Käferzeit - mindestens ein Jahr Zeit für Eichenheldbockkäfer-Untersuchung
Zusammenfassung
Der Antrag fordert eine mindestens einjährige Untersuchung des Eichenheldbock-Käfers im Fechenheimer Wald, um die Population und deren Schutz zu gewährleisten. Dies ist notwendig, da der Käfer im Winter schwerer zu beobachten ist und eine längere Beobachtungszeit für belastbare Ergebnisse erforderlich ist.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass der Untersuchung des Eichenhelbock-Käfer im Fechenheimer Wald mindestens ein Jahr Zeit gegeben wird, besser 3 Jahre, also auch im Sommer 2023 noch untersucht wird, nicht nur im Winter 2022, und dann nur wenige wenige Tage. Während der mindestens einjährigen Untersuchung, darf der Wald nicht gerodet werden.
Begründung
Laut Pressemitteilung vom September 2022 des BUND ist der streng geschützte Eichenheldbock-Käfer im Fechenheimer Wald nachgewiesen worden. Der Käfer zeigt sich im Winter Naturgemäß nicht so deutlich, wie im Sommer. Belastbare Aussage sind also erst bei einer Beobachtung über einen längeren Zeitraum möglich, keinesfalls über einen kurzen Zeitraum, wie es geplant ist. Ein Monitoring von bis zu 3 Jahren ist sinnvoll, da es genau so lange dauert, bis aus der Eiablage ein Eichenheldbock-Käfer geworden ist. Es wäre gesetzeswidrig, wenn die Fortpflanzungsstätte aus der Natur entnommen, beschädigt oder zerstört würde. Auch eine Verletzung oder Tötung einzelner Individuen des Eichenheldbocks ist verboten. (§44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG)
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 7. November 2022 brachte Gartenpartei diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 15.12.2022 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen LINKE. und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Ablehnung) Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU und BFF gegen SPD, LINKE. und FDP (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt, BFF-BIG und FRAKTION gegen LINKE. (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt, BFF-BIG und FRAKTION gegen LINKE. und Gartenpartei (= Annahme)