Mainkai hier: Ergebnisbericht temporäre Umnutzung Sommer 2022
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Zusammenfassung
Der Bericht beschreibt die Ergebnisse des Projekts "Sommer am Main" 2022, das eine temporäre Umnutzung des Mainkais beinhaltete. Ziel war es, den öffentlichen Raum neu zu gestalten und die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen. Die positive Resonanz der Besucher:innen und die erfolgreiche Aktivierung des Stadtraums zeigen das Potenzial für zukünftige Projekte.
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- Vorbemerkungen
Frankfurt am Main ist das urbane Zentrum der Metropolregion FrankfurtRheinMain. Darüber hinaus ist die Stadt ein lebendiger, und gleichzeitig Rückzug bietender Lebensraum für Menschen, die hier wohnen, arbeiten, ihre Freizeit verbringen und in dem Zusammenhang Orte für Bewegung, Begegnungen, Erholung und vieles mehr suchen. Die Pandemie hat einmal mehr gezeigt wie wichtig der öffentliche Raum hierfür ist. Insbesondere in den Sommermonaten suchen Menschen verstärkt die Parks, Grünflächen, Straßen und Plätze auf; es finden sich an diesen Orten vielfältige Gruppen zusammen und gehen unterschiedlichen Aktivitäten nach.
Eine zentrale Bedeutung für die Stadt Frankfurt am Main nimmt hierbei der Stadtraum am Main ein. Der Main ist die wichtigste Lebensader der Stadt: Ort der Gründung, Hafen, Umschlag-, Handels- und Marktplatz, gewürdigt durch die Fischer, die hier ihr jährliches Mainfest feiern, gerahmt durch die Wohnzeilen des "weißen Mainprospekts", geprägt durch die Kultur, die mit dem "Museumsufer" erheblich zum internationalen Erfolg der Finanzmetropole beiträgt, eingebettet in die umfassende Umgestaltung des Stadtraums am Main seit den 1980er Jahren.
Die Promenaden entlang der begrünten Flussufer zwischen Ost- und Westhafen erfreuen sich heute größter Beliebtheit bei Fußgängern und Radfahrern und auch die Verbindung zwischen "Hibbdebach und Dribbdebach" wurde durch den Bau des Holbeinstegs 1990, als zweite Fußgängerbrücke neben dem Eisernen Steg, verbessert. Einzig hat die Nutzungsintensität seitdem stetig zugenommen und so zeichnen die aktuellen Konfliktlinien zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern ein Bild, dass eine weitergehende Neuverteilung des zur Verfügung stehenden öffentlichen Stadtraums erfordert.
Mit Nutzung des Mainkais zwischen Alter Brücke und Untermainbrücke für besondere Veranstaltungen, nicht zuletzt im Rahmen der probeweisen Öffnung 2019/20, konnten bereits einige Erfahrungen und Gestaltungsideen gesammelt werden, die eine dauerhafte Neugestaltung dieses Straßenabschnitts nahelegen. Mit dem "Sommer am Main" 2022 wurde erneut die Chance geschaffen, die Potenziale und Möglichkeiten für eine zukünftige Nutzung und Gestaltung experimentell zu erkunden und darüber in den Austausch zu treten.
2. Nachbetrachtung "Sommer am Main" 2022
Das Stadtraumexperiment "Sommer am Main" 2022 wurde im Rahmen des Pilotprojekts "Post-Corona-Stadt" der Stadt Frankfurt am Main umgesetzt. Neben einem breit angelegten, kooperativen Dialogprozess, ging es dabei ums Ausprobieren - um die Umsetzung beispielhafter Interventionen. Mit der Erprobung neuer, gemeinwohlorientierter Nutzungen auf Flächen, die bisher u.a. dem Autoverkehr vorbehalten waren, soll die funktionale Umwidmung genauso wie die ökologisch wirksame, sozial und wirtschaftlich verträgliche Umgestaltung vorbereitet werden.
Um den Mainkai zukünftig anders nutzen und gestalten zu können, sind temporäre Erfahrungsräume genauso wichtig wie die sukzessive Reduktion und stadtteilverträgliche Umleitung des Verkehrs. Deshalb wurde der Mainkai während der Sommerferien für den Autoverkehr gesperrt und zum Auftakt der graue Asphalt der Straße mit Hilfe von Farben, Mustern und Sportfeldern bunt und bewegungsfördernd gestaltet. Unter Anleitung durch ein Künstlerkollektiv wurde der Stadtraum durch Schüler:innen von neun Frankfurter Schulen und ehrenamtlichen Helfer:innen in ein StreetArt-Projekt und Urban-Sports-Park für alle Frankfuter:innen verwandelt. Es gab niedrigschwellige Bewegungs-, Tanz-, Kultur-, Mitmach-, Werkstatt- und Dialogangebote, die durch die Frankfurter Stadtgesellschaft ehrenamtlich realisiert wurden. Neben den beiden traditionellen Stadtfesten, Mainfest und Museumsuferfest, fand der Mainkai so eine neue Nutzung und Belebung.
Bei den insgesamt ca. 80 Veranstaltungen und Programmpunkten während der drei Aktionszeiträume von zweimal zehn und einmal fünf Tagen ging es sowohl um eine temporäre Umnutzung als auch die Erprobung der gemeinwohlorientierten Nutzungsmöglichkeiten und -bedürfnisse an diesem für Frankfurt so zentralen und historisch bedeutsamen Ort. Rückblickend ist es mit dem "Sommer am Main" 2022 gelungen, eine breite und durchweg positive Resonanz der Besucher:innen sowie der lokalen und überregionalen Medien zu erzeugen. Als eines der beliebtesten Fotomotive des Sommers 2022 am Main, konnte zudem über Social-Media-Kanäle eine weltweite Wahrnehmung für die Street Art und Urban Sport Events im Herzen der Frankfurter Innenstadt generiert werden.
(c) Cornelius Pfannkuch
Das Programm umfasste vier inhaltliche Bausteine: Mainkai-Werkstatt
Im Rahmen des Modellprojekts "Post-Corona-Stadt" fanden mit Unterstützung des Kooperationspartners Deutsches Architekturmuseum (DAM), der Initiative Making Frankfurt und weiterer Mitwirkender über den gesamten Zeitraum Workshops und Befragungen in der Mainkai-Werkstatt statt. Als einer der zentralen Projektbausteine war die Mainkai-Werkstatt, auf der Brachfläche zwischen Historischem Museum und der östlich anschließenden Häuserzeile am Mainkai, sowohl Anlauf-, Koordinations- und Verteilerstelle für alle beteiligten Akteure, wie auch Begegnungs-, Erfahrungs- und Reflektionsort für Interessierte und Besucher:innen. Mit der Mainkai-Werkstatt wurde ein neuer Ort direkt am Mainkai geschaffen, der neben der Straßenbespielung durch Bewegung und Sport, Kultur und Bildung dem MACHEN diente und so sehr niedrigschwellig zu Begegnung, Austausch und Diskussion einlud. Die Mainkai-Werkstatt war sowohl offenes Stadtraum-Labor als auch Anlaufstelle für den thematischen Austausch zur Entwicklung des Mainkais.
Sport- und Bewegungsangebote
Der Baustein Sport und Bewegung hat eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen Aktivierung und Belebung des geöffneten Straßenraums gespielt. Durch die integrative Kraft des Sports wurde eine vielfältige und zahlreiche Menge an Teilnehmenden aller Generationen, unabhängig der sozialen und kulturellen Herkunft, angesprochen. Umgesetzt wurde das Angebot federführend durch den Sportkreis Frankfurt e.V. in enger Abstimmung mit dem Sportamt der Stadt Frankfurt am Main. Zudem wurden vielfältige Kooperationspartner:innen der Frankfurter Stadtgesellschaft aktiviert, mit denen die konkreten Aktionen am nördlichen Mainufer geplant und umgesetzt wurden.
Zur erfolgreichen Aktivierung und Belebung des geöffneten Straßenraums haben diverse Sportvereine und -initiativen, Bildungsträger, Sozialverbände sowie urbane Sport- und Tanzcommunities beigetragen. Dabei wurde ein breites Teilnehmerspektrum für Mitmachen und Anschauen erreicht. Die Veranstaltungen waren mit 5-50 Teilnehmenden durchweg gut besucht. Sportarten mit musikalischer Untermalung kamen dabei besonders gut an.
An den vier Wochenenden vom "Sommer am Main" wurden mit verschiedenen Turnieren und Vorführungen besondere Akzente gesetzt. So konnten sich Actionsportarten wie Street Basketball, Skateboard etc. präsentieren und am Eisernen Steg ein Treffpunkt der Urban Sports Szenen mitten im Herzen Frankfurts geschaffen werden. Die "international urbane" Atmosphäre, zeigte dabei, dass Urban Sports - neben hochkarätigen Sportler:innen - auch durch einen hohen Unterhaltungswert und einer urbanen "Lifestyle"-Qualität überzeugt. Beim 4x4 Turnier der EZB-Basketballer oder den Tennisturnieren wurde zudem deutlich, dass die Street Art am Mainkai kein Selbstzweck war, sondern die Sportfelder tatsächlich als Urban Sports Park funktionierten. Auch bei den Events wurde die integrative Kraft des Sports im breiten und bunten Spektrum der rund 100-200 Teilnehmenden und einer Vielzahl an Zuschauer:innen je Veranstaltung sichtbar.
