Abschreibungsmöglichkeiten für Solarziegel verbessern
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Abschreibungsmöglichkeiten für Solarziegel zu verbessern, indem eine einheitliche Absetzung für Abnutzung von 5% p.a. gefordert wird. Dies soll den Ausbau erneuerbarer Energien fördern und die optische Beeinträchtigung durch geständerte Photovoltaikanlagen verringern.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, sich auf Bundesebene für eine Vereinheitlichung der Abschreibungszeiträume für geständerte Solaranlagen und Solarziegel einzusetzen. Die Absetzung für Abnutzung (AfA) sollte einheitlich 5% p.a. (20 Jahre) sein.
Begründung
Der Ausbau erneuerbarer Energiequellen soll nach Planung der EU-Kommission kurzfristig nochmals deutlich steigen. Ein Kernziel ist der Ausbau der Solarenergiegewinnung auf Hausdächern. Solarziegel sind Bestandteil des Hauses und haben i.d.R. eine Abschreibung von 2% p.a. (50 J.), geständerte Photovoltaikanlagen auf Hausdächern dagegen haben eine Absetzung für Abnutzung (AfA) von 5% p.a. (20 J.). Die AfA von Wirtschaftsgebäuden beträgt 3% p.a. (33,3 Jahre). Geständerte Photovoltaikanlagen auf Hausdächern verunstalten den optischen bzw. städtischen Gesamteindruck. Unter optischen Gesichtspunkten sind Solarziegel deutlich gegenüber einer geständerten Photovoltaikanlage vorzuziehen. Während genormte Ständeranlagen nur einen bestimmten Prozentsatz einer Dachfläche abdecken, bedecken Solarziegel 100% der Dachfläche und erreichen dadurch eine höhere Effizienz. Hauseigentümer wählen tendenziell die höhere und damit schnellere Abschreibung und nehmen nur deshalb die optische Beeinträchtigung einer geständerten Solaranlage gegenüber Solardachziegeln in Kauf.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 13. Juli 2022 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 7 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 17.11.2022 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf7 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und LINKE. (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme) Gartenpartei (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und FRAKTION (= Annahme) sowie LINKE. und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei gegen CDU und FRAKTION (= Annahme) sowie LINKE. und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung)