Ankommen mit dem Projekt "Frauenbilder"
Zusammenfassung
Der Bericht beschreibt die Umsetzung des Projekts 'Frauenbilder', das geflüchteten Frauen den Zugang zu kulturellen Bildungsangeboten in Frankfurt erleichtern soll. Ziel ist es, persönliche Netzwerke aufzubauen und Informationen über lokale Angebote zu vermitteln. Die Implementierung erfolgt in Kooperation mit bestehenden Projekten, um eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Durchführung zu gewährleisten.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Kultur verfolgenBericht
Mit dem Beschluss des Etatantrages E92 "Ankommen mit dem Projekt ‚Frauenbilder'" im Rahmen des Haushalts 2022 hat die Stadtverordnetenversammlung die Realisierung eines kulturellen Bildungsangebotes für geflüchtete Frauen in Auftrag gegeben. Als Zielsetzungen wurden dabei das Kennenlernen der "Stadt [. .] sowie deren Kultur-
- und Bildungseinrichtungen", ,,die Reflexion verschiedener Frauenbilder und gemeinsame Erfahrungen in der Gruppe", ,,Aufbau persönlicher Netzwerke" sowie Vermittlung von "Informationen und lokale[n] Kontaktadressen für Frauen" festgelegt. Die Umsetzung soll aufbauend auf ,,bestehende[n] Projekten und Programmen städtischer Kultureinrichtung" erfolgen. Um den Beschluss zeitnah, reichweitenstark und zielorientiert umzusetzen, wird zurzeit die Implementierung des Angebotes Frauenbilder im Rahmen des Kooperationsprojekts Places to See und durch eine mit der Konzeption sowie der gemeinsamen Betreuung und Koordination beauftragten Projektstelle vorangetrieben. Places to see ist ein aus einer Initiative der Bildung- und Vermittlungsabteilungen von 22 Frankfurter Kultureinrichtungen im Jahr 2015 entstandene Kooperation, die Geflüchteten einen frühen Zugang zu Frankfurter Kultureinrichtungen ermöglicht. Das Projekt bietet heute gemeinnützigen Vereinen und Hilfsorganisationen aus Frankfurt
- ein vielseitiges Bildungs und Vermittlungsprogramm. Das Programm besteht in erster Linie aus Führungen und Mitmachangeboten, die auf die jeweilige Besuchergruppe abgestimmt sind. Das Projekt lädt außerdem im Sinne der partizipativen Entwicklung und Erprobung von neuen Bildungs- und Vermittlungsformaten zu einem längerfristigen Austausch zwischen festen Gruppen und Kultureinrichtungen ein. Zuletzt fördert das Projekt im Rahmen von gemeinsamen Workshops und Führungen Begegnungen zwischen heterogenen Besuchergruppen und unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Akteuren. Die zahlreichen bei Places to See teilnehmenden Kultureinrichtungen bieten ein vielfältiges und abwechslungsreiches Kulturangebot für geflüchtete Frauen. Die Implementierung des Projekts Frauenbilder in diesem Rahmen ermöglicht es zudem, auf die Vermittlungsexpertise der zahlreichen bei Places to See beteiligten Kulturinstitutionen zurückzugreifen und dadurch ein hochwertiges und nachhaltiges Angebot zu realisieren. Das bestehende Netzwerk und die etablierte Praxis bei Places to See und deren Weiterentwicklung im Sinne der frauenpolitischen Zielvorgaben von E92 ermöglichen einen zweckmäßigen und zeit- sowie kosteneffektiven Einsatz der vorgesehenen Haushaltsmittel. Dabei lassen sich die für Places to See entwickelten Abläufe im Rahmen des neuen Angebotes Frauenbilder unmittelbar übernehmen. Die Verknüpfung erzeugt durch die eingespielten Abrechnungsmodalitäten bei Places to See und die Minimierung des Verwaltungsaufwandes einen zielgerichteten Einsatz der Sachmittel im Sinne der inhaltlichen Zielvorgaben. Die Realisierung erfolgreicher Kultureller Bildungsangebote für Geflüchtete setzt aufgrund der besonderen Lebenssituation, Sprach- und Informationsbarrieren und der meist eingeschränkten Koordinationskapazitäten von Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften einen hohen personellen Aufwand und die langfristige Zusammenarbeit mit den Zuständigen und dem Ehrenamt voraus. Aus den zur Verfügung gestellten, zusätzlichen Mitteln des E 92 wird daher eine dreijährig ausgelegte Koordinationsprojektstelle finanziert. Die anfallenden, regulären Sachkosten werden aus vorhandenen Mitteln getragen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. Mai 2022EE 92Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Ankommen mit dem Projekt „Frauenbilder“Etatantrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 4. November 2022BB 425Ankommen mit dem Projekt „Frauenbilder“Magistratsbericht
- 10. März 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 44 WochenBB 132Ankommen mit dem Projekt „Frauenbilder“Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., AfD, Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Kenntnis als Zwischenbericht) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP und BFF-BIG (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen CDU (= Kenntnis als Zwischenbericht) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Kenntnis als Zwischenbericht) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Kenntnis)