Begleitend zu täglichen Sport- und Bewegungsangeboten wurde kostenlos das Ausleihen von Spiel- und Sportequipment ermöglicht. Die Leihsportgeräte wurden von allen Generationen gut angenommen und es waren parallel 2-20 Nutzende zu verzeichnen. Aufgrund der Bekanntheit der Spiele war kaum eine Anleitung notwendig und die Bewegungsangebote führten teilweise zu mehreren Stunden Aufenthalt am Mainkai. Die Leihsportgeräte sind bis auf Gebrauchsspuren gut erhalten und wurden nach Nutzung eigenständig zurückgeräumt.
Netzwerk "Nachhaltigkeit lernen in Frankfurt"
Das Netzwerk Nachhaltigkeit lernen gestaltete zusammen mit Umweltlernen in Frankfurt e.V. vom 12. bis 21. August 2022 einen lebendigen Erfahrungsraum zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt. Im Real-Labor "main Zukunftspavillon" fanden täglich Workshops, Infostände, Musik, Vorträge und Diskussionen statt. Diese animierten zum Austausch und Nachdenken über die Neugestaltung des Mainkais und über ein nachhaltiges Leben in der Stadt. Die Liste der beteiligten Netzwerkakteure reichte vom Umweltamt bis zu Acker e.V., von der Verbraucherzentrale bis zum ADFC und von der Klimawerkstatt Ginnheim bis zu Neufundland.
Fazit der Besucher:innen: "Eine "grüne" Umgestaltung des Mainkais, weg vom Straßenverkehr und hin zu Freizeit- und Bildungsangeboten, bringt mehr Lebensqualität in das Herz der Stadt".
Musik- und Kultur
Die wöchentlichen "Tanzmatinées" am Freitag- oder Samstag haben ein attraktives Angebot für ein ganz gemischtes Publikum geboten, mit dem Tanzprofis und neue Talente, Touristen und Flaneure sowie Anwohner:innen zusammengebracht wurden. Schon in den Nachmittagsstunden beginnend, stellte das zeitige Veranstaltungsende bis spätestens um 22 Uhr im Rückblick kein Problem für die Tanzcommunities dar. Mit 200-250 Besucher:innen je Veranstaltungszeitraum gehörten die "Tanzmatinées" zu den meistbesuchten Veranstaltungen des gesamten "Sommer am Main"-Angebots. Das musikalisch "bewegende" Sommerprogramm am Eisernen Steg zauberte mit einfachen Mitteln eine mediterran anmutende Atmosphäre und Lebensart nach Frankfurt am Main. Auch Kulturveranstaltungen des Förderprogramms "Kulturerwachen" (gefördert durch die Crespo Foundation und das Kulturdezernat) konnten am Mainkai umgesetzt werden. So verwandelte das Duo "The OhOhOhs" mit seinem Elektrosound und der mobilen Musikbühne einmal mehr am letzten Wochenende des "Sommer am Main" 2022 den Mainkai zur spontanen Tanzfläche.
Auswertung Online-Umfrage
Zum Angebot des "Sommers am Main 2022" wurde eine Online-Umfrage durchgeführt. Über die Plattform "Frankfurt fragt mich" konnte eine große Resonanz mit 1.429 Teilnahmen erzeugt werden. Die Auswertung erfolgte durch Polidia - siehe Auswertungsbericht (Anlage) und kommt zu folgendem Fazit: Insgesamt wurde der Sommer am Main von Besucher*innen als eher positiv wahrgenommen. Als konkreter Ort fand die bereits vorhandene und allseits beliebte Uferpromenade ein wenig mehr Erwähnung als die temporär bunt bemalte Straße. Dennoch bezog sich die Hälfte aller Antworten explizit auf diese beiden Orte als Zentrum des Geschehens. Viele Besucher zogen die Festivitäten an, doch auch das Kultur- und Sportangebot konnte viele Menschen begeistern.
Menschen, die den Ort während des Zeitraums nicht besuchten, übten vor allem Kritik, die sich in erster Linie auf die negativen Auswirkungen auf den Autoverkehr in der Stadt bezogen. Diese beiden Haltungen, die Freude über einen autofreien Stadtraum und die Verärgerung über die Beschneidung des Verkehrsraums in der Innenstadt, stellen den zentralen Konflikt dar.
