Die Frankfurt-App - alles aus einer Hand
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Entwicklung einer digitalen Lösung, die Behördengänge in Frankfurt vereinheitlicht und vereinfacht. Dies soll sowohl über eine Webseite als auch über eine App geschehen, um den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu erleichtern. Ziel ist es, die Digitalisierung der Verwaltung voranzutreiben und die Interaktion mit den Ämtern zu optimieren.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt, eine digitale Lösung zu erarbeiten, die Behördengänge aus einer Hand ermöglicht. Dies soll abgebildet werden sowohl auf der Webseite www.frankfurt.de und in einer App-Lösung für die gängigen Plattformen.
Dabei soll insbesondere Folgendes berücksichtigt werden:
- Die Leistungen sollten bei einer Anlaufstelle verfügbar sein, sortiert nach Nutzungsbereichen, die der Lebensrealität der Bürgerinnen und Bürgern entsprechen, orientiert am Umsetzungskatalog des Onlinezugangsgesetzes und den 14 übergeordneten Themenfeldern. Diese Frontend-Funktionalität sollte mit verschiedensten Testgruppen getestet werden.
- Das Backend sollte derart gestaltet sein, dass die Daten möglichst effizient und digital weiterverarbeitet werden können. Ein Abgleich der Daten unter den verschiedenen Ämtern soll vollautomatisch geschehen und damit Behördengänge maximal vereinfachen. Zusätzliche Interaktion der Bürgerinnen und Bürger sollten nur verlangt werden, wenn diese absolut nötig sind.
- Die bisherigen Prozesse sollten analysiert werden und daraufhin untersucht werden, inwieweit die digitale Verarbeitung der Daten Vorteile in Sachen Geschwindigkeit, Fehleranfälligkeit und Komfort des Prozesses bietet.
Begründung
Nahezu alle deutschen Kommunen haben Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung. Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes ist für Ende 2022 terminiert. Es ist abzusehen, dass der erste Aufschlag der Umsetzung zwar einen digitalen Prozess als Ergebnis haben wird, diese Prozesse aber oft verbesserungswürdig sein werden. Frankfurt sollte hier mit gutem Beispiel vorangehen und einen ganzheitlichen Ansatz wählen. Statt nur das bisherige zu übertragen, sollte hier ein Portal geschaffen werden, das sowohl für die Nutzerinnen und Nutzer als auch für die Verwaltung die Interaktion mit den Ämtern maximal vereinfacht. Die Möglichkeiten zeigte z.B. die ukrainische Regierung mit ihrer App 'Dija'. So beinhaltet diese eine Vielzahl an Behördenleistungen, wird aber auch ständig weiterentwickelt und ist nun auch ein wichtiges Mittel, um z.B. Hilfe zu organisieren.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 27. April 2022 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 14.07.2022 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD und FRAKTION (= Annahme) sowie ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung mit Kosten) Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD und FRAKTION (= Annahme), ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung mit Kosten)