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Kinder- und Jugendarmut in Frankfurt

Vorlagentyp: ABFF
39 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren1 Sitzung

Zusammenfassung

Im Antrag wird auf die gesellschaftliche Herausforderung der Kinder- und Jugendarmut in Frankfurt verwiesen. Ziel ist es, die aktuelle Situation sowie die Entwicklung seit dem letzten Magistratsbericht zu analysieren und geeignete Handlungsansätze zu identifizieren. Der Magistrat wird aufgefordert, die vorgelegten Fragen umfassend zu beantworten, um gezielte Maßnahmen zu entwickeln.

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Fragen an den Magistrat

Kinder- und Jugendarmut stellt auch in einer wohlhabenden Stadt wie Frankfurt am Main eine große gesellschaftliche Herausforderung dar. Trotz zahlreicher sozialer Angebote sind viele junge Menschen von eingeschränkten Bildungs- und Teilhabechancen betroffen. Mit seinem Bericht B 1 vom 06.01.2025 hat der Magistrat den Sachstand zu zentralen Elementen im Prozess "Bündnis gegen Kinder- und Jugendarmut in Frankfurt am Main" dargestellt. Um die aktuelle Situation in unserer Stadt besser zu verstehen, die Entwicklung seit dem Magistratsbericht B 127 vom 10.03.2023 (Zahlenbasis 2021) nachzuvollziehen und mögliche Handlungsbedarfe zu identifizieren, wird der Magistrat gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten.

  1. Prävalenz und Ursachen 1.
  2. Wie hat sich die aktuelle Armutsgefährdungsquote unter Kindern und Jugendlichen in Frankfurt seit 2021 entwickelt? 1.
  3. Wie hat sich der Anteil der jungen Menschen nach Alter in Bedarfsgemeinschaften in Frankfurt seit 2021 entwickelt? (bitte Struktur / Gliederung aus Bericht B 127 / 2023 beibehalten) 1.
  4. Wie hat sich der Anteil der unter 15-Jährigen im Sozialgeldbezug an Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren in Frankfurt seit 2021 entwickelt? (bitte Struktur / Gliederung aus Bericht B 127 / 2023 beibehalten) 1.
  5. Welche Stadtteile sind besonders stark von Kinder- und Jugendarmut betroffen und was sind die Hauptursachen dafür?
  6. Bildung und Chancengleichheit 2.
  7. Welche konkreten Maßnahmen werden seitens der Stadt Frankfurt ergriffen, um den Bildungserfolg von Kindern aus einkommensschwachen Familien zu fördern? 2.
  8. Wie stellt der Magistrat sicher, dass alle Kinder in unserer Stadt Zugang zu frühkindlicher Bildung, Nachhilfe und Sprachförderung haben? 2.
  9. Welche städtischen Programme gibt es, die gezielt auf die Integration von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund abzielen?
  10. Wohn- und Lebensverhältnisse 3.
  11. Welche Strategien verfolgt die Stadt Frankfurt, um einkommensschwachen Familien bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt zu ermöglichen? 3.
  12. Welche städtischen Förderprogramme für kinderreiche Familien gibt es, um diesen zu besseren Wohnverhältnissen zu verhelfen?
  13. Sozialleistungen und Unterstützungsangebote 4.
  14. Wie stellt die Stadt sicher, dass bedürftige Familien von ihnen zustehenden Sozialleistungen sowie freiwilligen Leistungen der Stadt Frankfurt, wie etwa dem Bildungs- und Teilhabepaket, erfahren und diese auch tatsächlich nutzen? 4.
  15. Welche Anstrengungen werden unternommen, um dabei bestehende bürokratische Hürden abzubauen und Antragsverfahren zu vereinfachen? 4.
  16. Welche Pläne gibt es, um den Zugang zu Beratungsstellen in besonders betroffenen Stadtteilen auszubauen?
  17. Freizeit- und Teilhabeangebote 5.
  18. Mit welchen konkreten Maßnahmen versucht die Stadt Frankfurt sicherzustellen, dass Kinder aus einkommensschwachen Familien an kulturellen, sportlichen und sozialen Aktivitäten teilnehmen können? 5.
  19. In welcher Form werden Vereine und Initiativen, die kostenlose Freizeitangebote für sozial benachteiligte Kinder anbieten, seitens der Stadt Frankfurt finanziell unterstützt?
  20. Prävention und langfristige Strategien 6.
  21. Welche langfristigen Strategien verfolgt der Magistrat, um Kinder- und Jugendarmut in Frankfurt nachhaltig zu bekämpfen? 6.
  22. Welche Kooperationen bestehen zwischen der Stadt und Schulen, Kitas, Vereinen sowie anderen Institutionen, um frühzeitig Armut und sozialer Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken? 6.
  23. Inwiefern werden die Erfahrungen und Bedürfnisse betroffener Familien in die Entwicklung neuer Maßnahmen einbezogen?
  24. Monitoring und Evaluation 7.
  25. In welcher Form wird der Erfolg bestehender Programme zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut überprüft? 7.
  26. Welche regelmäßigen Berichte oder Veröffentlichungen der Stadt Frankfurt zu Fortschritten und Herausforderungen in diesem Bereich gibt es? 7.
  27. Inwiefern werden wissenschaftliche Studien oder externe Gutachten hinzugezogen, um die Wirksamkeit von städtischen Maßnahmen in diesem Bereich zu bewerten?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 4. März 2025Sie sind hier
    AA 339Kinder- und Jugendarmut in Frankfurt
    STVV-Anfrage · BFF-BIG
  2. 5. Dezember 2025Antwort des Magistrats · nach 39 WochenBB 453Kinder- und Jugendarmut in FrankfurtMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 38 · 04.09.2025
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 339 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION

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