Dieser Konflikt scheint jedoch lösbar. Insbesondere die temporäre Zwischennutzung sorgte für Frustration bei Autonutzern aber auch Anliegern und Besuchern. Bei der Frage nach einer mittel- bis langfristigen Nutzung wird der Wunsch nach mehr Verkehrsberuhigung und weniger Autos deutlich. Als möglicher Weg hin zu einem integrierten Verkehrskonzept wurde als vermittelnde und alle Bedürfnisse berücksichtigende Lösung auf den Masterplan Mobilität hingewiesen, der aktuell erarbeitet wird.
Neben dem Konflikt zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern wurde auch die Aufenthaltsqualität bemängelt, welche sich durch mehr Begrünung, ein größeres Gastronomieangebot und Sitzgelegenheiten steigern ließe. Hier gibt es insbesondere am Mainkai noch Verbesserungspotential.
Allgemein wollen Menschen den innerstädtischen Raum zum Aufenthalt nutzen und als beliebtestes Fortbewegungsmittel wurde das Fahrrad am häufigsten genannt. Für ein besseres Leben in der Innenstadt von Frankfurt am Main soll die Stadt allgemein grüner werden, sowie sicherer und sauber sein.
3. Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung
Aufgrund der o.g. Veranstaltungen und in Umsetzung des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung vom 27.01.2022, § 1157, entsprechend des Berichts des Magistrats vom 24.06.2022, B 256, war der Straßenzug Mainkai/Untermainkai (ostwärts Untermainbrücke) - im folgenden kurz Mainkai genannt - vom 11.07.2022 bis zum 05.09.2022 auf Grundlage des § 29 Abs. 2 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Der o.g. Magistratsbericht führt zu 3.f) aus: "Es ist vorgesehen, die Auswirkungen der temporären Umnutzungen verkehrlich zu untersuchen." Diese Untersuchung hat der Magistrat abgeschlossen und berichtet folgend über die Ergebnisse. Die zugrundeliegenden Analysen wurden mit dem Dynamic Traffic Monitor (DTM) des Straßenverkehrsamtes durchgeführt und gründen sich auf zwei Datenquellen:
- Floating Car Data (FCD): Anonymisierte Daten aus rückkanalfähigen Navigationsgeräten (auch Mobiltelefonen), die aus einem Kraftfahrzeug heraus generiert werden, welches aktuell am Verkehrsgeschehen teilnimmt. Das umfasst sowohl Daten über den Zustand des Fahrens als auch Zustandsdaten des Ortes beim Stehen, zum Beispiel im Stau, vor Ampeln oder auf einem Warteplatz. Ein Datensatz beinhaltet zumindest den Zeitstempel sowie die aktuellen Ortskoordinaten. Durch den Einsatz von FCD werden Kraftfahrzeuge so zu mobilen Sensoren. FCD lassen allgemeine Rückschlüsse auf das Verkehrsaufkommen zu, nicht jedoch zur Verkehrsstärke. Diese Daten liegen für das gesamte städtische Grundnetz, differenziert nach einzelnen Netzabschnitten, vor.
Netzübersicht DTM, Straßenverkehrsamt Frankfurt am Main
2. Detektionsdaten von Lichtsignalanlagen (LSA): Über Detektoren an damit ausgestatteten Lichtsignalanlagen (Induktionsschleifen oder Über-Kopf-Detektion) werden Verkehrsstärken auf der jeweiligen Fahrspur in die jeweilige Fahrtrichtung ermittelt. Es handelt sich hierbei um Kraftfahrzeug-Äquivalente, eine Differenzierung in verschiedene Kraftfahrzeugtypen ist nicht möglich.
Übersicht der genutzten LSA-Detektoren DTM, Straßenverkehrsamt Frankfurt am Main
Zu beachten ist, dass FCD in der Analyse aggregiert und gemittelt werden, um eine Beurteilung der Verkehrssituation insgesamt vornehmen zu können. Subjektiv wahrgenommene Reisezeitspitzen insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten sind in "hochauflösender" Analyse sichtbar, jedoch örtlich und zeitlich so uneinheitlich verteilt, dass sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von nicht erfassbaren, alltäglichen Einzelereignissen im Straßennetz (auch umliegendes Netz im Nahbereich) ausgelöst wurden (z. B. verkehrsbehinderndes Parken, kleine Baumaßnahmen, Verkehrsunfälle, Feuerwehr- oder Rettungsdiensteinsätze). Beispielhaft illustriert dies eine stundenweise Auswertung der mittleren Reisezeiten von 6-22 Uhr auf der Route Schweizer Straße/Untermainbrücke zwischen Mörfelder Landstraße und Untermainkai vom 01.01.2022 bis zum 08.12.2022: FCD-Detailauswertung 1, Straßenverkehrsamt Frankfurt am Main
Sehr deutlich zeichnen sich hier bei einem im Jahresverlauf annähernd stabilen Reisezeitverlauf einzelne, diffus verteilte Stundenspitzen ab.
Ein direkter Vergleich der über diesen Zeitraum aggregierten stundenweisen Reisezeiten (blaue Balken) nur mit der Kalenderwoche 48 (unmittelbar nach der Umnutzung, gelbe Linie, nur montags bis freitags) bestätigt dies: FCD-Detailauswertung 1, Straßenverkehrsamt Frankfurt am Main
Es ist weiterhin zu berücksichtigen, dass die Auswirkungen der Mainkai-Umnutzung im Sommer 2022 in engem Zusammenhang mit weiteren verkehrlichen Maßnahmen stehen. Dazu gehören
- die Teil- und spätere Vollsperrung der Ratswegbrücke;
- die Vollsperrung der Gartenstraße in Fahrtrichtung Osten;
- die Vollsperrung der Hanauer Landstraße stadteinwärts;
zahlreiche Baustellen mit Fahrspurreduzierungen im Innenstadtbereich;
- das 9-Euro-Ticket;
- der Beginn der Sommerferien am 25.07.2022.
3.1 Umfahrungskonzept
Auf den Schlussbericht zur "Probeweise[n] Öffnung des innerstädtischen nördlichen Mainufers (zwischen Alte Brücke und Untermainbrücke) für den Fuß- und Radverkehr" 2019/2020 (Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 27.06.2019, § 4255 (M 72), Anlage zum o.g. Magistratsbericht) wird verwiesen. Wesentliche Neuerung bei den verkehrlichen Begleitmaßnahmen war in 2022 die Planung und Umsetzung eines Umfahrungskonzeptes.
Umfahrungsplan nördliches Mainufer 2022, Straßenverkehrsamt Frankfurt am Main
Im Bewusstsein, dass der überwiegende Teil der motorisierten Verkehrsteilnehmer:innen entweder gewohnheitsmäßig bekannte Strecken fährt oder auf Navigationsgeräte zurückgreift (deren Routingroutinen von der Stadt Frankfurt am Main kaum beeinflussbar sind), diente das Umfahrungskonzept dazu, durch deutlich sichtbare Beschilderung an allen relevanten Entscheidungspunkten allgemeine motorisierte Verkehre über City-/Anlagenring bzw. Alleenring abzuführen (in obigem Plan blau dargestellt). Zusätzlich wurde in Zusammenarbeit mit den gewerblichen Hafenanlieger:innen der Gewerbegebiete im Frankfurter Osten eine südmainische Umfahrung für von dort ausgehende Quellverkehre mit LKW und Logistikfahrzeugen entwickelt und gesondert mit LKW-Piktogrammen ausgewiesen (in obigem Plan magenta dargestellt). Die Informationen zu Sperrung und Umfahrungsrouten wurden den Navigationsdienstleistern kommuniziert.
Zusammenfassend können Verlagerungseffekte auf die Umfahrungsstrecken angenommen werden, die sich im Bereich von 5-10% zusätzlich zum dort üblichen Verkehrsaufkommen bewegten. Auf den Umleitungsrouten 125, 123 und 127 (zu den Umleitungsrouten in Einzelnen siehe nachfolgend) steigt die Verkehrsstärke zu Beginn der Umnutzung leicht an, sinkt mit Beginn der Sommerferien jedoch. Auf allen drei Routen ist eine erneute Steigerung ab der zweiten Ferienhälfte zu beobachten, wobei auf Umleitungsroute 125 der steigende Verlauf bis über die Umnutzung hinaus anhält und dabei das Niveau vor der Umnutzung übersteigt und auf den Umleitungsrouten 123 und 127 die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke nach der Umnutzung wieder fällt.
Eine Veränderung der Verkehrsstärke ist insbesondere zu den Spitzenstunden zu beobachten. Es ist jedoch zu beachten, dass die erhöhte durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke auf den Umleitungsrouten 123 und 127 auch in den Vorwochen erreicht wurde. Darüber, ob die Verkehrsstärke im Wesentlichen aufgrund der Umnutzung des Mainkais gestiegen ist, kann daher letztlich keine vollständig gesicherte Aussage getroffen werden.
