Henri-Dunant-Schule: Neubau priorisieren
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
priorisieren Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, 1. für die Henri-Dunant-Schule keine Sanierung sondern einen Neubau zu planen und zu realisieren. 2. die aktuell bestehenden Gebäudeprobleme zu beseitigen, um einen regulären Schulbetrieb zu gewährleisten. Begründung: Die Henri-Dunant-Schule in Frankfurt-Sossenheim wurde im Jahr 1972 als zweizügige Grundschule gegründet und durch einen als Provisorium gedachten IPI-Bau realisiert. Nach weiterem Anwachsen der Bevölkerung erfolgte 1995/96 eine Vergrößerung der Schule durch ein Nebengebäude (sog. ABC-Gebäude) und zeitgleich eine Asbestsanierung des Hauptgebäudes. Zurzeit werden ca. 190 Schülerinnen und Schüler in der Henri-Dunant-Schule unterrichtet. Seit ca. 2005 treten regelmäßig Probleme auf, die mit der Gebäudesubstanz des Haupt- und des Nebengebäudes zusammenhängen. Im Hauptgebäude kommt es immer wieder zu Schimmelbildung in den Zwischendecken und an Wänden, die durch das rissige Flachdach eindringende Wasser und Kältebrücken verursacht wird. Die schlechte Außenisolierung des IPI-Baus hat außerdem einen unvertretbar hohen Energieverbrauch zur Folge. Das Nebengebäude (ABC-Gebäude) heizt sich im Sommer sehr stark auf, die Außenfassade ist reparaturbedürftig, die Bodenbeläge sind abgenutzt. Auch für die Turnhallen mit Ihren Nebenräumen(Sanitärräume) besteht Sanierungsbedarf. Für die Erweiterung der Betreuung werden zusätzliche Räume benötigt. Auch das Hessische Kultusministerium kommt in seinem Bericht zur Inspektion der Henri-Dunant-Schule in 2009 zu einer ähnlichen Einschätzung. Hier wird festgestellt, dass die räumlichen Bedingungen sowie die Qualität der Gebäude für einen zeitgemäßen Grundschulunterricht nicht ausreichen und ein weitgehender Verbesserungs- und Sanierungsbedarf besteht. Die akuten Gebäudeprobleme werden jeweils zügig mit hohem Aufwand repariert bzw. teilsaniert, treten aber, wegen der schlechten Bausubstanz innerhalb kurzer Zeit erneut auf. Die letzte Schimmelsanierung erfolgte in den Osterferien 2011. Bereits nach einem halben Jahr trat das Problem erneut auf. Alles in allem ist auf Dauer ein kompletter Neubau für den Schulbetrieb wesentlich förderlicher als ein ständiges Sanieren/Reparieren der durch die schlechte Gebäudestruktur immer wieder neu auftretenden Einzelprobleme. Der Magistrat wird deshalb gebeten, die Planungen für eine nachhaltige Lösung der genannten Probleme zu erarbeiten und in der Haushaltsplanung zu berücksichtigen.
Inhalt
Antrag vom 01.02.2012, NR 221
Betreff: Henri-Dunant-Schule: Neubau priorisieren Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, 1. für die Henri-Dunant-Schule keine Sanierung sondern einen Neubau zu planen und zu realisieren. 2. die aktuell bestehenden Gebäudeprobleme zu beseitigen, um einen regulären Schulbetrieb zu gewährleisten.
Begründung: Die Henri-Dunant-Schule in Frankfurt-Sossenheim wurde im Jahr 1972 als zweizügige Grundschule gegründet und durch einen als Provisorium gedachten IPI-Bau realisiert. Nach weiterem Anwachsen der Bevölkerung erfolgte 1995/96 eine Vergrößerung der Schule durch ein Nebengebäude (sog. ABC-Gebäude) und zeitgleich eine Asbestsanierung des Hauptgebäudes. Zurzeit werden ca. 190 Schülerinnen und Schüler in der Henri-Dunant-Schule unterrichtet. Seit ca. 2005 treten regelmäßig Probleme auf, die mit der Gebäudesubstanz des Haupt- und des Nebengebäudes zusammenhängen. Im Hauptgebäude kommt es immer wieder zu Schimmelbildung in den Zwischendecken und an Wänden, die durch das rissige Flachdach eindringende Wasser und Kältebrücken verursacht wird. Die schlechte Außenisolierung des IPI-Baus hat außerdem einen unvertretbar hohen Energieverbrauch zur Folge. Das Nebengebäude (ABC-Gebäude) heizt sich im Sommer sehr stark auf, die Außenfassade ist reparaturbedürftig, die Bodenbeläge sind abgenutzt. Auch für die Turnhallen mit Ihren Nebenräumen(Sanitärräume) besteht Sanierungsbedarf. Für die Erweiterung der Betreuung werden zusätzliche Räume benötigt. Auch das Hessische Kultusministerium kommt in seinem Bericht zur Inspektion der Henri-Dunant-Schule in 2009 zu einer ähnlichen Einschätzung. Hier wird festgestellt, dass die räumlichen Bedingungen sowie die Qualität der Gebäude für einen zeitgemäßen Grundschulunterricht nicht ausreichen und ein weitgehender Verbesserungs- und Sanierungsbedarf besteht. Die akuten Gebäudeprobleme werden jeweils zügig mit hohem Aufwand repariert bzw. teilsaniert, treten aber, wegen der schlechten Bausubstanz innerhalb kurzer Zeit erneut auf. Die letzte Schimmelsanierung erfolgte in den Osterferien 2011. Bereits nach einem halben Jahr trat das Problem erneut auf. Alles in allem ist auf Dauer ein kompletter Neubau für den Schulbetrieb wesentlich förderlicher als ein ständiges Sanieren/Reparieren der durch die schlechte Gebäudestruktur immer wieder neu auftretenden Einzelprobleme. Der Magistrat wird deshalb gebeten, die Planungen für eine nachhaltige Lösung der genannten Probleme zu erarbeiten und in der Haushaltsplanung zu berücksichtigen.Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Bildung und Integration Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Beratung im Ortsbeirat: 6 Versandpaket: 08.02.2012
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 1. Februar 2012 brachten CDU, GRÜNE diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 01.03.2012 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Ziffer 1.: CDU, GRÜNE, SPD, FDP und Piraten gegen LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) und FREIE WÄHLER (= Ablehnung) Ziffer 2.: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und Piraten gegen FREIE WÄHLER (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP und Piraten gegen FREIE WÄHLER (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. (Ziffer 1. = Prüfung und Berichterstattung, Ziffer 2. = Annahme) ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Der Vorlage NR 208 wird im Rahmen der Vorlage NR 221 zugestimmt. 2. Der Vorlage NR 221 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 3. Der Vorlage OA 121 wird im Rahmen der Vorlage NR 221 zugestimmt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und ÖkoLinX-ARL (= Annahme ohne Zusatz) zu 2. Ziffer 1.: CDU, GRÜNE, SPD, FDP, Piraten und ÖkoLinX-ARL gegen LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) und FREIE WÄHLER (= Ablehnung) Ziffer 2.: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Piraten und ÖkoLinX-ARL gegen FREIE WÄHLER (= Ablehnung) zu 3. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und ÖkoLinX-ARL (= Annahme ohne Zusatz)