Schnakenplage in Bergen-Enkheim
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBegründung
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, inwieweit bei der Herstellung der naturnahen Auenlandschaft im Fechenheimer Mainbogen von vornherein die Bekämpfung der Schnakenplage in die Planungen miteinbezogen wird und ob die hiefür erforderlichen Mittel bereitgestellt und auch als jährlich wiederkehrende Folgekosten berücksichtigt worden sind. Begründung: Im Fechenheimer Mainbogen soll eine Auenlandschaft entstehen unter Vergrößerung des Auenwaldes und unter Anlage zweier Altarme. Das Umwelt-Dezernat der Stadt Frankfurt am Main geht davon aus, dass Vögeln, Fischen, Amphibien und Pflanzen hiermit ein neuer Lebensraum zur Verfügung gestellt wird. Vergessen in dieser Aufstellung wurden jedoch Stechmücken, Schnaken u.a. Plagegeister, die vor allem in diesem Jahr aufgrund des Versagens der KABS die Bürger in weiten Teilen Frankfurts, so auch in Bergen-Enkheim, massiv quälen. Der Fechenheimer Mainbogen liegt zwar räumlich im Bereich des Ortsbeirates XI. Da in Insekten bekanntlich nicht vor Stadtteilgrenzen halt machen, werden mit Sicherheit unter der vom Fechenheimer Mainbogen ausgehenden Schnakenplage nicht nur die Bewohner in Fechenheim und im übrigen Ortsbezirk XI. betroffen sein, sondern im direkt angrenzenden Ortsbezirk XVI. auch die Bewohner von Bergen-Enkheim. Aus diesem Grunde soll der Magistrat nicht nur gegenüber dem Ortsbezirk XL, sondern auch gegenüber dem Ortsbezirk XVI. zu dieser auch für den Stadtteil Bergen-Enkheim wichtigen Frage berichten.
Inhalt
Antrag vom 09.08.2016, OF 39/16
Betreff: Schnakenplage in Bergen-Enkheim Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, inwieweit bei der Herstellung der naturnahen Auenlandschaft im Fechenheimer Mainbogen von vornherein die Bekämpfung der Schnakenplage in die Planungen miteinbezogen wird und ob die hiefür erforderlichen Mittel bereitgestellt und auch als jährlich wiederkehrende Folgekosten berücksichtigt worden sind.
Begründung: Im Fechenheimer Mainbogen soll eine Auenlandschaft entstehen unter Vergrößerung des Auenwaldes und unter Anlage zweier Altarme. Das Umwelt-Dezernat der Stadt Frankfurt am Main geht davon aus, dass Vögeln, Fischen, Amphibien und Pflanzen hiermit ein neuer Lebensraum zur Verfügung gestellt wird. Vergessen in dieser Aufstellung wurden jedoch Stechmücken, Schnaken u.a. Plagegeister, die vor allem in diesem Jahr aufgrund des Versagens der KABS die Bürger in weiten Teilen Frankfurts, so auch in Bergen-Enkheim, massiv quälen. Der Fechenheimer Mainbogen liegt zwar räumlich im Bereich des Ortsbeirates XI. Da in Insekten bekanntlich nicht vor Stadtteilgrenzen halt machen, werden mit Sicherheit unter der vom Fechenheimer Mainbogen ausgehenden Schnakenplage nicht nur die Bewohner in Fechenheim und im übrigen Ortsbezirk XI. betroffen sein, sondern im direkt angrenzenden Ortsbezirk XVI. auch die Bewohner von Bergen-Enkheim. Aus diesem Grunde soll der Magistrat nicht nur gegenüber dem Ortsbezirk XL, sondern auch gegenüber dem Ortsbezirk XVI. zu dieser auch für den Stadtteil Bergen-Enkheim wichtigen Frage berichten.Beratung im Ortsbeirat: 16
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 9. August 2016 brachte CDU im Ortsbeirat 16 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 30.08.2016 im OBR 16 abgelehnt.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: WBE, SPD, und GRÜNE. gegen CDU, BFF, LINKE und FDP (= Annahme)