Die Umfahrungsstrecken konnten diese Verkehre offensichtlich problemlos aufnehmen, deutliche Reisezeitveränderungen oder andere störende Phänomene traten nicht auf bzw. wurden auch seitens der anwesenden Vertreter:innen aus den Ortsbeiräten 1-5 anlässlich der Ergebnisvorstellung am 17.10.2022 nicht geschildert. Das Straßenverkehrsamt bewertet das Umfahrungskonzept daher als Erfolg und wird es 2023 fortführen.
Folgend werden die Ergebnisse im Einzelnen dargestellt.
Es werden die Umleitungsroute unter Angabe der Fahrtrichtung dargestellt sowie die jeweils durchschnittlichen Reisezeiten und Verkehrsstärken aufgelistet. Unterschieden wird nach vor der Umnutzung 31.05.-10.07. (Vorher), während der Umnutzung aber noch keine Sommerferien 11.07.- 24.07. (Ab Umnutzung), während der Umnutzung und Sommerferien 25.07.-28.08. (Ab Ferien) sowie im Anschluss 29.08.- 02.09. (Nachher). Ausgewertet wurden die Tage Dienstag bis Donnerstag, da hier regelmäßig das höchste Verkehrsaufkommen zu beobachten ist. Die Reisezeit betrachtet den Zeitraum 6-22 Uhr. Die Verkehrsstärken werden - sofern verfügbar - über den gesamten Tagesverlauf unter Angabe der Messstelle angegeben.
| Umleitungsroute 120 (Richtung Osten): Mainzer Landstraße - Taunusanlage - Junghofstraße - Neue Mainzer Straße - Hochstraße Ø Reisezeit Di-Do 6-22h in Minuten | Ø Verkehrsstärke Di-Do in KFZ/24h | ||
| Vorher | 6 | Vorher | ET2 20.468 |
| Ab Umnutzung | 7 | Ab Umnutzung | ET2 |
| 21.175 Ab Ferien | 6 | Ab Ferien | ET2 |
| 19.900 Nachher | 7 | Nachher | ET2 |
| 20.549 Umleitungsroute 121 (Richtung Osten): Bockenheimer Landstraße - Taunusanlage - Junghofstraße - Neue Mainzer Straße - Hochstraße Ø Reisezeit Di-Do 6-22h in Minuten | Ø Verkehrsstärke Di-Do in KFZ/24h | ||
| Vorher | 8 | Vorher | ET2 20.468 B6 |
| 12.918 Ab Umnutzung | 8 | Ab Umnutzung | ET2 |
| 21.175 B6 13.044 Ab Ferien | 7 | Ab Ferien | ET2 |
| 19.900 B6 11.602 Nachher | 9 | Nachher | ET2 |
| 20.549 B6 13.280 Umleitungsroute 123 (LKW) (eine Richtung): Strahlenbergerstraße - Gerbermühlstraße - Wasserweg - Deutschherrnufer - Dreieichstraße - Darmstädter Landstraße - Mörfelder Landstraße - Stresemannallee - Friedensbrücke - Baseler Platz - Gutleutstraße Ø Reisezeit Di-Do 6-22h in Minuten | Ø Verkehrsstärke Di-Do in KFZ/24h | ||
| Vorher | 28 | Vorher | STA4 6.104 |
| Ab Umnutzung | 27 | Ab Umnutzung | STA4 |
| 6.566 Ab Ferien | 26 | Ab Ferien | STA4 |
| 6.047 Nachher | 29 | Nachher | STA4 |
| 5.815 Umleitungsroute 125 (Richtung Westen): Siemensstraße - Wasserweg - Flößerbrücke - Obermainanlage - Friedberger Anlage Ø Reisezeit Di-Do 6-22h in Minuten | Ø Verkehrsstärke Di-Do in KFZ/24h | ||
| Vorher | 7 | Vorher | AR8 9.694 |
| Ab Umnutzung | 6 | Ab Umnutzung | AR8 |
| 10.194 Ab Ferien | 6 | Ab Ferien | AR8 |
| 9.171 Nachher | 6 | Nachher | AR8 |
| 10.674 Umleitungsroute 127 (LKW) (eine Richtung): Honsellstraße - Honsellbrücke - Gerbermühlstraße - Wasserweg - Deutschherrnufer - Dreieichstraße - Darmstädter Landstraße - Mörfelder Landstraße - Stresemannallee - Friedensbrücke - Baseler Platz - Gutleutstraße Ø Reisezeit Di-Do 6-22h in Minuten | Ø Verkehrsstärke Di-Do in KFZ/24h | ||
| Vorher | 24 | Vorher | STA4 6.104 |
| Ab Umnutzung | 23 | Ab Umnutzung | STA4 |
| 6.566 Ab Ferien | 22 | Ab Ferien | STA4 |
| 6.047 Nachher | 25 | Nachher | STA4 |
| 5.815 | |||
3.2 Wirkungen auf die Verkehrssituation im benachbarten Netz
Auch im Vergleich zu den Jahren 2019/2020, wo erhöhte Reisezeiten festzustellen waren, sind für 2022 nur zu Beginn der Umnutzung leichte Veränderungen der Reisezeiten auf dem südlichen Mainufer (Schaumainkai) festzustellen. Auch die Verkehrsstärken sind in diesem Zeitraum gestiegen, jedoch liegt der Anstieg unterhalb des Niveaus von 2019/2020.
