Finanzierung der Tierheime endlich sicherstellen
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat schlägt vor, die Finanzierung der Tierheime in Frankfurt durch den Magistrat erneut zu überprüfen und kostendeckend zu sichern. Dies geschieht vor dem Hintergrund unzureichender Kapazitäten und Verzögerungen in der Vergangenheit, besonders während der Corona-Pandemie. Ziel ist es, die Tierschutzpflichten im erforderlichen Umfang jederzeit erfüllen zu können.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
E-Mail-Abo einrichtenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung möge den Magistrat beauftragen, die Finanzierung der Tierheime und tierheimähnlichen Institutionen in Frankfurt erneut überprüfen zu lassen und sodann kostendeckend zu finanzieren und dabei auch benötigte Investitionen zu berücksichtigen. Bei unvorhergesehenen Ereignissen, bspw. einer Corona-Epidemie, hat die Stadt schnell zu reagieren und bedarfsgerecht die Kapazitäten erweitern zu lassen und dies auch umgehend finanziell abzugelten. In diesem Sinne wird die Stadt aufgefordert, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Pflichtaufgaben im Tierschutz jederzeit und im benötigten Ausmaß erfüllen zu können. Dabei hat die Stadt Frankfurt den Vereinen mindestens diejenigen Kosten zu erstatten, die konkret durch die Stadt Frankfurt verursacht werden.
Begründung
Während der Corona-Epidemie, aber auch danach, zeigt sich das Dilemma der Stadt Frankfurt im Umgang mit den Pflichtaufgaben im Tierschutz ganz besonders deutlich, als in kurzer Zeit zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden mussten. Die Stadt konnte jedoch nur mit starker Verzögerung und unter immensem Druck der Öffentlichkeit zur Reaktion in Form von angepassten Verträgen gebracht werden. Aber auch im Regelbetrieb kann es immer wieder sein, dass die Kapazitäten für die Unterbringung von Tieren nicht ausreichen. Freie Kapazitäten sind in Frankfurter Tierheimen sowieso rar. Ein Ausbau ist dringend notwendig. Durch den vom Stadttaubenprojekt Frankfurt e.V. ausgesprochenen Aufnahmestopp im Juli 2026 hat nun auch der letzte der Frankfurter Tierschutzvereine innerhalb der letzten fünf Jahre einen temporären Stopp für die Aufnahme von Tieren aussprechen müssen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 2. August 2026 brachte GRÜNE im Ortsbeirat 1 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme