Abfallentsorgung als Teil der Smart City
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Modernisierung der Abfallentsorgung in Frankfurt als Teil der Smart City. Ziel ist es, durch den Einsatz smarter Systeme die Effizienz und Umweltfreundlichkeit der Müllentsorgung zu steigern. Erwartet wird eine Optimierung der Routenplanung und eine Reduzierung von Müllablagerungen.
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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, gemeinsam mit der FES die Abfallentsorgung als Teil der Smart City zu modernisieren und dafür folgende Maßnahmen, gegebenenfalls mit Modellversuchen, zu prüfen:
a) Alle Müllsammelfahrzeuge werden mit GPS ausgestattet, sodass Bürgerinnen und Bürger stets verfolgen können, wo sich die Fahrzeuge befinden, und so für die Liegenschaften, bei denen der Grundstücks-Holservice der FES nicht praktiziert wird und die Abfallbehälter unmittelbar vor der Leerung selbst auf der Straße bereitgestellt werden, passgenau die Abfallbehälter bereitstellen können. Perspektivisch können eine ungefähre Ankunftszeit und die Zeit der Leerung elektronisch angezeigt werden, um diesen Schritt noch weiter zu optimieren.
b) Am Mainufer sollen smarte Papierkörbe aufgestellt werden, die mit einer Verbindung in das Internet (z.B. über LoRaWAN) und Solarpanels ausgestattet sind. Zudem sollen sie im Innern eine Müllpresse beinhalten, um mehr Müll aufnehmen zu können und gleichzeitig entsprechende Füllstände an die Mülllader weitergeben zu können.
c) In einem Pilotprojekt sollen zudem Müllcontainer größerer Häuser mit Füllstandsensoren ausgestattet werden, um die Routen der Fahrzeuge im Voraus bedarfsgerecht planen zu können.
Über die Ergebnisse ist der Stadtverordnetenversammlung zu berichten.
Begründung
Viele Städte beschreiten bereits seit einigen Jahren den Weg des smart wastes und der damit verbundenen Effizienzsteigerung bei der Müllentsorgung. Durch smarte Systeme können zum einen Routen der Mülllader effizienter, umweltfreundlicher und zielgenauer geplant werden, zum anderen sparen solche Systeme nach den Erfahrungen der ausführenden Städte auch Ressourcen. Zudem entstehen weniger Müllablagerung außerhalb dafür vorgesehener Behältnisse. Frankfurt als Stadt des größten Internetknotenpunkts der Welt muss auch in diesem Bereich mit der Zeit gehen und entsprechende Systeme gemeinsam mit der FES installieren und erproben.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 19. Januar 2022 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 24.02.2022 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen CDU (= Annahme) und AfD (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und Gartenpartei (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION gegen CDU (= Annahme) und AfD (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION gegen CDU (= Annahme) und AfD (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Ablehnung)