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Fehlende Transparenz bei den Ausgaben und verschlafene Investitionen – Fragen zum Haushaltsjahr 2025

Vorlagentyp: ALINKE
15 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Kämmerer äußert Bedenken über erhebliche Budgetüberschreitungen im Jahr 2025 und mangelnde Investitionstätigkeiten. Dieser Antrag fordert detaillierte Informationen zu den Ursachen und Auswirkungen der Überschreitungen sowie zur zukünftigen Haushaltspolitik.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Fragen an den Magistrat

5. Mai 2026 erklärte Kämmerer Bergerhoff (Grüne), dass es im Haushaltsjahr 2025 zu Budgetüberschreitungen kam, die sich auf 304,51 Millionen Euro summierten. Bergerhoff erklärte: "Die Überschreitungen erfolgten überwiegend ohne vorherige Gremienzustimmung und damit unter Missachtung der haushaltsrechtlichen Vorgaben und der Allgemeinen Bewirtschaftungsvorschriften. Eine Deckung dieser Überschreitungen haben die budgetverantwortlichen Dezernate nur in Einzelfällen angeboten." Gleichzeitig machte der Kämmerer darauf aufmerksam, dass gerade einmal 28,1 Prozent der verfügbaren Mittel für Investitionstätigkeiten in Anspruch genommen wurden. Diese Umstände zeugen von fehlender Transparenz, schlechter Koordinierung zwischen den Dezernaten und einem Mangel an politischem Willen für dringend notwendigen Investitionen. Der Magistrat wird daher gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

  1. In welchem Umfang kam es zu über- oder außerplanmäßigen Überschreitungen der geplanten Aufwendungen im Haushalt 2025?
  2. Auf welche Produktbereiche/Produktgruppen entfielen diese in jeweils welcher Höhe?
  3. Wann war den zuständigen Dezernaten die notwendigen Überschreitungen jeweils bekannt?
  4. Wann wurde der Kämmerer über die notwendigen Überschreitungen in Kenntnis gesetzt?
  5. Wann erfolgte die jeweilige Genehmigung der über- und außerplanmäßigen Mehraufwendungen?
  6. Wie wurde jeweils die Deckung der betreffenden Mehraufwendungen sichergestellt?
  7. Wer hat die Mehraufwendungen jeweils genehmigt?
  8. Wann und in welcher Form wurde die Stadtverordnetenversammlung über die Mehraufwendungen in Kenntnis gesetzt?
  9. Fanden die Budgetüberschreitungen im Einklang mit der HGO, der Haushaltssatzung und den einschlägigen Rechtsnormen statt?
  10. Welche Maßnahmen hat der Magistrat ergriffen, um die für das Jahr 2025 festgestellte, eklatant niedrige Investitionstätigkeit bereits im laufenden Haushaltsjahr 2025 zu erhöhen?
  11. Wenn nur 50,7 Prozent der planerisch veranschlagten Mittel für Investitionstätigkeiten und sogar nur 28,1 Prozent der verfügbaren Mittel in Anspruch genommen wurden, erkennt der Magistrat die Notwendigkeit an, endlich Maßnahmen zu ergreifen, um den Investitionsstau aufzulösen?
  12. Wie begründet der Magistrat den mangelhaften Abruf von Investitionsmitteln?
  13. Wie entwickelte sich das Abrufen der planerisch veranschlagten Mittel für Investitionstätigkeiten in den Jahren 2020-2025? (Bitte aufschlüsseln nach Jahr)
  14. Wie viele Investitionsmittel standen den einzelnen Dezernaten insgesamt zur Verfügung und wie viele wurden davon abgerufen? (Bitte aufschlüsseln nach einzelnen Dezernaten)
  15. Warum hat der Magistrat im Jahr 2025 den Budgetüberschreitungen in einzelnen Dezernaten stets zugestimmt?
  16. Welche Auswirkungen haben die Budgetüberschreitungen auf die künftige Haushaltspolitik des Magistrats?
  17. Werden auch für das Jahr 2026 Budgetüberschreitungen zu erwarten sein und wird darüber dann künftig frühzeitig die Stadtverordnetenversammlung informiert? Antragsteller: Linke

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. Mai 2026Sie sind hier
    AA 7Fehlende Transparenz bei den Ausgaben und verschlafene Investitionen – Fragen zum Haushaltsjahr 2025
    STVV-Anfrage · Linke
  2. 4. September 2026Antwort des Magistrats · nach 15 WochenBB 271Fehlende Transparenz bei den Ausgaben und verschlafene Investitionen – Fragen zum Haushaltsjahr 2025Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

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