3.2.1 Berliner Straße (Ost-West-Achse)
Die durchschnittliche Reisezeit verlängerte sich in der Abendspitze von 19 auf 20 Minuten. Auch mit Beginn der Ferien blieb die durchschnittliche Reisezeit zur abendlichen Spitzenstunde bei etwa 20 Minuten, wobei hier unter anderem eine gesteigerte Reisezeit während des Museumsuferfestes eine Rolle spielte. In der Woche nach der Umnutzung sank die Reisezeit wieder auf etwa 19 Minuten.
| Ost-West-Achse, Fahrtrichtung Osten Ø Reisezeit Di-Do 6-22h in Minuten | Ø Verkehrsstärke Di-Do in KFZ/24h | ||
| Vorher | 15 | Vorher | (nicht verfügbar) |
| Ab Umnutzung | 16 | Ab Umnutzung | |
| Ab Ferien | 16 | Ab Ferien | |
| Nachher | 16 | Nachher | |
| Ost-West-Achse, Fahrtrichtung Westen Ø Reisezeit Di-Do 6-22h in Minuten | Ø Verkehrsstärke Di-Do in KFZ/24h | ||
| Vorher | 15 | Vorher | (nicht verfügbar) |
| Ab Umnutzung | 14 | Ab Umnutzung | |
| Ab Ferien | 13 | Ab Ferien | |
| Nachher | 15 | Nachher |
3.2.2 Schweizer Straße
In Fahrtrichtung Norden verlängerte sich die durchschnittliche Reisezeit in der morgendlichen Spitzenstunde von 5 auf 6 Minuten. Während der Sommerferien sank die durchschnittliche Reisezeit insbesondere zur Spitzenstunde, nach der Umnutzung des Mainkais und Ende der Ferien lag sie zur morgendlichen Spitzenstunde aber wieder bei 6 Minuten. Hier stieg die Verkehrsstärke zu Beginn der Umnutzung von etwa 7.000 KFZ/24h auf etwa 8.000 KFZ/24h. Angesichts deutlicher Schwankungen der Verkehrsstärke in den Vorwochen kann jedoch nicht sichergestellt werden, dass dieser Anstieg allein auf die Umnutzung des Mainkais zurückgeht. Mit Beginn der Sommerferien sank die Verkehrsstärke.
In Fahrtrichtung Süden verlängerte sich die durchschnittliche Reisezeit in der abendlichen Spitzenstunde von 4 auf 5 Minuten. Nach Ende der Umnutzung des Mainkais sowie der Sommerferien lag sie wieder bei etwa 4 Minuten. Hier stieg die Verkehrsstärke von etwa 7.000 KFZ/24h auf etwa 8.000 KFZ/24h. Mit Beginn der Sommerferien sank sie. Nach Ende der Umnutzung lag sie wieder bei etwa 7.000 KFZ/24h.
| Schweizer Straße, Fahrtrichtung Norden Ø Reisezeit Di-Do 6-22h in Minuten | Ø Verkehrsstärke Di-Do in KFZ/24h | ||
| Vorher | 3 | Vorher | UM2 6.941 |
| Ab Umnutzung | 3 | Ab Umnutzung | UM2 |
| 8.068 Ab Ferien | 3 | Ab Ferien | UM2 |
| 7.324 Nachher | 3 | Nachher | UM2 |
| 6.478 Schweizer Straße, Fahrtrichtung Süden Ø Reisezeit Di-Do 6-22h in Minuten | Ø Verkehrsstärke Di-Do in KFZ/24h | ||
| Vorher | 3 | Vorher | UM2 7.230 |
| Ab Umnutzung | 4 | Ab Umnutzung | UM2 |
| 7.833 Ab Ferien | 4 | Ab Ferien | UM2 |
| 6.539 Nachher | 3 | Nachher | UM2 |
| 6.905 | |||
3.2.3 Gartenstraße (Walter-Kolb-Straße - Gartenstraße - Kennedyallee)
Auf der Gartenstraße waren keine signifikanten Folgewirkungen zu beobachten. Die Daten sind jedoch aufgrund der Vollsperrung der Gartenstraße in Fahrtrichtung Osten seit dem 09.04.2022 nur sehr eingeschränkt aussagefähig.
