Konzept für den Bau von Mitarbeiterwohnungen
Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt vor, ein Konzept für den Bau von Mitarbeiterwohnungen zu entwickeln, um die Gewinnung von jungen Fachkräften für Frankfurter Unternehmen zu unterstützen. Ziel ist es, durch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum die Attraktivität des Standorts Frankfurt am Main zu erhöhen.
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Thema Wohnen verfolgenBericht
Um die Gewinnung von jungen Arbeits- bzw. Fachkräften für Frankfurter Unternehmen, Einrichtungen und Behörden zu unterstützen, hat der Magistrat eine Arbeitsgruppe mit Arbeitgebern, Stadt und den großen Wohnungsbaugesellschaften eingerichtet. Unter der Leitung der Wirtschaftsförderung arbeitet diese Projektgruppe zum Azubi-Wohnen. Beteiligt sind Dezernat III Planen und Wohnen, Dezernat IV Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing, Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, IHK Frankfurt am Main, Vereinigung der hessischen Arbeitgeberverbände (VhU), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), IG Metall, Jugend- und Sozialamt Frankfurt am Main, Provadis Partner für Bildung und Beratung, Frauenreferat Frankfurt am Main, Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität, die Bundesagentur für Arbeit und die Konversions- Grundstücksentwicklungsgesellschaft (KEG). Weitere Akteure u.a. der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sollen eingeladen werden. Die Projektgruppe versteht sich als Runder Tisch zur Erörterung von Maßnahmen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums u.a. mit den Zielen: Erhöhung der Attraktivität der dualen Ausbildung, Erhöhung der Attraktivität von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, Fachkräftesicherung, Erhöhung der Lebensqualität und Attraktivität des Arbeits-, Wohn- und Wirtschaftsstandorts Frankfurt am Main. Als Grundlage zur Erarbeitung geeigneter Maßnahmen wurde eine Machbarkeitsstudie im Auftrag der Wirtschaftsförderung in Kooperation mit Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, IHK Frankfurt am Main, Vereinigung der hessischen Arbeitgeberverbände (VhU), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) und IG Metall erstellt.
Für die Realisierung geeigneter Azubi-Wohnen-Projekte stehen mit der Neufassung des "Frankfurter Programms zur Wohnraumförderung für Studierende und Auszubildende" künftig zusätzlich zu den Bundes- und Landesmitteln auch kommunale Darlehen und Zuschüsse zur Verfügung.
Des Weiteren gibt es für Mietwohnungsneubauprojekte die Förderprogramme nach den Förderwegen 1 und 2. Der Magistrat versteht es als vorrangige Aufgabe der städtischen Wohnungspolitik, durch den Einsatz von Fördermitteln das Wohnungsangebot für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen (Förderweg 1 + 2) sowie Haushalten in Ausbildung zu erhöhen. Hierfür stehen im städtischen Haushalt rund 160 Mio. Euro zur Verfügung. Hinzu kommen Mittel aus der Bundes- und Landesförderung gemäß den "Richtlinien zur sozialen Mietwohnraumförderung". Aus diesen Förderprogrammen können auch von Arbeitgebern, die für Ihre Mitarbeiter mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnraum errichten wollen, zinslose Darlehen und Zuschüsse beantragt werden. Voraussetzung ist, dass die Mietpreis- und Belegungsbindungen eingehalten werden.
Ein Förderprojekt zum Mitarbeiterwohnen ist das Bauvorhaben der FES - Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH am Bahnhof Höchst. Hier entstehen 15 Wohneinheiten im Förderweg 1 und 21 im Förderweg 2. Das neue Wohn- und Geschäftsgebäude liegt westlich neben dem Bahnhof. Es grenzt im Norden an die Bahnlinien und im Süden an den Zentral-Omnibus-Bahnhof. Insgesamt entstehen ca. 4.000 m² BGF Wohnen. Die Wohnungen werden vorrangig an FES-Mitarbeiter vermietet.
Des Weiteren verfolgt die KEG das Ziel, auf einem Baufeld im Hilgenfeld geförderten Wohnraum für Auszubildende zu errichten. Das Vorhaben erfährt Interesse von Unternehmen und eine Realisierung des Vorhabens erscheint zum gegenwärtigen Zeitpunkt als aussichtsreich.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. Juni 2023NRNR 684Konzept für den Bau von MitarbeiterwohnungenSTVV-Antrag · CDU
- 22. Juli 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 59 WochenBB 281Konzept für den Bau von MitarbeiterwohnungenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, AfD und Volt gegen CDU (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und BFF-BIG (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, FRAKTION und BFF-BIG gegen CDU (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) GRÜNE, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, FRAKTION, BFF-BIG und Gartenpartei gegen CDU (= Kenntnis als Zwischenbericht) und ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung)