Parkbänke für die Gedenkstätte KZ Plaszow
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Stadtverordnetenversammlung auf, Parkbänke für die Gedenkstätte KZ Plaszow in Krakau zu stiften. Dies soll den Besuchern der Gedenkstätte ermöglichen, sich während ihres Aufenthalts auszuruhen. Der Antrag wurde jedoch in mehreren Sitzungen abgelehnt.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, der Partnerstadt Krakow Parkbänke für die Gedenkstätte KZ Plaszow zu stiften.
Begründung
Im Rahmen der diesjährigen Ausschussreise des Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport in die Frankfurter Partnerstadt Krakow wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmerin u.a. die Gedenkstätte KZ Plaszow besucht. Das am 10. Januar 1944 aus dem SS-Arbeitslager Plaszow hervorgegangene Konzentrationslager befand sich in Plaszow, einem südöstlichen Vorort von Krakau. Massendeportationen aus diesem Lager führten in das Vernichtungslager Auschwitz. In Plaszow selbst wurden 8.000 Menschen ermordet. Auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers befindet sich die Gedenkstätte KZ Plaszow mit einer Freiluftausstellung. An für die Geschichte des Lagers wichtigen Stellen wurden 19 Tafeln angebracht. Anhand von Archivfotos, Fragmenten von Häftlingsberichten sowie kurzen historischen Informationen wird die Geschichte des KZ Plaszow erzählt. Das Areal der Gedenkstätte KZ Plaszow ist weitläufig und am Hang gelegen. Das Aufstellen zusätzlicher Bänke würde es Besucherinnen und Besuchern der Gedenkstätte KZ Plaszow ermöglichen, sich während des Aufenthalts in der Freiluftausstellung zu setzen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 5. Juni 2024 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 19.09.2024 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt und BFF-BIG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt und BFF-BIG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und Linke (= Annahme) sowie AfD und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Enthaltung) Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und Linke (= Annahme) sowie AfD, BFF-BIG und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung); FRAKTION (= Enthaltung)