Bankdienstleistungen in den Verwaltungsstellen
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Prüfung, ob grundlegende Bankdienstleistungen in Bürgerämtern angeboten werden können, um den Zugang zu Bankgeschäften in stadtfernen Stadtteilen zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig, da viele Bürgerinnen und Bürger, insbesondere ältere Menschen, keinen Zugang zu Banken haben. Das erwartete Ergebnis ist eine Verbesserung des Zugangs zu Bankdienstleistungen für alle Bürger.
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E-Mail-Abo einrichtenAntrag
Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten: Können nach dem Rückzug der Banken und Sparkassen aus vielen innenstadtfernen Stadtteilen grundsätzliche Bankdienstleistungen wie etwa das Ausdrucken von Kontoauszügen, das Bearbeiten von Überweisungen und das Ein- oder Auszahlen von Bargeld in den Bürgerämtern bzw. Verwaltungsstellen gegebenenfalls in Koordination mit Banken oder Sparkassen angeboten werden?
Begründung
In vielen Stadtteilen am Rande Frankfurts gibt es keine Banken, Sparkassen und auch keine Geldautomaten mehr. Die Bürgerinnen und Bürger sind für einfache tägliche Bankgeschäfte entweder darauf angewiesen, Filialen in anderen Stadtteilen zu erreichen oder sie müssen sich die erforderlichen Geräte (Computer, Smartphone) anschaffen und ungewohnt komplexe Sicherheitsvorkehrungen erlernen. Der Zugang und die Verwaltung zum eigenen Vermögen muss jedoch allen Bürgerinnen und Bürgern unabhängig von Alter oder Vorbildung grundsätzlich zur Verfügung stehen. Denn sobald etwa ältere Menschen für einfache Bankgeschäfte auf die Mitwirkung Dritter angewesen sind, entsteht eine neue leicht ausnutzbare Sicherheitslücke.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. November 2021 brachte GRÜNE im Ortsbeirat 14 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 29.11.2021 im OBR 14 abgelehnt.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und BFF-BIG gegen 2 GRÜNE (= Annahme); 1 GRÜNE (= Enthaltung)