Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Sicherung der sozialen Infrastruktur

Vorlagentyp: NRCDU
2 SitzungenAbgelehnt

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert,

  1. die Bundesregierung aufzufordern, die geplanten Mittelkürzungen im Sozialbereich des geplanten Bundeshaushalts 2024 zurückzunehmen, und
  2. umgehend im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten ein Sicherungskonzept für die betroffenen Sozialbereiche zu entwerfen und dieses der Stadtverordnetenversammlung bis zur Einbringung des städtischen Haushalts 2024/2025, spätestens aber bis zum 31.03.2024 zur Abstimmung vorzulegen.

Begründung

Die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen im sozialen Bereich werden die soziale Infrastruktur erheblich beschädigen, wenn nicht sogar zerstören. Zu Recht weisen die Vertreter der Sozialverbände darauf hin, dass durch die Kürzungen in der Arbeitsmarktförderung künftig Langzeitarbeitslose noch geringere Chancen auf eine berufliche Qualifikation oder Ausbildung haben. Die Kürzungen stehen daher im diametralem Widerspruch zu den mit dem Bürgergeld angestrebten (angeblichen) Zielen der Bundesregierung auf individuelle Beratung, Coaching und Qualifikation. Der Bekämpfung des Fachkräftemangels durch Qualifikationsmaßnahmen von Langzeitarbeitslosen adäquat zu begegnen, wird die finanzielle Grundlage entzogen. Dies wird auch einen erheblichen Personalabbau auf Seiten der Träger zur Folge haben. Aber auch die Bereiche Freiwilligendienst, Migrations- und Flüchtlingsberatungen sind von den Plänen der Bundesregierung betroffen. Gemeinsam verbindet alle Träger, dass weniger Fördermittel bei steigenden Fixkosten automatisch zu einem massiven Abbau in der Angebotsstruktur und Personal führen wird, was bedeutet, dass hochqualifizierten Fachpersonal aufgrund der Kürzungen die Arbeitslosigkeit droht. Hier gilt es, als Stadt im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten dem entgegenzuwirken. Alleine Solidaritätsbekundungen oder Kritik an den Plänen der Bundesregierung reichen nicht aus. Die Träger der gemeinnützigen Angebote stehen ohnehin unter einem besonderen wirtschaftlichen Druck, so dass die gesetzlich begrenzten Rücklagen der Träger vielerorts erschöpft sind. Die Entwicklung eines Kompensationskonzepts im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten ist daher zur Eindämmung der Schädigung der sozialen Infrastruktur alternativlos und ein besonderer Ausdruck der Wertschätzung der Träger und ihrer Mitarbeiter. Aufgrund der Geldnot der Träger und zur Planungssicherheit ist eine kurzfristige Erarbeitung des Konzepts notwendig.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 22. November 2023 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 01.02.2024 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 23 · 18.01.2024
TO I, TOP 7
Abgelehnt
Die Vorlage NR 821 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPAfDVolt
Ablehnung:
CDULinkeÖkoLinX-ELFGartenpartei
Sonstige:
FRAKTION (Ziffer 1. = Ablehnung, Ziffer 2. = Annahme)BFF-BIG (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD und Volt gegen CDU und LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (Ziffer 1. = Ablehnung, Ziffer 2. = Annahme) ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme) BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 28 · 01.02.2024
TO II, TOP 9
Abgelehnt
Die Vorlage NR 821 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu Ziffer 1)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPAfDVoltFRAKTION
Ablehnung:
CDULinkeÖkoLinX-ELFGartenparteiBFF-BIG
zu Ziffer 2)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPAfDVolt
Ablehnung:
CDULinkeFRAKTIONÖkoLinX-ELFGartenparteiBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: Ziffer 1.: GRÜNE, SPD, FDP, AfD, Volt und FRAKTION gegen CDU, LINKE., ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Ziffer 2.: GRÜNE, SPD, FDP, AfD und Volt gegen CDU, LINKE., FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung