Femizide in Frankfurt
Zusammenfassung
Die Anfrage zielt darauf ab, Informationen über Femizide in Frankfurt zu erhalten, insbesondere über die Hintergründe der Opfer und Täter. Es wird erwartet, dass der Magistrat Klarheit über die Kriterien zur Einstufung der Morde als Femizide und mögliche soziologische Gemeinsamkeiten der Täter liefert.
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E-Mail-Abo einrichtenFragen an den Magistrat
In der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen am 23.11.2021 berichtete Frau Dezernentin Heilig von 5 "Femiziden" in Frankfurt alleine im Jahre 2020. Laut Wikipedia bezeichnet man als Femizid die Tötung von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts. Der von Feministinnen geprägte Begriff fand ab den 1990er Jahren zunächst in den USA Verbreitung. Ein Stadtverordneter der SPD erkundigte sich im Ausschuss nach möglichen "rassistischen Motiven" bei den Morden. Dazu lagen nach Auskunft von Dezernentin Heilig keine Erkenntnisse vor. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:
- Welche Migrationshintergründe hatten ggf. jeweils die Opfer und die Täter dieser fünf Morde?
- Aufgrund welcher Kriterien wertet die Dezernentin die fünf Morde als Femizide?
- Gibt es bei den Tätern von Femiziden auffällige Gemeinsamkeiten hinsichtlich soziologischer Merkmale und wenn ja, welche?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 1. Dezember 2021Sie sind hierAA 62Femizide in FrankfurtSTVV-Anfrage · AfD
- 18. Februar 2022Antwort des Magistrats · nach 11 WochenBB 79Femizide in FrankfurtMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.
- 1Stadtverordnete stellen Anfrage
- 2Magistrat antwortet schriftlich
- 3Antwort fließt in Beratungen ein
Frist: 3 Monate