausen zu besuchen, wie auch einige, die mehr am Rand liegen, wie zum Beispiel Fechenheim und Höchst. Ziel ist es, Demokratieformate in alle 16 Ortsbezirke zu tragen. Zu 20) Die Formate haben sich in erster Linie an die Zivilgesellschaft gerichtet. Wo es Überschneidungen gab, wurden andere Dezernate eingebunden - so zum Beispiel die Stabsstelle Paulskirche / Haus der Demokratie zusammen mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Zu 21) Das AmkA ist selbstverständlicher Teil des genannten Dezernats.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. November 2025AA 381Nachhaltige Wirksamkeit des Pavillons der DemokratieSTVV-Anfrage · CDU
- 25. September 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 46 WochenBB 283Nachhaltige Wirksamkeit des Pavillons der DemokratieMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis