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Eltern entlasten - Betreuung für Kita-Kinder sicherstellen

Vorlagentyp: NRCDU
3 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Aufhebung der Vorgabe, feste Gruppen in Kitas einzurichten, um eine flexiblere Betreuung zu ermöglichen, insbesondere für Eltern mit festen Arbeitszeiten. Dies soll durch regelmäßige Tests der Kinder unterstützt werden, um Gruppendurchmischungen zu erlauben. Ziel ist es, die Öffnungszeiten der Kitas zu verlängern und den Bedürfnissen der Eltern besser gerecht zu werden.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, die von der Stadt/Stadtschulamt am 14.12.2021 herausgegebene Vorgabe an die Träger "Die Kinderbetreuung erfolgt in festen Gruppen mit möglichst konstanter Besetzung" aufzuheben und durch folgenden Passus zu ersetzen:

"Bei regelmäßiger Testung aller Kinder kann generell auf eine Einteilung in Gruppen verzichtet werden, wenn die Größe der Einrichtung 60 Kinder nicht übersteigt. Die Einteilung in feste Gruppen mit möglichst konstanter Besetzung bleibt bestehen, wenn die Öffnungszeiten aufgrund einer guten personellen Ausstattung auch ohne Gruppendurchmischung gewährleistet werden können oder für Gruppen, in denen es Eltern gibt, die nicht mit einer regelmäßigen Testung ihrer Kinder einverstanden sind. Dabei muss jedoch gewährleistet sein, dass mindestens eine der Gruppen die volle und übliche Betreuungszeit abdeckt. Diese Gruppe soll vor allem von Eltern in Anspruch genommen werden dürfen, die nicht die Möglichkeit von Home-Office und/oder Gleitzeit haben."

Begründung

Seit der Anweisung des Stadtschulamtes vom Dezember, in allen Kitas feste Gruppen einzurichten, haben viele Kitas die Öffnungszeiten verkürzt - auch wenn dies natürlich die Stadt nicht vorgegeben hat. Fragt man die Träger verschiedener Kitas nach den Gründen, begründen diese die verkürzten Öffnungszeiten mit dem Wechsel zu geschlossenen Gruppen. Dadurch besteht in den frühen und späten Betreuungsstunden nicht mehr die Möglichkeit, Gruppen zu mischen bzw. einzelne Kinder aus den Gruppen gemeinsam zu betreuen und so insgesamt längere Zeiten anzubieten. Gerade die frühen oder späten Betreuungszeiten sind jedoch für die meisten Eltern von hoher Bedeutung. Dies sind keine Ausnahmefälle, sondern betrifft alle, die Kinder haben und einen festen Arbeitsbeginn, der nicht verschiebbar ist - d.h. Lehrer/innen, Polizist/innen, Krankenschwestern/-pfleger usw. Viele Eltern haben zusammen mit den Kindertagesstätten bereits das Stadtschulamt auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Die Antwort war, in Abhängigkeit der Personalsituation vor Ort im Früh- und Spätdienst individuelle Lösungen zu finden. Es kann jedoch nicht sein, dass jede/r Betroffene mit jeder Kita eine individuelle Lösung erst aushandeln muss! Hier muss die Stadt klare Vorgaben machen. Wenn die Stadt schon den Trägern vorgibt, feste Gruppen einzurichten, dann muss mindestens eine dieser festen Gruppen auf die Bedürfnisse von Eltern angepasst sein, die eine Betreuung vor allem im Früh- und Spätdienst benötigen. Alternativ kann die Stadt endlich die Bestellung und Verteilung der Corona-Tests für Kita-Kinder selbst in die Hand nehmen und diese an alle Träger aktiv ausgeben. Wenn alle Kita-Kinder getestet sind, ist eine starre Gruppeneinteilung nicht nötig. In der Schule dürfen gemischte Wahlpflicht- und Differenzierungskurse auch stattfinden, weil die Kinder regelmäßig getestet sind.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 19. Januar 2022 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 24.02.2022 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Jugendhilfeausschusses
Sitzung 71 · 07.02.2022
TO I, TOP 5
Abgelehnt
Die Vorlage NR 258 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 5 · 14.02.2022
TO I, TOP 14
Abgelehnt
Die Vorlage NR 258 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVoltGartenpartei
Ablehnung:
CDUAfDFRAKTIONÖkoLinX-ELF
Sonstige:
BFF-BIG (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und Volt gegen CDU, AfD und FRAKTION (= Annahme) sowie ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Gartenpartei (= Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 10 · 24.02.2022
TO II, TOP 20
Abgelehnt
Die Vorlage NR 258 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVoltGartenpartei
Ablehnung:
CDUAfDFRAKTIONÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und Volt gegen CDU, AfD und FRAKTION (= Annahme) sowie ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Ablehnung)

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