| Gartenstraße, Fahrtrichtung Westen Ø Reisezeit Di-Do 6-22h in Minuten | Ø Verkehrsstärke Di-Do in KFZ/24h | ||
| Vorher | 6 | Vorher | UM2 3.996 |
| Ab Umnutzung | 5 | Ab Umnutzung | UM2 |
| 4.216 Ab Ferien | 5 | Ab Ferien | UM2 |
| 4.608 Nachher | 5 | Nachher | UM2 |
| 4.573 | |||
3.2.4 Schaumainkai (Wasserweg - Deutschherrnufer - Sachsenhäuser Ufer - Schaumainkai beziehungsweise Schaumainkai - Sachsenhäuser Ufer - Deutschherrnufer - Seehofstraße)
Die durchschnittliche Reisezeit in Fahrtrichtung Westen verlängerte sich in den Spitzenstunden morgens von 9 auf 12 Minuten und abends von 8 auf 9 Minuten. Während der Sommerferien sank die durchschnittliche Reisezeit zur morgendlichen Spitzenstunde auf etwa 6,5 Minuten und zur abendlichen Spitzenstunde auf etwa 7 Minuten. Auch hier spielte jedoch die Sperrung des Schaumainkais selbst aufgrund des Museumsuferfestes eine Rolle. Nach der Umnutzung lag die durchschnittliche Reisezeit zur morgendlichen und abendlichen Spitzenstunde bei etwa 7 Minuten. Hier stieg die Verkehrsstärke von etwa 12.000 KFZ/24h auf etwa 14.000 KFZ/24h und bewegte sich damit recht genau im durch eine vorher durchgeführte Verkehrsmodellierung ermittelten Rahmen. Über die Umnutzung hinweg sank die Verkehrsstärke, sodass sie in der Nachwoche wieder bei etwa 12.000 KFZ/24h lag.
| Schaumainkai, Fahrtrichtung Osten Ø Reisezeit Di-Do 6-22h in Minuten | Ø Verkehrsstärke Di-Do in KFZ/24h | ||
| Vorher | 7 | Vorher | ES2 4.154 |
| Ab Umnutzung | 7 | Ab Umnutzung | ES2 |
| 4.170 Ab Ferien | 6 | Ab Ferien | ES2 |
| 3.428 Nachher | 7 | Nachher | ES2 |
| 4.355 Schaumainkai, Fahrtrichtung Westen Ø Reisezeit Di-Do 6-22h in Minuten | Ø Verkehrsstärke Di-Do in KFZ/24h | ||
| Vorher | 6 | Vorher | SD 11.845 |
| Ab Umnutzung | 7 | Ab Umnutzung | SD 14.396 |
| Ab Ferien | 6 | Ab Ferien | SD 11.345 |
| Nachher | 9 | Nachher | SD 11.656 |
4. Bewertung und weiteres Vorgehen
Aus straßenverkehrsbehördlicher Sicht bestehen - auch und gerade angesichts der gesamtverkehrlichen Entwicklungen (kontinuierlicher Rückgang des KFZ-Verkehrsaufkommens in der Kernstadt) und verkehrspolitischen Zielsetzungen des Magistrats (weitere Stärkung des sog. Umweltverbundes) - insofern keine grundsätzlichen Bedenken gegen den perspektivischen Entfall des Netzbestandteils Mainkai. Das Format "Sommer am Main" wird im Sommer 2023 unter Beteiligung einer Vielzahl von ehrenamtlichen Akteuren erneut stattfinden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Der Weg dieser Vorlage
Am 17. April 2023 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. In 9 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf9 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., ÖkoLinX-ARL und Die Partei gegen CDU und FDP (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, FDP und BFF gegen GRÜNE, LINKE. und AfD (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: GRÜNE, 2 CDU, SPD, FDP und ÖkoLinX-ARL gegen LINKE. und BFF (= Zurückweisung) bei Abwesenheit 1 CDU
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., Volt, ÖkoLinX-ARL und BFF gegen CDU und dFfm (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen CDU (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen CDU (= Kenntnis als Zwischenbericht) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und ÖkoLinX-ARL gegen CDU (= Zurückweisung)