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Fortlaufende Unterrichtung in den Ausschüssen über die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und der Sanktionen gegen Russland auf die Stadt Frankfurt

Vorlagentyp: NRAfD
2 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert regelmäßige Berichte über die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und der Sanktionen gegen Russland auf die Stadt Frankfurt in den zuständigen Ausschüssen. Dies soll eine fundierte Entscheidungsbasis für die Stadtverordneten schaffen, da die Situation gravierende Folgen hat, wie steigende Flüchtlingszahlen und Inflation.

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Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, im Haupt- und Finanzausschuss, im Ausschuss Wirtschaft, Recht und Frauen, im Ausschuss Soziales und Gesundheit, im Ausschuss Bildung und Schulbau und im Ausschuss Planen, Wohnen und Städtebau bis auf weiteres jeweils in einem gesonderten Tagesordnungspunkt zu Beginn der Sitzung über die aktuellen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und der Sanktionen gegen Russland auf die Stadt Frankfurt zu berichten.

Begründung

Es wird immer deutlicher, dass die Auswirkungen des Krieges Russlands gegen die Ukraine und in dessen Folge die Sanktionen gegen Russland gravierend sind und auch weiter sein werden: Millionen Flüchtlinge suchen Zuflucht in der Europäischen Union, die Preise für Öl und Gas steigen rasant, die Energiesicherheit ist aufgrund möglicher Boykotte gefährdet, die weiter steigende Inflation kann für viele Bürger existenzbedrohend sein, viele Unternehmen befürchten neue Lieferengpässe. Die Stadtverordneten benötigen für mögliche neue Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung aufgrund dieser Auswirkungen eine bestmögliche und aktuelle Informationsbasis. Die genannten Fachausschüsse sind hierfür zuvorderst prädestiniert, in den anderen Ausschüsse soll anlassbezogen natürlich ggf. auch berichtet werden. Um den hohen Stellenwert dieses Themenkomplexes für die Stadt Frankfurt zu unterstreichen, sehen es die Stadtverordneten als erforderlich an, solche Berichte der Dezernenten bis auf weiteres als einen festen Punkt in den entsprechenden Ausschusssitzungen zu verankern.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 10. März 2022 brachte AfD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 31.03.2022 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 9 · 29.03.2022
TO I, TOP 10
Angenommen
a) Es dient zur Kenntnis, dass der Haupt- und Finanzausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage NR 313 auf die Tagesordnung II der 11. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Die Vorlage NR 313 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ablehnung:
Linke
Enthaltung:
Gartenpartei
zu a)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltBFF-BIG
Ablehnung:
ÖkoLinX-ELFFRAKTION
zu b)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Ablehnung:
AfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Ablehnung der Dringlichkeit) zu b) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION gegen AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. (= Ablehnung) Gartenpartei (= Enthaltung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 11 · 31.03.2022
TO II, TOP 62
Angenommen
a) Es dient zur Kenntnis, dass der Haupt- und Finanzausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage NR 313 auf die Tagesordnung II der 11. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Die Vorlage NR 313 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu a)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltBFF-BIG
Ablehnung:
ÖkoLinX-ELFFRAKTION
zu b)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Ablehnung:
AfD
Enthaltung:
Gartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Ablehnung der Dringlichkeit) zu b) GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION gegen AfD (= Annahme); Gartenpartei (= Enthaltung)

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