Sanfte Verkehrsberuhigung in der Straße Im Niederfeld
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, durch die Verlegung von Parkplätzen in der Straße Im Niederfeld eine sichere Verkehrsberuhigung zu erreichen. Dies geschieht testweise für ein Jahr, um die Geschwindigkeit der Fahrzeuge wirksam zu reduzieren und die Sicherheit für Anwohner, Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen. Die Maßnahme soll durch eine Bürgerbefragung evaluiert werden, um bei positiver Bewertung eine dauerhafte Umsetzung zu ermöglichen.
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Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, testweise und befristet auf zunächst zwölf Monate in der Straße Im Niederfeld im Bereich zwischen den Hausnummern 69 und 71 sowie gegenüber der Hausnummer 80 die Verlegung jeweils eines öffentlichen Parkplatzes von den bestehenden Parkplatzbuchten auf die Fahrbahn zu veranlassen (siehe Abbildungen 1 und 2).
Durch die neu markierten Längsparkflächen am Straßenrand in Fahrtrichtung Nordosten soll eine optische und physische Fahrbahnverengung ohne nennenswerte Parkraumvernichtung entstehen und die Tempo-30-Regelung wirksam unterstützt werden.
Nach Ablauf der Testphase soll das Ergebnis mithilfe einer Bürgerbefragung durch den Ortsbeirat evaluiert werden. Je nach Ergebnis der Auswertung ist dauerhafte Umsetzung der Maßnahme oder deren Rückbau innerhalb von drei Monaten vorzusehen.
Begründung
Die Straße Im Niederfeld ist aufgrund ihrer geradlinigen, breiten und ebenen Bauweise in einem reinen Wohn- und Anliegergebiet prädestiniert für Geschwindigkeitsüberschreitungen, obwohl dort eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h vorgeschrieben ist. Dies führt zu Sicherheitsrisiken für Anwohner, Fußgänger und Radfahrer. Seit Jahren melden Anwohner wiederholt Beschwerden über zu hohe Fahrgeschwindigkeiten, was die Notwendigkeit einer effektiven Verkehrsberuhigung unterstreicht. Bisherige Maßnahmen wie die einseitig angelegte Gehwegnase in stadtauswärtiger Richtung und die Street-Print-Elemente haben die gewünschte Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeiten nicht ausreichend erzielt. Die vorgeschlagene testweise Fahrbahnverengung durch Verlegung von Parkplätzen auf die Fahrbahn schafft einen natürlichen Schikanen-Effekt in beiden Fahrtrichtungen, ohne dabei Parkraum zu verringern. Sie ist STVO-konform bei einer verbleibenden Fahrbahnbreite von mindestens 3,2 bis 3,5 Metern und reduziert nachweislich die gefahrenen Geschwindigkeiten, um die Tempo-30-Regelung wirksam zu unterstützen. Die Maßnahme ist kostengünstig umzusetzen, vollständig reversibel und erfordert keine umfangreichen Baumaßnahmen. Nach der Testphase ermöglicht eine Bürgerbefragung eine fundierte Evaluation. Im Falle einer positiven Bewertung könnte die Umsetzung dauerhaft erfolgen, ergänzt um die Entsiegelung der nicht mehr benötigten Parkbuchten, was zusätzlich zur Umweltentlastung beiträgt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 3. Januar 2026 brachte GRÜNE im Ortsbeirat 5 diesen Antrag ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.