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Tiefengeothermie für Frankfurt

Vorlagentyp: NRCDU
3 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Ermittlung des Potenzials von Tiefengeothermie als Wärmeenergiequelle für Frankfurt. Angesichts steigender Energiepreise wird eine Umstellung des Fernwärmenetzes auf diese Energieform als zukunftsweisend erachtet.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, das Potential von Tiefengeothermie als Wärmeenergiequelle für Frankfurt zu ermitteln und bei einem positiven Ergebnis gemeinsam mit der Mainova ein Konzept zur Nutzung dieser Energiequelle zu erstellen. Beispielweise könnte das Fernwärmenetz der Stadt Frankfurt perspektivisch auf diese Energieform umgestellt werden.

Begründung

Die Energiepreise steigen für die Verbraucherinnen und Verbraucher seit Wochen enorm. Kurz- bis mittelfristig wird sich dies nicht ändern. Die Preissteigerung betrifft alle derzeit genutzten Energiequellen. Eine Möglichkeit, dies perspektivisch zu ändern, ist die Nutzung von Tiefengeothermie. Während andere Großstädte und Ballungsräume diese Energieform bereits nutzen und planen, dies weiter auszubauen, hinken Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet hinterher. Dabei befinden sich im Einzugsgebiet Frankfurts und Rhein-Mains enorme Quellen zur Nutzung von Tiefengeothermie. Der Magistrat muss daher schnellstmöglich ausloten, inwiefern diese Energieform für und in Frankfurt genutzt werden kann und bei einem positiven Ergebnis ein Umsetzungskonzept erstellen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 5. Oktober 2022 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 17.11.2022 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 12 · 01.11.2022
TO I, TOP 10
Abgelehnt
Die Vorlage NR 503 wird im Rahmen der Vorlage E 102 abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeBFF-BIGAfDÖkoLinX-ELFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE. und BFF-BIG (= Annahme) sowie AfD (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme)

Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 12 · 03.11.2022
TO I, TOP 9
Abgelehnt
Die Vorlage NR 503 wird im Rahmen der Vorlage E 102 abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeÖkoLinX-ELFBFF-BIGAfDFRAKTIONGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme) sowie AfD (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 17 · 17.11.2022
TO II, TOP 12
Abgelehnt
Die Vorlage NR 503 wird im Rahmen der Vorlage E 102 abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTIONGartenparteiAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme) sowie AfD (= Prüfung und Berichterstattung)

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